Rechtswidrig: Niederlande gehen gegen FIFA 18, Dota 2 & mehr vor

Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Bildquelle: Alexas_Fotos
Die Praxis von Lootboxen in Spielen beschäftigt immer noch viele Behörden. Jetzt hat die Spielaufsicht der Niederlande eine Untersuchung von 10 beliebten Titeln wie FIFA 18 und Dota 2 abgeschlossen und kommt zu einem klaren Ergebnis: Die Geschäftsmodelle werden als rechtswidrig eingestuft, die Entwickler müssen Anpassungen vornehmen, um ein Verbot zu vermeiden.

Die Niederlande machen Ernst beim Lootbox-Thema

Während in Deutschland aktuell noch eine Prüfung der Behörden angeordnet wurde, werden in anderen Ländern Europas beim Thema Lootboxen in Spielen Tatsachen geschaffen. Die niederländische Spielaufsicht hat in einer Studie zehn beliebte Spiele untersuchen lassen, die ein Lootbox-System enthalten. Im jetzt veröffentlichten Ergebnis werden die Titel FIFA 18, Dota2, PlayerUnknown's Battlegrounds und Rocket League sogar als rechtswidrig eingestuft, da sie Elemente enthalten, die gegen die Glücksspielgesetzgebung des Landes verstoßen.


Wie die Behörde ausführt, stört man sich bei diesen vier Titeln vor allem an der Möglichkeit, dass die Inhalte der Lootboxen auch außerhalb des Spiels gehandelt werden können, womit ihnen klar ein Marktwert zugewiesen werden kann. Diese Tatsache macht nach Ansicht der Behörde in den Niederlanden eine Glücksspiellizenz erforderlich. Die Konsequenz: Die Entwickler der betroffenen Titel wurden offiziell aufgefordert, die Funktionen bis 20. Juni entsprechend anzupassen. Erfolgt kein Update, will die Behörde weitere Maßnahmen einleiten - die Namen der betroffenen Titel wurden dabei von der Spielaufsicht nicht selbst genannt, sondern bisher nur in dem Bericht der Rundfunkanstalt NOS erwähnt.

In einem solchen Update müssten alle Elemente entfernt werden, die die Behörde als problematisch einstuft, darüber hinaus müssen Lösungen integriert sein, die eine Nutzung durch besonders gefährdete Gruppen zuverlässig verhindern könne, so die Anforderung. Den Entwicklern bleibt hier allerdings auch noch ein weiterer Weg offen: Die Behörde lässt auch die Möglichkeit zu, dass sich die Entwickler innerhalb der Frist um einen klaren Nachweis bemühen, dass beanstandete Funktionen wie beispielsweise Lootboxen eben doch "harmlos" sind.

Alle zehn Titel problematisch

Ein genauer Blick auf die Studie der Behörde zeigt, dass man neben der kritischen Einstufung von vier Titeln bei allen untersuchten Produkten problematische Inhalte entdeckt haben will. So konnte man in allen Spielen Elemente entdecken, die süchtig machen können - und per Design auch sollen. Darüber hinaus werden Elemente beanstandet, die das Gefühl vermitteln, "fast zu gewinnen". Zu guter Letzt sei das massenhafte Öffnen von Lootboxen eine problematische Funktion. Man darf gespannt sein, wie die Entwickler reagieren.

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