Die Schüssel friert zu! - Tupperware hat einen Online-Shop gestartet
Auch die größte Offliner-Tradition wird nach und nach durch das Netz untergraben. Selbst die beliebten Plastikdosen von Tupperware kann man ab jetzt in einem Online-Shop kaufen und sich vom Paketzusteller bringen lassen, ohne dass dieser sich noch eine Stunde bei einem Stück Kuchen aufs Sofa setzen will.
Die Marke gibt es seit dem Jahr 1962 in Deutschland. Und seither gab es nie einen anderen Weg an neue Schüsseln und Döschen zu kommen als über die berühmt-berüchtigten Tupperparties. Doch jetzt hat die hiesige Landesniederlassung einen Online-Shop auf der Webseite, in dem ab dieser Woche das gesamte Sortiment des Kataloges erworben werden kann.
Wie das Handelsblatt berichtete, wird dafür ein anderes alternatives Konzept nicht kommen: Die Pläne auch in Europa so genannte Tupper-Studios aufzubauen sind offiziell zurückgestellt und es dürfte unwahrscheinlich sein, dass sie überhaupt noch kommen. Bei diesen handelt es sich im Grunde um Läden, in denen etwas ähnliches wie die Tupper-Party durchgeführt wird - nur eben auf neutralem Boden. Vor allem in Asien war das Unternehmen damit ziemlich erfolgreich - wohl auch, weil man hier eher distanziert auf die Idee reagiert, sich mit Fremden zu Verkaufsveranstaltungen im eigenen Wohnzimmer zu treffen.
Bei Tupperware sieht man den Online-Shop aber in erster Linie als ergänzendes Angebot. "Auf dem deutschen Markt erleichtern wir somit den Zugang zur Marke und folglich auch den Zugang zur Tupperparty", wird Christian Dorner, der hiesige Geschäftsführer der Firma, zitiert. Von diesem Glauben mussten aber auch schon andere abrücken.
Siehe auch: "Temial" - Thermomix-Macher bringen Teekocher mit Internet-Anbindung
Wie das Handelsblatt berichtete, wird dafür ein anderes alternatives Konzept nicht kommen: Die Pläne auch in Europa so genannte Tupper-Studios aufzubauen sind offiziell zurückgestellt und es dürfte unwahrscheinlich sein, dass sie überhaupt noch kommen. Bei diesen handelt es sich im Grunde um Läden, in denen etwas ähnliches wie die Tupper-Party durchgeführt wird - nur eben auf neutralem Boden. Vor allem in Asien war das Unternehmen damit ziemlich erfolgreich - wohl auch, weil man hier eher distanziert auf die Idee reagiert, sich mit Fremden zu Verkaufsveranstaltungen im eigenen Wohnzimmer zu treffen.
Partys haben weiter Priorität
Was die Gründe für den Sinneswandel und die Eröffnung des Online-Shops sind, wurde nicht öffentlich kommuniziert. Letztlich dürfte es aber darauf hinauslaufen, dass die jüngere Generation zunehmend schwer für die Vertriebsaktionen im privaten Rahmen zu gewinnen sein dürfte. Und was es nicht online zu kaufen gibt, rückt bei vielen Verbrauchern inzwischen aus der Wahrnehmung.Bei Tupperware sieht man den Online-Shop aber in erster Linie als ergänzendes Angebot. "Auf dem deutschen Markt erleichtern wir somit den Zugang zur Marke und folglich auch den Zugang zur Tupperparty", wird Christian Dorner, der hiesige Geschäftsführer der Firma, zitiert. Von diesem Glauben mussten aber auch schon andere abrücken.
Siehe auch: "Temial" - Thermomix-Macher bringen Teekocher mit Internet-Anbindung
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Christian Kahle
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