Star Wars: Battlefront 2 - Spiel wird für Lootboxen hart abgestraft
Ende vergangener Woche ist Star Wars: Battlefront 2 offiziell erschienen und der Shooter ist für eine der sicherlich größten Kontroversen dieses Jahres verantwortlich. Denn das Lootboxen-System hat für einen Shitstorm gesorgt und das mehrfache Zurückrudern von Electronic Arts hat wohl auch nicht viel gebracht. Und das machte sich auch bei den Verkäufen klar bemerkbar.
Star Wars: Battlefront 2 war eines der meisterwarteten Spiele des Jahres. Das lag unter anderem daran, dass das Debüt bzw. dessen Entwickler Dice mit viel Lob bedacht wurden und es sich hier um die mit Abstand wichtigste Popkultur-Lizenz unserer Tage handelt. Doch die vor gut einer Woche entstandene Kontroverse um das Lootboxen-System vernichtete jegliche Bemühungen rund um das Spiel selbst.
EA wird das zweifellos zu spüren bekommen, die Frage ist aber bisher wie sehr. Ein erster Hinweis sind die Verkaufszahlen des britischen Handels. Diese liegen üblicherweise montags vor, erfassen aber nicht digitale Downloads. Laut GamesIndustry.biz bekommt es das Spiel aber in diesem Bereich klar zu spüren, denn die Verkäufe liegen um gleich 61% unter denen des ersten Battlefront-Teils in Großbritannien und in diesem Zeitraum.
Ein direkter Vergleich ist allerdings schwierig. Denn der Erstling ist 2015 erschienen und seither sind die Download-Verkäufe zweifellos gestiegen. Zudem gab es auch abgesehen von den Lootboxen von so manchem Fachmedium Kritik. Dennoch hat der Shitstorm dem Spiel sicherlich geschadet.
Boykottaufrufe
Es folgten auch Boykottaufrufe, darunter auf Reddit. Eine "Warnung" etwa griff die kurzfristige Entscheidung von EA, das Bezahlsystem des Spiels bis auf Weiteres zu deaktivieren, auf und meinte, dass der Publisher alles wieder einschalten werde, sobald sich die Aufregung gelegt hat. Der Aufruf hat rund 235.000 so genannter "Upvotes" bekommen und liegt damit in den Top-5 aller Zeiten auf Reddit.EA wird das zweifellos zu spüren bekommen, die Frage ist aber bisher wie sehr. Ein erster Hinweis sind die Verkaufszahlen des britischen Handels. Diese liegen üblicherweise montags vor, erfassen aber nicht digitale Downloads. Laut GamesIndustry.biz bekommt es das Spiel aber in diesem Bereich klar zu spüren, denn die Verkäufe liegen um gleich 61% unter denen des ersten Battlefront-Teils in Großbritannien und in diesem Zeitraum.
Ein direkter Vergleich ist allerdings schwierig. Denn der Erstling ist 2015 erschienen und seither sind die Download-Verkäufe zweifellos gestiegen. Zudem gab es auch abgesehen von den Lootboxen von so manchem Fachmedium Kritik. Dennoch hat der Shitstorm dem Spiel sicherlich geschadet.
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