Telekom: T-Mobile ist in den USA jetzt der beliebteste Netzbetreiber
Während die Telekom hierzulande wegen des schleppenden Netzausbaus mit in der Kritik steht, erfreut sich die US-Tochter T-Mobile zunehmender Popularität. Wie das Unternehmen heute unter Verweis auf unabhängige Studien mitteilte, erreicht keiner der US-Netzbetreiber ähnliche hohe Zustimmungswerte bei der Kundenzufriedenheit.
Bei einer landesweiten Befragung von 360.000 Kunden durch das Marktforschungsinstitut HarrisX erreichte T-Mobile in allen vier Quartalen des Vorjahrs die höchsten Werte bei der Kundenzufriedenheit. Die Konkurrenten AT&T und Verizon lagen im Wechsel auf Platz zwei und drei, Sprint dahinter auf Platz vier. Auch die Analysten von YouGov BrandIndex ermittelten T-Mobile US als beliebtestes Unternehmen unter den vier großen Netzbetreibern.
T-Mobile US ging 2001 aus der Übernahme des US-Anbieters Voicestream durch die Telekom hervor. Die für die Übernahme zur Zeit der ersten Dot-Com-Blase gezahlten rund 40 Milliarden US-Dollar galten über viele Jahre als Fehlinvestition, da das Unternehmen in den folgenden zehn Jahren einfach nicht vom Fleck kommen wollte.
Seit CEO John Legere die US-Tochter führt, befindet sich diese auf der Erfolgsspur. Mit aggressiven Kampagnen und Werbeangeboten konnte T-Mobile US auch 2017 den Konkurrenten wieder Kunden klauen. Bereits achtzehn Monate in Folge wuchs die Kundenzahl um mehr als eine Million. Neben attraktiven Preisen lockt T-Mobile US unter anderem mit einem aggressiven Netzausbau von LTE-Advanced. Noch vor Deutschland wird die Telekom mit ihrer US-Tochter 5G flächendeckend in den USA einführen.
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T-Mobile US ging 2001 aus der Übernahme des US-Anbieters Voicestream durch die Telekom hervor. Die für die Übernahme zur Zeit der ersten Dot-Com-Blase gezahlten rund 40 Milliarden US-Dollar galten über viele Jahre als Fehlinvestition, da das Unternehmen in den folgenden zehn Jahren einfach nicht vom Fleck kommen wollte.
Langer Weg nach oben
2011 wollte sich die Telekom dann der US-Tochter entledigen und diese an den Konkurrenten AT&T verkaufen. Die US-Kartellwächter machten dem Deal aber einen Strich durch die Rechnung. 2012 wurde das Unternehmen dann mit dem kleineren Betreiber MetroPCS fusioniert und kam im Jahr 2013 an die US-Börse. Mit einem Anteil von rund 67 Prozent der Aktienanteile bestimmt die Telekom aber weiterhin das Geschäft bei T-Mobile US. Eine 2017 geplante Fusion mit dem Konkurrenten Sprint ist gescheitert.Seit CEO John Legere die US-Tochter führt, befindet sich diese auf der Erfolgsspur. Mit aggressiven Kampagnen und Werbeangeboten konnte T-Mobile US auch 2017 den Konkurrenten wieder Kunden klauen. Bereits achtzehn Monate in Folge wuchs die Kundenzahl um mehr als eine Million. Neben attraktiven Preisen lockt T-Mobile US unter anderem mit einem aggressiven Netzausbau von LTE-Advanced. Noch vor Deutschland wird die Telekom mit ihrer US-Tochter 5G flächendeckend in den USA einführen.
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