Speicher: Samsung will Kapazitäten begrenzen, um Preise zu halten
Der südkoreanische Elektronikgigant Samsung will ab dem kommenden Jahr den Ausbau seiner Kapazitäten für die Fertigung verschiedener Speicherprodukte begrenzen. Das Unternehmen will so auf eine sinkende Nachfrage reagieren und dafür sorgen, dass die Preise auf einem stabilen, profitablen Niveau bleiben.
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg hat Samsung als weltgrößter Speicherhersteller ein Problem: Weil der Smartphone-Markt stagniert und zuletzt sogar leicht schrumpfte, wird mit einer sinkenden Nachfrage für die eigenen Speicherprodukte gerechnet, die in vielen Elektronikgeräten eine zentrale Rolle spielen. Zuletzt hatte man jedoch einen agressiven Wachstumskurs in diesem Bereich verfolgt und die Fertigungskapazitäten dabei kräftig gesteigert.
Für dieses Jahr erwartet Samsung vorläufig ein Wachstum der Kapazitäten um rund 20 Prozent bei Arbeitsspeicher, während es bei NAND-Flash-Modulen rund 30 Prozent aufwärts gehen soll. Zuvor war man von einem deutlich stärkeren Plus ausgegangen. Hintergrund sind die schwache Entwicklung des Smartphone-Marktes und ein geringeres Wachstum im Server-Bereich, der zuletzt noch der Motor der Zuwächse war.
Für die Kunden bedeuten Samsungs Pläne wohl, dass sie sich auf eine Stabilisierung oder einen Anstieg der Preise einstellen müssen. Dies gilt sowohl für private Kunden, als auch für die Hersteller von Hardware-Produkten verschiedenster Art. Samsung ist der weltweit größte Hersteller von Speicherprodukten und anderen Halbleitererzeugnissen und erwirtschaftet damit auch den größten Teil seiner Umsätze.
Drei Konzerne teilen den Markt unter sich auf
Durch eine Begrenzung der Fertigungskapazitäten will Samsung nun gegensteuern, da die Preise für Arbeitsspeicher und Festspeicher zuletzt immer wieder deutlich zurückgegangen waren. Durch die Begrenzung würden die Preise vermutlich wieder leicht steigen oder zumindest gehalten werden können, so der Bericht unter Berufung auf Marktbeobachter.Für dieses Jahr erwartet Samsung vorläufig ein Wachstum der Kapazitäten um rund 20 Prozent bei Arbeitsspeicher, während es bei NAND-Flash-Modulen rund 30 Prozent aufwärts gehen soll. Zuvor war man von einem deutlich stärkeren Plus ausgegangen. Hintergrund sind die schwache Entwicklung des Smartphone-Marktes und ein geringeres Wachstum im Server-Bereich, der zuletzt noch der Motor der Zuwächse war.
Für die Kunden bedeuten Samsungs Pläne wohl, dass sie sich auf eine Stabilisierung oder einen Anstieg der Preise einstellen müssen. Dies gilt sowohl für private Kunden, als auch für die Hersteller von Hardware-Produkten verschiedenster Art. Samsung ist der weltweit größte Hersteller von Speicherprodukten und anderen Halbleitererzeugnissen und erwirtschaftet damit auch den größten Teil seiner Umsätze.
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