Telekom-Tochter verarschte jahrelang Kunden, kommt glimpflich davon
Die größte Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom muss einen Betrag von 40 Millionen Dollar zahlen, weil sie jahrelang Kunden hinters Licht geführt hat. Und dabei kommt die T-Mobile USA letztlich sogar glimpflich davon und profitiert von der konzernfreundlichen neuen Führung in der US-Telekommunikationsbehörde FCC.
Selten ist es so offensichtlich und klar, wenn Unternehmen ihre Kunden täuschen, wie in diesem Fall. Demnach gab es über lange Zeit immer wieder Probleme, Anrufverbindungen in die ländlichen Regionen der USA aufzubauen. Damit die technischen Defizite den Nutzern aber nicht auffallen, bekamen die Anrufenden trotzdem einfach ein Klingel-Signal eingespielt, so dass sie annehmen mussten, dass der gewünschte Gesprächspartner einfach nicht an das Telefon geht.
Wie die FCC mitteilte, habe man das Ermittlungsverfahren jetzt einstellen können. Voraussetzung dafür war die Zusicherung der T-Mobile, das betrügerische Vorgehen zu unterlassen und den genannten Betrag zu zahlen. Insgesamt seien über die Jahre hinweg mehrere hundert Millionen Anruf-Versuche mit den Klingelzeichen versorgt worden, obwohl gar keine Verbindung zustande gekommen ist.
Den Telefonie-Nutzern bleibt so nur die abschließende Stellungnahme des Unternehmens, nach der die daraus entstandenen Probleme nicht beabsichtigt gewesen seien und es dem Konzern natürlich sehr leid tut. Bereits vor über einem Jahr sei die beschriebene Praxis beendet worden und man fühle sich natürlich den Kunden im ganzen Land verpflichtet.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Wie die FCC mitteilte, habe man das Ermittlungsverfahren jetzt einstellen können. Voraussetzung dafür war die Zusicherung der T-Mobile, das betrügerische Vorgehen zu unterlassen und den genannten Betrag zu zahlen. Insgesamt seien über die Jahre hinweg mehrere hundert Millionen Anruf-Versuche mit den Klingelzeichen versorgt worden, obwohl gar keine Verbindung zustande gekommen ist.
Keine Entschädigung für die Nutzer
Mit der nun erreichten Einigung, die maßgeblich unter dem neuen, von der Trump-Regierung eingesetzten FCC-Chef Ajit Pai zustande kam, sind aber längst nicht alle einverstanden. Die demokratische FCC-Vorstandsfrau Mignon Clyburn kritisierte in einer eigenen Stellungnahme, dass man T-Mobile so glimpflich davonkommen lässt. Immerhin habe das Unternehmen jahrelang bewusst die Verbraucher betrogen und es sei in der Einigung nichts vorgesehen, wodurch den eigentlich Geschädigten etwas zugutekommen würde.Den Telefonie-Nutzern bleibt so nur die abschließende Stellungnahme des Unternehmens, nach der die daraus entstandenen Probleme nicht beabsichtigt gewesen seien und es dem Konzern natürlich sehr leid tut. Bereits vor über einem Jahr sei die beschriebene Praxis beendet worden und man fühle sich natürlich den Kunden im ganzen Land verpflichtet.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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Christian Kahle
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