Apple: Lootbox-Einsatz in iOS-Games nur unter strengen Auflagen
Der Computerkonzern Apple will seine iOS-Plattform nicht zur Glücksspiel-Hölle verkommen lassen. Aus diesem Grund dürfen so genannte Lootboxen in Spielen nur noch dann bereitgestellt werden, wenn sich der Entwickler an strenge Vorgaben hält. Diese sollen insbesondere eine Anköderung leichtsinniger Kunden verhindern.
Bei Lootbox handelt es sich um virtuelle Kisten, in denen nach dem Zufallsprinzip Bonus-Gegenstände oder andere Inhalte enthalten sind. Sie ähneln somit in gewissem Maße einem In-Game-Sammelkartenspiel. Es ist allerdings oft recht unklar, wie wahrscheinlich es ist, tatsächlich ein wirklich brauchbares Item zu erhalten - und ob die Investition in die Lootbox überhaupt auch nur halbwegs lohnend ist.
Apple hat daher nun die Richtlinien für die Zulassung von Apps in dieser Hinsicht überarbeitet. Entwickler dürfen demnach zwar weiterhin Lootboxes anbieten, müssen dabei aber klare Auflagen erfüllen. Ähnlich wie auch bei normalen Glücksspiel-Angeboten müssen die Verbraucher genau darüber aufgeklärt werden, welche Gewinne es im gesamten Pool gibt und wie hoch die Chancen zu ihrem Erhalt jeweils sind. Diese Informationen sind so bereitzustellen, dass sie der Nutzer vor dem Kauf wahrnimmt.
Generell sind entsprechende Zufalls-Inhalte in iOS-Games derzeit noch recht selten zu finden, so dass die neue Regelung nicht von allzu vielen Entwicklern direkt umgesetzt werden muss. Was die bekannteren Titel angeht, dürfte die neue Regelung am ehesten noch Blizzard betreffen, dessen Sammelkartenspiel "Hearthstone" vom Verkauf von zufällig zusammengestellten Paketen lebt.
Eine große Bekanntheit bekamen Lootboxen allerdings in "Star Wars Battlefront 2", wo sie aggressiv vermarktet wurden. Bei den Nutzern stieß das allerdings nicht gerade auf Gegenliebe und mit einer Petition, die eine sechsstellige Zahl von Unterzeichnern fand, forderte man, dem Publisher Electronic Arts die Rechte an der Star Wars-Welt zu entziehen.
Apple hat daher nun die Richtlinien für die Zulassung von Apps in dieser Hinsicht überarbeitet. Entwickler dürfen demnach zwar weiterhin Lootboxes anbieten, müssen dabei aber klare Auflagen erfüllen. Ähnlich wie auch bei normalen Glücksspiel-Angeboten müssen die Verbraucher genau darüber aufgeklärt werden, welche Gewinne es im gesamten Pool gibt und wie hoch die Chancen zu ihrem Erhalt jeweils sind. Diese Informationen sind so bereitzustellen, dass sie der Nutzer vor dem Kauf wahrnimmt.
Generell sind entsprechende Zufalls-Inhalte in iOS-Games derzeit noch recht selten zu finden, so dass die neue Regelung nicht von allzu vielen Entwicklern direkt umgesetzt werden muss. Was die bekannteren Titel angeht, dürfte die neue Regelung am ehesten noch Blizzard betreffen, dessen Sammelkartenspiel "Hearthstone" vom Verkauf von zufällig zusammengestellten Paketen lebt.
Eine große Bekanntheit bekamen Lootboxen allerdings in "Star Wars Battlefront 2", wo sie aggressiv vermarktet wurden. Bei den Nutzern stieß das allerdings nicht gerade auf Gegenliebe und mit einer Petition, die eine sechsstellige Zahl von Unterzeichnern fand, forderte man, dem Publisher Electronic Arts die Rechte an der Star Wars-Welt zu entziehen.
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