Pay as you go: Microsoft testet Bezahlung nach Verbrauch für OneDrive
Mehr Speicher nur dann bezahlen, wenn er wirklich gebraucht wird: Microsoft testet für OneDrive ein Pay-as-you-go-Modell. Zunächst richtet sich das Angebot an Unternehmen, deren Mitarbeiter ihr Speicherlimit überschreiten.
Mit dem neuen Pay-as-you-go-Modell sollen Administratoren den Speicherrahmen ausgewählter OneDrive-Konten über das lizenzierte Limit hinaus erhöhen können. Berechnet wird laut Microsoft dabei nicht der neu gesetzte Höchstwert, sondern nur der Speicherplatz, der oberhalb des enthaltenen Kontingents tatsächlich belegt ist.
Ein Beispiel: Ist für ein Konto 1 TB Speicher in der Lizenz enthalten und setzt die IT-Abteilung dessen Limit auf 3 TB, entstehen erst Kosten, wenn mehr als 1 TB genutzt wird. Belegt der Nutzer 1,2 TB, würde nur der zusätzliche Verbrauch von 200 GB in die nutzungsbasierte Abrechnung einfließen.
Die Einrichtung erfolgt über eine Pay-as-you-go-Abrechnungsrichtlinie im Microsoft-365-Admincenter. Dafür ist eine Anbindung an ein Azure-Abonnement mit passender Ressourcengruppe erforderlich. Anschließend können Verantwortliche die Obergrenze einzelner OneDrive-Konten anheben. Auch Kostenkontrollen und Budgets lassen sich über die Abrechnungsmechanik verwalten.
Daneben bleiben die bisherigen Erweiterungspakete bestehen. Unternehmen können zusätzlichen Speicher weiterhin in festen Größenordnungen erwerben, etwa mit 100 GB, 500 GB oder in größeren Paketen bis 6 TB. Das Pay-as-you-go-Angebot ergänzt diese Optionen, ersetzt sie aber nicht.
Ist die verbrauchsabhängige Abrechnung eine faire und flexible Lösung - oder drohen Unternehmen dadurch am Ende unübersichtliche Cloud-Kosten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
Download OneDrive - Zugang zu Microsofts Cloud-Speicher Siehe auch:
- Microsoft testet nutzungsbasierte Abrechnung für OneDrive bei Firmen
- Unternehmen zahlen erst nach Überschreiten des enthaltenen Speichers
- Berechnet wird nur der tatsächlich zusätzlich belegte Cloud-Speicher
- Verwaltung und Abrechnung erfolgen flexibel über ein Azure-Abonnement
- Das maximale Limit pro Nutzer liegt bei weiterhin 25 Terabyte Speicher
- Bestehende feste Pakete bleiben als alternative Speicheroption erhalten
Speicher nach Verbrauch abrechnen
Microsoft erprobt nun für OneDrive ein nutzungsbasiertes Abrechnungsmodell. Die Neuerung richtet sich ausschließlich an gewerbliche Microsoft-365-Kunden: Unternehmen sollen zusätzlichen Speicher erst dann bezahlen, wenn einzelne Nutzer das in ihrer Lizenz enthaltene Kontingent tatsächlich überschreiten. Für private OneDrive-Konten ist ein solches Angebot bislang nicht angekündigt.Mit dem neuen Pay-as-you-go-Modell sollen Administratoren den Speicherrahmen ausgewählter OneDrive-Konten über das lizenzierte Limit hinaus erhöhen können. Berechnet wird laut Microsoft dabei nicht der neu gesetzte Höchstwert, sondern nur der Speicherplatz, der oberhalb des enthaltenen Kontingents tatsächlich belegt ist.
Ein Beispiel: Ist für ein Konto 1 TB Speicher in der Lizenz enthalten und setzt die IT-Abteilung dessen Limit auf 3 TB, entstehen erst Kosten, wenn mehr als 1 TB genutzt wird. Belegt der Nutzer 1,2 TB, würde nur der zusätzliche Verbrauch von 200 GB in die nutzungsbasierte Abrechnung einfließen.
Für IT-Abteilungen gedacht
Microsoft positioniert das Modell vor allem als flexiblere Lösung für Organisationen mit einzelnen speicherintensiven Arbeitsplätzen. So könnte eine Redaktion beispielsweise für Video- oder Bildbearbeitung zeitweise mehr Cloud-Speicher benötigen, ohne dauerhaft große Kapazitäten für alle Mitarbeiter kaufen zu müssen.Die Einrichtung erfolgt über eine Pay-as-you-go-Abrechnungsrichtlinie im Microsoft-365-Admincenter. Dafür ist eine Anbindung an ein Azure-Abonnement mit passender Ressourcengruppe erforderlich. Anschließend können Verantwortliche die Obergrenze einzelner OneDrive-Konten anheben. Auch Kostenkontrollen und Budgets lassen sich über die Abrechnungsmechanik verwalten.
Wir führen eine verbrauchsabhängige Abrechnungsoption nach dem Pay-as-you-go-Prinzip für zusätzlichen OneDrive-Speicherplatz ein. Der Pay-as-you-go-Speicher befindet sich derzeit in der öffentlichen Vorschau für kommerzielle Mandanten.
Bis zu 25 TB je Nutzer
Microsoft begrenzt den maximal zuweisbaren Speicher pro OneDrive-Nutzer weiterhin auf 25.600 GB, also 25 TB. Unabhängig von der gewählten Variante - klassisches Speicherpaket oder verbrauchsabhängige Abrechnung - darf dieses Limit nicht überschritten werden.Daneben bleiben die bisherigen Erweiterungspakete bestehen. Unternehmen können zusätzlichen Speicher weiterhin in festen Größenordnungen erwerben, etwa mit 100 GB, 500 GB oder in größeren Paketen bis 6 TB. Das Pay-as-you-go-Angebot ergänzt diese Optionen, ersetzt sie aber nicht.
Start zunächst als Vorschau
Die Funktion befindet sich derzeit als öffentliche Vorschau im Rollout für kommerzielle Microsoft-365-Mandanten. Die allgemeine Verfügbarkeit soll nach aktuellem Plan im November 2026 beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.Ist die verbrauchsabhängige Abrechnung eine faire und flexible Lösung - oder drohen Unternehmen dadurch am Ende unübersichtliche Cloud-Kosten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
Download OneDrive - Zugang zu Microsofts Cloud-Speicher Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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