Huawei nutzt seine 7nm-Technik jetzt für eigene Server-Prozessoren

Prozessor, Chip, Wafer Bildquelle: cesweb.org
Der chinesische Telekommunikations-Ausrüster Huawei wird zukünftig Server mit eigenen Prozessoren herstellen. Diese sollen die eigenen Cloud-Datenzentren antreiben, aber auch an andere Firmen vertrieben werden. Als Konkurrenz zu den großen Chipherstellern will das Unternehmen dabei aber auf keinen Fall angesehen werden. Huawei hatte im vergangenen Jahr begonnen, seine Cloud-Aktivitäten stärker auszubauen. Betrieb man bis dahin Rechenzentren eher für interne Aufgaben, kamen nun auch öffentlich angebotene Dienste hinzu. Diese werden bisher vor allem in China offeriert, wo man in Konkurrenz zum großen Handelskonzern Alibaba steht. Generell gibt es hier aber noch kaum einen Verdrängungswettbewerb, sondern beiden Anbieter wachsen ziemlich schnell.

Und Huawei will sich dabei unabhängiger von Komponenten aus den USA machen. Das ist angesichts des sich immer weiter zuspitzenden Handelsstreits eine nachvollziehbare Idee. Es kann also gut sein, dass Huawei eines der ersten Unternehmen sein wird, bei dem ARM-basierte Server in sehr großem Stil zum Einsatz kommen. Die entsprechenden Prozessoren soll die Tochtergesellschaft Hisilicon produzieren, die auch schon die Kirin-Prozessoren für die Smartphones des Anbieters herstellt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Chinesische Bescheidenheit

Los gehen soll es mit dem Ascend 910. Der Chip wird in dem 7-Nanometer-Verfahren hergestellt, das auch schon beim Smartphone-SoC Kirin 980 zum Einsatz kommt. Was die Leistung des neuen Halbleiter-Produktes angeht, will Huawei den für den Server-Einsatz konzipierte V100-Chip von Nvidia schlagen können. Und angesichts der 7-Nanometer-Bauweise ist auch mit einer hohen Energie-Effizienz zu rechnen. Anfang des kommenden Jahres sollen die Chips in größeren Mengen verfügbar sein.

Angesichts dessen versuchte Eric Xu, der Aufsichtsratschef von Huawei, den Ball aber auch flach zu halten: "Wir verkaufen die nicht an Dritte und entsprechend gibt es keine direkte Konkurrenz zwischen Huawei und anderen Chipherstellern", erklärte er. Allerdings räumte er auch ein, dass die Ascend 910-Chips keineswegs nur in Huawei-Datenzentren zu finden sein werden. Das Unternehmen will auch Server-Hardware, in denen die Prozessoren zum Einsatz kommen, verkaufen.

Siehe auch: Huawei Kirin 980 - Erste 7nm-CPU toppt Snapdragon, startet im Mate 20 Prozessor, Chip, Wafer Prozessor, Chip, Wafer cesweb.org
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