Weltpremiere: Erster Alltagsbetrieb vernetzter Lkw-Kolonnen auf der A9
Auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg können Autofahrer ab jetzt jeden Tag LKWs begegnen, die im Konvoi ungewöhnlich nah aufeinander auffahren. Die DB-Tochter Schenker hat hier zusammen mit dem LKW-Hersteller MAN den, nach eigener Aussage, weltweit ersten Alltagsbetrieb von elektronisch vernetzen Lastwagen gestartet.
Die elektronischen Deichsel soll viele Vorteile bringen
Ab heute fahren die vernetzten LKWs die gut 145 Kilometer lange Strecke dabei noch ohne Ladung. Ab Anfang August sollen dann "die Platoons täglich mit bis zu drei Fahrten im Logistik-Alltag unterwegs sein, beladen mit Stückgut wie Maschinenteilen, Getränken oder Papier", so die aktuelle Planung. Dabei werden zunächst immer zwei Lastwagen mit Anhänger einen Konvoi bilden, in dem der Fahrer des ersten Lastwagens die Geschwindigkeit und die Richtung vorgibt. Technische Fahrassistenz- und Steuersysteme sowie Car-to-Car-Kommunikation machen es möglich, dass der zweite LKW computergesteuert in einem Abstand von 15 Metern folgt. Aktuell sitzt im folgenden Lastwagen zur Sicherheit aber immer auch noch ein Fahrer.
Auch im zweiten LKW...
....sitzt vorerst noch ein Fahrer
Ganz schön nah auffahren und dadurch Sprit sparen
Drei Mal täglich rollt bald auf der A9 zwischen München und Nürnberg ein Konvoi aus vernetzten Lastwagen der DB-Tochter Schenker. Damit wurde am Montag durch die Projektpartner in Neufahrn bei München der nach eigener Aussage "weltweit erste Praxiseinsatz vernetzter Lkw-Kolonnen" gestartet. Wie der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer laut der offiziellen Mitteilung der Deutschen Bahn erklärt, sollen diese durch den Einsatz der so genannten elektronischen Deichsel Logistikprozesse "noch sicherer, effizienter, umweltfreundlicher werden".
Die elektronischen Deichsel soll viele Vorteile bringen
Ab heute fahren die vernetzten LKWs die gut 145 Kilometer lange Strecke dabei noch ohne Ladung. Ab Anfang August sollen dann "die Platoons täglich mit bis zu drei Fahrten im Logistik-Alltag unterwegs sein, beladen mit Stückgut wie Maschinenteilen, Getränken oder Papier", so die aktuelle Planung. Dabei werden zunächst immer zwei Lastwagen mit Anhänger einen Konvoi bilden, in dem der Fahrer des ersten Lastwagens die Geschwindigkeit und die Richtung vorgibt. Technische Fahrassistenz- und Steuersysteme sowie Car-to-Car-Kommunikation machen es möglich, dass der zweite LKW computergesteuert in einem Abstand von 15 Metern folgt. Aktuell sitzt im folgenden Lastwagen zur Sicherheit aber immer auch noch ein Fahrer.
Auch im zweiten LKW...
....sitzt vorerst noch ein Fahrer
Eine Menge Platzersparnis
Dieses digital gesteuerte Auffahren bringt dabei gleich mehrfachen Nutzen. Laut DB-Vorstand Alexander Doll lassen sich durch den Windschatten im zweiten Fahrzeug rund 10 Prozent Sprit sparen. Darüber hinaus ist aber vor allem die Platzersparnis ein gutes Argument für den Einsatz solcher Technik im Logistikbereich: Ein gewöhnlicher LKW-Konvoi nimmt bei einem vorgeschriebenen Abstand von 50 Metern insgesamt 90 Meter ein, die elektronisch vernetzten Lastwagen dagegen nur 40 Meter, so Doll.
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