Läuft nicht so: Samsung hofft jetzt schon auf Erfolg neuer iPhones
Die Zeiten, in denen Samsung Electronics immer neue Rekordergebnisse vermelden konnte, scheinen vorbei zu sein. Aus den jetzt vorgelegten Bilanzen geht hervor, dass die Einnahmen im zweiten Geschäftsquartal gesunken sind und der Gewinn nicht mehr sonderlich stark stieg. Das liegt vor allem am schwächer laufenden Smartphone-Geschäft.
Das Unternehmen hat heute in Seoul einen Umsatz in Höhe von 52,1 Milliarden Dollar für die drei zurückliegenden Monate ausgewiesen. Das sind immerhin 4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der operative Gewinn betrug am Ende 13,3 Milliarden Dollar. Das ist zwar noch einmal etwas mehr als im Vorjahr, doch die dazwischenliegenden Quartale hatte Samsung stets mit einem höheren Ergebnis abgeschlossen.
Bei den einzelnen Smartphones wurden zwar keine genauen Zahlen aufgeschlüsselt, doch räumte Samsung im Geschäftsbericht selbst ein, dass die Menge an verkauften Galaxy S9-Smartphones niedrig ausfiel. Einige Analysten gehen sogar davon aus, dass es das sich am schlechtesten verkaufende Spitzenmodell seit dem Galaxy S3 im Jahr 2012 ist.
Jetzt setzt man darauf, dass verschiedene Faktoren wieder zu besseren Ergebnissen führen. Im Smartphone-Geschäft soll der vorgezogene Start des nächsten Galaxy Note-Modells für einen Aufschwung sorgen. Weiterhin setzt man auf einen Erfolg der nächsten Produktgeneration des stärksten Konkurrenten: Wenn Apples neue iPhones gut einschlagen, kann man wahrscheinlich das eigene Geschäft mit OLED-Panels ordentlich voranbringen.
Siehe auch: Samsung Galaxy Note9 - Dockless Desktop; Vertrieb ab 24. August
Bei den einzelnen Smartphones wurden zwar keine genauen Zahlen aufgeschlüsselt, doch räumte Samsung im Geschäftsbericht selbst ein, dass die Menge an verkauften Galaxy S9-Smartphones niedrig ausfiel. Einige Analysten gehen sogar davon aus, dass es das sich am schlechtesten verkaufende Spitzenmodell seit dem Galaxy S3 im Jahr 2012 ist.
Zum Glück war Fußball-WM
Ein weiteres Problem war das Geschäft mit Displays - insbesondere solchen für Smartphones. Hier konnten einerseits nicht die gewünschten Mengen verkauft werden und bei den ausgelieferten Panels erzielte man auch nicht die erhofften Preise. Recht gut lief hingegen das Geschäft mit Fernsehern, wo dem Konzern die Fußball-Weltmeisterschaft recht gelegen kam. Und natürlich ist auch der Absatz von Chips weiter auf einem hohen Niveau.Jetzt setzt man darauf, dass verschiedene Faktoren wieder zu besseren Ergebnissen führen. Im Smartphone-Geschäft soll der vorgezogene Start des nächsten Galaxy Note-Modells für einen Aufschwung sorgen. Weiterhin setzt man auf einen Erfolg der nächsten Produktgeneration des stärksten Konkurrenten: Wenn Apples neue iPhones gut einschlagen, kann man wahrscheinlich das eigene Geschäft mit OLED-Panels ordentlich voranbringen.
Siehe auch: Samsung Galaxy Note9 - Dockless Desktop; Vertrieb ab 24. August
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Christian Kahle
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