OnePlus 6: Bootloader hat schwerwiegende Schwachstelle, Fix kommt
Das OnePlus 6 ist seit mittlerweile rund drei Wochen zu haben und hat auch gute bis sehr gute Kritiken bekommen. Viele sind der Ansicht, dass das Gerät das beste ist, das der noch recht junge chinesische Hersteller bisher abgeliefert hat. Doch nun wurde bekannt, dass sich OnePlus eine schwere Schwachstelle im Bootloader geleistet hat.
Eine gesperrter Bootloader ist für viele zwar das erste, was sie bei einem neuen Smartphone deaktivieren, für durchschnittliche Anwender ist das aber ein wichtiger Schutz. Denn ein gesperrter Bootloader soll verhindern, dass man bei einem Gerät beliebigen Code laden bzw. auszuführen kann.
Allerdings wurde nun bekannt, dass der Bootlader des OnePlus 6 das Aufspielen fremden Codes und modifizierter Firmware auch dann erlaubt, wenn der Bootloader nicht entsperrt wurde. Das hat Jason Donenfeld, Chef von Edge Security, herausgefunden und im Entwicklerforum xda-developers gepostet.
Das wurde unter anderem von Android Police bestätigt, das bekannte Blog schreibt, dass Root-Zugang und eine unsichere Android Debug Bridge (ADB) als "sehr ernstes Problem" gesehen werden müssten. Zwar bräuchte ein Angreifer hier physischen und ungestörten Zugang zu einem Gerät, eine derartige Lücke darf sich ein Hersteller aber definitiv nicht leisten.
OnePlus hat sich mittlerweile dazu geäußert, man schreibt, dass man Sicherheit sehr ernst nehme. Entsprechend stehe man im Kontakt mit dem Sicherheitsforscher, der das entdeckt hat. OnePlus verspricht, dass man schon bald ein Software-Update dagegen verteilen wird.
Mehr zum OnePlus 6:
Darf nicht passieren
Das ist natürlich eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme, die Entwickler und andere Auskenner nicht benötigen und aktiv ausschalten. Das geht mal schwerer, mal leichter, das OnePlus 6 gilt jedenfalls als Gerät, das den Nutzern diesbezüglich keine schwerwiegenden Steine vor die Füße wirft.Allerdings wurde nun bekannt, dass der Bootlader des OnePlus 6 das Aufspielen fremden Codes und modifizierter Firmware auch dann erlaubt, wenn der Bootloader nicht entsperrt wurde. Das hat Jason Donenfeld, Chef von Edge Security, herausgefunden und im Entwicklerforum xda-developers gepostet.
Das wurde unter anderem von Android Police bestätigt, das bekannte Blog schreibt, dass Root-Zugang und eine unsichere Android Debug Bridge (ADB) als "sehr ernstes Problem" gesehen werden müssten. Zwar bräuchte ein Angreifer hier physischen und ungestörten Zugang zu einem Gerät, eine derartige Lücke darf sich ein Hersteller aber definitiv nicht leisten.
OnePlus hat sich mittlerweile dazu geäußert, man schreibt, dass man Sicherheit sehr ernst nehme. Entsprechend stehe man im Kontakt mit dem Sicherheitsforscher, der das entdeckt hat. OnePlus verspricht, dass man schon bald ein Software-Update dagegen verteilen wird.
Mehr zum OnePlus 6:
| Technische Daten Oneplus 6 | |
|---|---|
| Betriebssystem | Oxygen OS (Android 8.1) |
| Display | 6,28 Zoll Full Optic AMOLED |
| Auflösung | 2280 x 1080 Pixel |
| Seitenverhältnis | 19:9 |
| CPU | Qualcomm Snapdragon 845 OctaCore CPU |
| GPU | Adreno 630 |
| RAM | 6 bis 8 GB LPDDR4X |
| Speicher | 64, 128 oder 256 GB UFS2.1 |
| Hauptkamera | Dual-Cam, 16 MP (Sony IMX 519) mit f/1.7-Blende und OIS, 20 MP Sekundärkamera (Sony IMX 376K), Advanced HDR, Smart Capture, 4K-Video mit 60 fps., Zeitlupenmodus 480 fps. |
| Frontkamera | 16.0 MP (Sony IMX 371), f/2,0-Blende, Videos @1080p/30fps |
| Besonderheiten | Dual-SIM, Corning Gorilla Glass 5, Zeitlupenmodus, Bokeheffekte, Porträt-Modus, Face Unlock |
| Schnittstellen | USB-C 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11 ac, Bluetooth 5.0 (aptX HD), NFC |
| Sensoren | Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass, Fingerabdrucksensor (hinten) |
| Navigation | A-GPS, Glonass, BeiDou, Galileo |
| Erhältliche Farben | Mirror Black, Midnight Black, Silk White |
| Akku | 3300mAh, fest verbaut, Dash-Charge |
| Abmessungen | 155,7 x 75,35 x 7,75 mm |
| Gewicht | 177 Gramm |
| UVP | ab 519 Euro |
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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