Windows Defender im jüngsten Antivirus-Test wieder nur Mittelklasse
Erst vor wenigen Tagen trommelte Microsoft noch kräftig für seine mit Windows ausgelieferte Sicherheitslösung Windows Defender. Jetzt haben die Experten von AV-Test wieder neue Resultate ihrer ausführlichen Prüfung diverser Antivirus-Lösungen veröffentlicht - und bezüglich Windows Defender kehrt wieder etwas Ernüchterung ein.
Vor kurzem hatte Microsoft noch mit einem Blog-Post darauf aufmerksam gemacht, dass man im Testzeitraum für Januar und Februar mit "perfekten" Resultaten durch Windows Defender überzeugen konnte. In den jetzt veröffentlichten Testergebnissen für März und April sieht das Resultat schon wieder nicht mehr ganz so rosig aus, auch wenn Windows Defender wohl noch immer locker mit diversen kommerziellen Konkurrenzprodukten mithalten kann.
AV-Test-Ergebnisse für Privatanwender...
...und den Einsatz in Unternehmen
Im April gelang es Windows Defender sämtliche getesteten Schadprogramme ohne Ausnahme zu erkennen und zu beseitigen. Im März war man nicht ganz vorn dabei, denn es wurden nur 98 Prozent der neuen Bedrohungen erkannt. Dadurch verlor Defender jetzt die Bestnote von 6,0 Punkten und muss mit 5,5 Punkten vorlieb nehmen. Einige Konkurrenzprodukte von Kaspersky, Bitdefender, F-Secure und Trend Micro waren in der Erkennung der Schadsoftware noch besser und erkannten in den letzten zwei Monate sämtliche neue Bedrohungen.
Auch in der Performance-Wertung musste Windows Defender Einbußen hinnehmen. AV-Test bemängelte vor allem, dass die Sicherheitslösung von Microsoft die Installation von Programmen durch seine Prüfung der verwendeten Dateien stärker ausbremste als die Konkurrenz. In den anderen Leistungskriterien war Defender hingegen vorn mit dabei.
Im Wertungssegment Bedienung ist Windows Defender ebenfalls recht gut aufgestellt, wobei hier wieder Schwächen bei der Erkennung von Bedrohungen auffielen. So wurden von dem Tool in vier Fällen einwandfreie Dateien fälschlicherweise als infiziert erkannt. Dadurch gab es in diesem Bereich einmal mehr Abzüge in der Wertung, weshalb Defender auch hier wieder nur 5,5 von 6,0 möglichen Punkten erhielt.
In der Gesamtwertung kam Windows Defender somit auf 16,5 von 18 möglichen Punkten, womit Microsofts Sicherheitslösung "nur" im vorderen Mittelfeld landete. Nach den großen Tönen zu den Resultaten aus den vorigen Monaten muss Microsoft nun somit wieder etwas leiser treten, auch wenn die Schutzleistung für ein kostenloses, mit dem Betriebssystem ausgeliefertes Tool noch immer sehr ordentlich ist.
Download Microsoft Security Essentials Download Kaspersky Anti-Virus 2018 Download Bitdefender Antivirus Plus 2018 Download Avira Free Antivirus 2018 Download Norton Security Deluxe
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Im April gelang es Windows Defender sämtliche getesteten Schadprogramme ohne Ausnahme zu erkennen und zu beseitigen. Im März war man nicht ganz vorn dabei, denn es wurden nur 98 Prozent der neuen Bedrohungen erkannt. Dadurch verlor Defender jetzt die Bestnote von 6,0 Punkten und muss mit 5,5 Punkten vorlieb nehmen. Einige Konkurrenzprodukte von Kaspersky, Bitdefender, F-Secure und Trend Micro waren in der Erkennung der Schadsoftware noch besser und erkannten in den letzten zwei Monate sämtliche neue Bedrohungen.
Auch in der Performance-Wertung musste Windows Defender Einbußen hinnehmen. AV-Test bemängelte vor allem, dass die Sicherheitslösung von Microsoft die Installation von Programmen durch seine Prüfung der verwendeten Dateien stärker ausbremste als die Konkurrenz. In den anderen Leistungskriterien war Defender hingegen vorn mit dabei.
Im Wertungssegment Bedienung ist Windows Defender ebenfalls recht gut aufgestellt, wobei hier wieder Schwächen bei der Erkennung von Bedrohungen auffielen. So wurden von dem Tool in vier Fällen einwandfreie Dateien fälschlicherweise als infiziert erkannt. Dadurch gab es in diesem Bereich einmal mehr Abzüge in der Wertung, weshalb Defender auch hier wieder nur 5,5 von 6,0 möglichen Punkten erhielt.
In der Gesamtwertung kam Windows Defender somit auf 16,5 von 18 möglichen Punkten, womit Microsofts Sicherheitslösung "nur" im vorderen Mittelfeld landete. Nach den großen Tönen zu den Resultaten aus den vorigen Monaten muss Microsoft nun somit wieder etwas leiser treten, auch wenn die Schutzleistung für ein kostenloses, mit dem Betriebssystem ausgeliefertes Tool noch immer sehr ordentlich ist.
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