1000fache Speicherdichte einer Festplatte auch bei Raumtemperatur
Beim Speicherplatz für Computer ist noch sehr viel Luft nach oben. Im Labor ist es jetzt schonmal gelungen, die Speicherdichte auf 1,2 Petabit pro Quadratzoll hochzutreiben. Das entspricht etwa dem tausendfachen dessen, was aktuell bei den Magnetscheiben von Festplatten oder den Flash-basierten SSDs möglich ist.
Grundsätzlich gibt es immer wieder einmal wissenschaftliche Veröffentlichungen, in denen von neuen Speichertechnologien die Rede ist - mal setzt man hier auf bestimmte Moleküle, manchmal auch auf einzelne Atome. Das Problem ist aber eigentlich immer, dass die vorgestellten Verfahren extrem weit von einer praktischen Anwendung entfernt sind, da sie nur unter extrem niedrigen Temperaturen oder in einem hochgradigen Vakuum - oder gar in einer Kombination aus beidem - funktionieren.
Ein Forscher-Team der University of Alberta hat nun hingegen ein Verfahren vorgestellt, das unter normalen Umweltbedingungen bei Raumtemperatur eingesetzt werden kann. Dabei soll der Speicher stabil genug sein, um Daten über 500 Jahre fehlerfrei zu bewahren. Allerdings ist auch hier noch einiges an Arbeit nötig, denn zum Schreiben der Daten verwandte man angesichts des Mangels an Alternativen die Mess-Spitze eines Elektronenmikroskopes.
Um ihre Arbeit demonstrieren zu können, haben die Forscher mehrere Speichereinheiten gebaut. Auf einer 192-Bit-Zelle haben sie beispielsweise die Super Mario Bros-Titelmusik abgelegt. Weiterhin zeigten sie, wie sie Buchstaben in 8-Bit-Zellen festhalten und dort auch wieder durch andere Zeichen überschreiben können. Und angesichts dessen, dass in verschiedenen Bereichen an Technologien gearbeitet wird, die auf atomarer Ebene aktiv sind, sieht man durchaus die Chance, dass die Technik in absehbarer Zeit praktisch nutzbar wird.
Ein Forscher-Team der University of Alberta hat nun hingegen ein Verfahren vorgestellt, das unter normalen Umweltbedingungen bei Raumtemperatur eingesetzt werden kann. Dabei soll der Speicher stabil genug sein, um Daten über 500 Jahre fehlerfrei zu bewahren. Allerdings ist auch hier noch einiges an Arbeit nötig, denn zum Schreiben der Daten verwandte man angesichts des Mangels an Alternativen die Mess-Spitze eines Elektronenmikroskopes.
Ganz iTunes auf einer Münze
Mit dieser gelang es allerdings, auf einem Silizium-Substrat einzelne Wasserstoff-Atome zu platzieren und zu entfernen. Dies ermöglicht es, Informationen so dicht zu packen, dass auf eine Fläche von einem Quadratzoll immerhin 138 Terabyte passen. Das übertrifft selbst Blu-rays, die bisher mit auf die höchste praktisch nutzbare Speicherdichte kommen, um den Faktor Hundert. Die Forscher merkten als Vergleich an, dass man so beispielsweise die komplette Katalog-Datenbank hinter iTunes mit seinen 45 Millionen Titeln auf der Fläche einer Viertel-Dollar-Münze, die nur ein wenig größer als eine Ein-Euro-Münze ist, speichern könne.Um ihre Arbeit demonstrieren zu können, haben die Forscher mehrere Speichereinheiten gebaut. Auf einer 192-Bit-Zelle haben sie beispielsweise die Super Mario Bros-Titelmusik abgelegt. Weiterhin zeigten sie, wie sie Buchstaben in 8-Bit-Zellen festhalten und dort auch wieder durch andere Zeichen überschreiben können. Und angesichts dessen, dass in verschiedenen Bereichen an Technologien gearbeitet wird, die auf atomarer Ebene aktiv sind, sieht man durchaus die Chance, dass die Technik in absehbarer Zeit praktisch nutzbar wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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