OnePlus: "Wollten Marke schaffen, die sich wie eine Religion anfühlt"
OnePlus hat eine besonders treue Anhängerschaft, die einen regelrechten Fanatismus an den Tag legt, wie man ihn ansonsten nur von Kultfirmen wie Apple her kennt. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines gezielten Marketings, wie Co-Gründer Carl Pei in einem Interview verraten hat. Pei sprach allerdings auch über Fehler, die man gemacht hat.
Es ist sicherlich keine Übertreibung, wenn man feststellt, dass das OnePlus One bei seinem Debüt im Jahr 2014 einschlug wie eine Bombe. Das Smartphone war mitverantwortlich für eine kleine Preisrevolution, da man hier zum Preis eines Einsteiger- oder Mittelklassegeräts ein Smartphone mit Top-Spezifikationen bekam.
Heutzutage gehört man zu den etablierten Marken und hat gestern das OnePlus 6 vorgestellt. Carl Pei, Co-Gründer und Sprachrohr von OnePlus, hat aus diesem Grund dem Magazin Wired ein ausführliches Interview gegeben und darin spricht er auch über die Anfangstage des Quasi-Startups. Pei wurde dabei u. a. auf eine Kampagne angesprochen, bei dem Nutzer unter dem Motto "Smash The Past" ihr altes Smartphone zerstören konnten, um die Chance zu bekommen ein OnePlus One zum Preis von einem Dollar zu bekommen.
Pei gibt auch zu, dass man sich ein Vorbild an organisierter Religion genommen hat: "Wir haben uns gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt eine Marke zu erschaffen, die sich wie ein Klub oder eine Religion anfühlt." Das war auch der Hintergrund von "Smash The Past".
Laut Pei hatte man hier die Idee zu so etwas wie einem Initiierungsritus, bei dem man sein altes Smartphone rituell opfern musste, um der neuen Religion beitreten zu dürfen. Die Kampagne hat auch bestens funktioniert, da "wir dadurch viel Aufmerksamkeit bekommen haben", so Pei.
Doch er gibt auch zu, dass der frühe Erfolg den Machern auch zu Kopf gestiegen ist: "Wir waren übermäßig selbstbewusst und arrogant", so Pei. Das führte dazu, dass sich das OnePlus 2 und das OnePlus X nicht ansatzweise so gut schlugen wie der Erstling.
OnePlus 6 Alle Informationen zum neuen Top-Smartphone
Heutzutage gehört man zu den etablierten Marken und hat gestern das OnePlus 6 vorgestellt. Carl Pei, Co-Gründer und Sprachrohr von OnePlus, hat aus diesem Grund dem Magazin Wired ein ausführliches Interview gegeben und darin spricht er auch über die Anfangstage des Quasi-Startups. Pei wurde dabei u. a. auf eine Kampagne angesprochen, bei dem Nutzer unter dem Motto "Smash The Past" ihr altes Smartphone zerstören konnten, um die Chance zu bekommen ein OnePlus One zum Preis von einem Dollar zu bekommen.
Glaube statt Garantie
Eine Garantie gab es dabei nicht, dennoch machten viele mit. Laut Pei hat man mit dieser Marketing-Aktion den Fanatismus bewusst geschürt. Und tut das bis heute, etwa mit Pop-Up-Stores und langen Schlangen von Fans, die ein neues Gerät sofort haben wollen.Pei gibt auch zu, dass man sich ein Vorbild an organisierter Religion genommen hat: "Wir haben uns gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt eine Marke zu erschaffen, die sich wie ein Klub oder eine Religion anfühlt." Das war auch der Hintergrund von "Smash The Past".
Laut Pei hatte man hier die Idee zu so etwas wie einem Initiierungsritus, bei dem man sein altes Smartphone rituell opfern musste, um der neuen Religion beitreten zu dürfen. Die Kampagne hat auch bestens funktioniert, da "wir dadurch viel Aufmerksamkeit bekommen haben", so Pei.
Doch er gibt auch zu, dass der frühe Erfolg den Machern auch zu Kopf gestiegen ist: "Wir waren übermäßig selbstbewusst und arrogant", so Pei. Das führte dazu, dass sich das OnePlus 2 und das OnePlus X nicht ansatzweise so gut schlugen wie der Erstling.
OnePlus 6 Alle Informationen zum neuen Top-Smartphone
| Technische Daten Oneplus 6 | |
|---|---|
| Betriebssystem | Oxygen OS (Android 8.1) |
| Display | 6,28 Zoll Full Optic AMOLED |
| Auflösung | 2280 x 1080 Pixel |
| Seitenverhältnis | 19:9 |
| CPU | Qualcomm Snapdragon 845 OctaCore CPU |
| GPU | Adreno 630 |
| RAM | 6 bis 8 GB LPDDR4X |
| Speicher | 64, 128 oder 256 GB UFS2.1 |
| Hauptkamera | Dual-Cam, 16 MP (Sony IMX 519) mit f/1.7-Blende und OIS, 20 MP Sekundärkamera (Sony IMX 376K), Advanced HDR, Smart Capture, 4K-Video mit 60 fps., Zeitlupenmodus 480 fps. |
| Frontkamera | 16.0 MP (Sony IMX 371), f/2,0-Blende, Videos @1080p/30fps |
| Besonderheiten | Dual-SIM, Corning Gorilla Glass 5, Zeitlupenmodus, Bokeheffekte, Porträt-Modus, Face Unlock |
| Schnittstellen | USB-C 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11 ac, Bluetooth 5.0 (aptX HD), NFC |
| Sensoren | Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass, Fingerabdrucksensor (hinten) |
| Navigation | A-GPS, Glonass, BeiDou, Galileo |
| Erhältliche Farben | Mirror Black, Midnight Black, Silk White |
| Akku | 3300mAh, fest verbaut, Dash-Charge |
| Abmessungen | 155,7 x 75,35 x 7,75 mm |
| Gewicht | 177 Gramm |
| UVP | ab 519 Euro |
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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