Wer zu neuen AMD-Prozessoren greift muss auf Windows 7 verzichten
Wer weiterhin unbedingt an Windows 7 als Betriebssystem festhalten will, bekommt zunehmend Probleme - aber nicht aufgrund mangelnden Supports von Microsoft, sondern weil die CPU-Hersteller das System nicht mehr bedenken. Auch die neuesten AMD-Chips können nur noch mit Aufwand dazu gebracht werden, Windows 7 zu betreiben.
Im Konkreten geht es hier um die neuen "Raven Ridge"-Prozessoren, die mit einer eingebauten Vega-Grafikeinheit daherkommen. Wer diese Prozessoren auf bestimmte Mainboards setzt und dann versucht, Windows 7 zu booten, wird wohl eine Enttäuschung erleben. Denn das BIOS, das hier bereitgestellt wird, ist schlicht nicht mit dem älteren Microsoft-Betriebssystem kompatibel, wie Nutzer von Reddit herausfanden.
Das Problem liegt im Advanced Configuration and Power Interface (ACPI), also der Energieverwaltung der Boards. Deren Hersteller - getestet wurde hier unter anderem mit Produkten von Asrock und Gigabyte - schieben den Schwarzen Peter aber in Richtung AMD. Allerdings ist es nicht unbedingt dessen Prozessor-Architektur, der hier einen Strich durch die Rechnung macht. Auch wenn die eingebaute Vega-Grafikeinheit beispielsweise gar nicht genutzt wird und der Anwender eine separate Grafikkarte in den Rechner baut, bootet Windows 7 nicht.
Und auch Microsoft dürfte ein Stück der Verantwortung zu tragen haben. In Redmond stehen die Zeichen bekanntermaßen komplett auf Windows 10 und die älteren Plattformen werden bis zu ihrem Support-Ende wohl maximal noch halbherzig mitgeschleift. Immerhin verweigert Microsoft bereits die Bereitstellung vieler Updates, wenn Windows 7 mit den neuesten Prozessoren betrieben wird.
Das Problem liegt im Advanced Configuration and Power Interface (ACPI), also der Energieverwaltung der Boards. Deren Hersteller - getestet wurde hier unter anderem mit Produkten von Asrock und Gigabyte - schieben den Schwarzen Peter aber in Richtung AMD. Allerdings ist es nicht unbedingt dessen Prozessor-Architektur, der hier einen Strich durch die Rechnung macht. Auch wenn die eingebaute Vega-Grafikeinheit beispielsweise gar nicht genutzt wird und der Anwender eine separate Grafikkarte in den Rechner baut, bootet Windows 7 nicht.
Keiner spielt mehr mit
Letztlich wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte zu finden sein. AMD liefert durchaus Module, die von den Mainboard-Herstellern im BIOS verbaut werden. Wahrscheinlich wurde schon bei deren Entwicklung nicht auf Windows 7-Kompatibilität geachtet. Allerdings hätten sicherlich auch die Mainboard-Anbieter selbst eingreifen können - taten es letztlich aber nicht.Und auch Microsoft dürfte ein Stück der Verantwortung zu tragen haben. In Redmond stehen die Zeichen bekanntermaßen komplett auf Windows 10 und die älteren Plattformen werden bis zu ihrem Support-Ende wohl maximal noch halbherzig mitgeschleift. Immerhin verweigert Microsoft bereits die Bereitstellung vieler Updates, wenn Windows 7 mit den neuesten Prozessoren betrieben wird.
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Christian Kahle
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