Auf 256 GPUs & 128.000 CPU Kernen:
Dota-2-KI spielt 180 Jahre pro Tag
Das Projekt OpenAI, bei dem eine künstliche Intelligenz darauf trainiert wird, im Spiel Dota 2 gegen menschliche Gegner zu bestehen, macht große Fortschritte. Wie die Macher vermelden, trainiert die KI dafür gegen sich selbst so viel, als würde sie jeden Tag 180 Jahre Spielzeit sammeln.
"Unser Team aus fünf neuronalen Netzwerken, OpenAI Five, ist jetzt dazu in der Lage, gegen menschliche Amateur-Teams in Dota 2 zu gewinnen", so die Macher stolz in ihrem Blogpost. Allerdings betont man, dass bei diesen Matches noch einige Einschränkungen galten, die der noch nicht optimalen Wahrnehmung der KI Rechnung tragen. Mit dem großen Dota-2-Event "The International" will man den perfekten Ort gefunden haben, um sich dann am 28. August gegen Profispieler zu beweisen, wobei hier "nur noch" eine Beschränkung der Heldenauswahl gelten wird.
Aus ihrer auf den ersten Blick sehr spielerischen Forschung wollen die Macher wichtige Rückschlüsse auf die generellen Möglichkeiten zur Erschaffung von KIs ziehen. Wie die Forscher betonen, legen die bisherigen Ergebnisse aus dem Dota-2-Projekt nahe, dass "fundamentale neue Fortschritte" auch mit den heute zur Verfügung stehenden Algorithmen möglich sein können: "Zumindest, wenn diese in ausreichendem Umfang ausgeführt und mit angemessenen Möglichkeiten zur Erkundung ausgestattet werden."
Eine ziemlich lange Spielzeit für ein bisschen Fortschritt
Forscher im Bereich der künstlichen Intelligenz nutzen gerne Spiele, um ihre Kreationen auf die Probe zu stellen und komplexe Mechanismen zu trainieren. Vor einem Jahr hatte das Projekt OpenAI für Aufregung gesorgt, da es gelungen war, mit einer selbstlernenden, künstlichen Intelligenz Dota-Profis im "1 gegen 1" zu schlagen. Jetzt können die Macher vermelden, dass man bald im ersten "5 gegen 5"-Match gegen professionelle Spieler bestehen will."Unser Team aus fünf neuronalen Netzwerken, OpenAI Five, ist jetzt dazu in der Lage, gegen menschliche Amateur-Teams in Dota 2 zu gewinnen", so die Macher stolz in ihrem Blogpost. Allerdings betont man, dass bei diesen Matches noch einige Einschränkungen galten, die der noch nicht optimalen Wahrnehmung der KI Rechnung tragen. Mit dem großen Dota-2-Event "The International" will man den perfekten Ort gefunden haben, um sich dann am 28. August gegen Profispieler zu beweisen, wobei hier "nur noch" eine Beschränkung der Heldenauswahl gelten wird.
Fit für den großen Tag
Um die künstliche Intelligenz fit für diesen großen Tag zu machen, trainiert diese laut den Machern aktuell "jeden Tag in so vielen Partien, dass sie 180 Jahre Spielzeit entsprechen würden". Zählt man das Training jedes KI-Helden einzeln, kommt man so auf 900 Jahre Training pro Tag. Für dieses intensive Training nutzt die KI einen Verbund aus 256 GPUs und 128,000 CPU-Kernen. In den Simulationen darf die KI dann immer wieder gegen sich selbst antreten, ein zusätzliches Training mit Daten von menschlichen Spielern findet dabei zu keinen Zeitpunkt statt.Aus ihrer auf den ersten Blick sehr spielerischen Forschung wollen die Macher wichtige Rückschlüsse auf die generellen Möglichkeiten zur Erschaffung von KIs ziehen. Wie die Forscher betonen, legen die bisherigen Ergebnisse aus dem Dota-2-Projekt nahe, dass "fundamentale neue Fortschritte" auch mit den heute zur Verfügung stehenden Algorithmen möglich sein können: "Zumindest, wenn diese in ausreichendem Umfang ausgeführt und mit angemessenen Möglichkeiten zur Erkundung ausgestattet werden."
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