Apple-Großaktionär Warren Buffett meint:
Das iPhone ist viel zu günstig!
Warren Buffett gilt als einer der bedeutendsten Investoren aller Zeiten. Sein Gespür für Geldanlagen hat ihm auch den Spitznamen The Oracle Of Omaha (wo er geboren wurde) eingebracht. Buffett besitzt auch zahlreiche Anteile an Apple und das war auch ein Thema eines aktuellen Interviews. Doch Buffets Meinung zum Preis eines iPhones wird sicherlich für Diskussionen sorgen.
Als vor einem Jahr das iPhone X vorgestellt wurde, gab es natürlich viel Aufregung um den Preis. Denn das Jubiläums-Smartphone von Apple ist auch in der günstigsten Variante erst ab einem vierstelligen Euro-Betrag zu bekommen. Das hielten und halten immer noch viele für zu teuer, es sei schließlich "nur" ein Smartphone.
Doch laut Warren Buffett, dessen Unternehmen Berkshire Hathaway mit etwas mehr als fünf Prozent an Apple beteiligt ist (der Wert dieser Aktien beträgt etwa 53 Milliarden Dollar), könnte es ruhig mehr sein, deutlich mehr sogar.
Man sollte diese Aussagen aber wohl nicht ganz wörtlich nehmen, denn Buffett weiß natürlich, dass man das iPhone nicht teurer verkaufen kann, weil es Wettbewerber hat. Er verweist darauf, dass die Leute in Bezug auf Nützlichkeit für 1000 Dollar einen enormen Gegenwert bekommen.
Man darf sich aber durchaus fragen, ob der Milliardär weiß, wie viel Geld das für die meisten Menschen ist - und was es für die meisten von uns bedeuten würde, auf das Privatflugzeug verzichten zu müssen.
Doch laut Warren Buffett, dessen Unternehmen Berkshire Hathaway mit etwas mehr als fünf Prozent an Apple beteiligt ist (der Wert dieser Aktien beträgt etwa 53 Milliarden Dollar), könnte es ruhig mehr sein, deutlich mehr sogar.
Macht der Marke
Buffett meinte gegenüber CNBC, dass er Apple als Investition liebe, da der kalifornische Konzern eine große Macht als Marke sowie durch sein Ökosystem habe. Die gerade aktuellen Zahlen interessieren ihn hingegen nicht, meinte der 88-Jährige. "Ich konzentriere mich nicht auf die Verkäufe im nächsten Quartal oder Jahr. Ich fokussiere mich auf hunderte und hunderte Millionen Menschen, die praktisch ihr ganzes Leben mit dem iPhone verbringen.""Würde eher mein Flugzeug aufgeben"
Als kontrovers oder sogar abgehoben wird aber so mancher die Aussage Buffetts ansehen, wonach das iPhone "enorm unter Wert verkauft" wird: "Ich habe ein Flugzeug, das mich viel kostet, eine Million Dollar pro Jahr oder so ähnlich. Würde ich ein iPhone verwenden - ich nutze das iPad sehr häufig - so wie es all meine Freunde tun, würde ich lieber das Flugzeug aufgeben."Man sollte diese Aussagen aber wohl nicht ganz wörtlich nehmen, denn Buffett weiß natürlich, dass man das iPhone nicht teurer verkaufen kann, weil es Wettbewerber hat. Er verweist darauf, dass die Leute in Bezug auf Nützlichkeit für 1000 Dollar einen enormen Gegenwert bekommen.
Man darf sich aber durchaus fragen, ob der Milliardär weiß, wie viel Geld das für die meisten Menschen ist - und was es für die meisten von uns bedeuten würde, auf das Privatflugzeug verzichten zu müssen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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