Telekom: Wir bauen Glasfaser aus, wenn Regulierung abgeschafft wird

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Die Deutsche Telekom muss sich jetzt in Sachen Glasfaser-Verlegung bis zum Endnutzer bewegen - dafür sorgt allein schon die neue Ausrichtung in der Bundesregierung. Und ab 2021 will der Konzern den Netzausbau tatsächlich in Angriff nehmen - aber nur, wenn es ein hinreichend großes Entgegenkommen seitens des Staates gibt. Auf der Jahreshauptversammlung des Konzerns hat Telekom-Chef Timotheus Höttges die bisherige Strategie noch einmal verteidigt. Da man auf eine schrittweise Aufrüstung der DSL-Anschlüsse gesetzt hat, würden heute zumindest viele Haushalte mit VDSL oder Vectoring angebunden sein können. Hätte man von Beginn an gleich auf FTTH gesetzt, wäre die Telekom lediglich in der Lage gewesen ein Zehntel dessen mit schnellen Anbindungen zu versorgen, führte er aus.

Da Deutschland im internationalen Vergleich aber weit abgeschlagen ist, musste die Bundesregierung inzwischen reagieren. Die neuen Pläne sehen hier so aus, dass als Ziel eine möglichst breite Glasfaserversorgung vorangetrieben wird. Fördermittel soll es nur noch dann geben, wenn beim Nutzer Glas in der Wand liegt und nicht doch wieder mit Kupfer überbrückt wird.

Telekom will "frei und fair" verhandeln

Angesichts dessen muss sich nun auch die Telekom bewegen. "Ab 2021 wird die Telekom jedes Jahr rund zwei Millionen Haushalte direkt mit Glasfaser anschließen", sagte Höttges. Er schränkte diese Zusage allerdings gleich darauf ein: "Wenn die Politik den richtigen Rahmen setzt", führte er aus.

Und was das heißt, ist auch klar: Der Telekom-Chef will hier einen Zustand haben, in der sein Konzern nicht mehr unter der wachenden Hand einer Regulierungsbehörde agieren muss. Man werde weiterhin Netzzugänge an Wettbewerber vermieten und wolle auch deren Infrastrukturen nutzen - die Bedingungen wolle man mit diesen aber "frei und fair verhandeln", so Höttges. Aus der Position des dominanten Konzerns heraus ist dies natürlich eine einfache Forderung.

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