iPhone X: Gerüchte über schlechte Verkaufszahlen - doch was ist dran?
Wenn die Weihnachtszeit es mit sich bringt, dass in der IT-Branche einfach mal wenig los ist, kann man mit Gerüchten über die Verkaufszahlen des iPhone X für etwas Bewegung sorgen. Zuletzt genügte ein Zeitungsbericht, um ordentliche Kursschwankungen bei mehreren Unternehmen auszulösen.
Die taiwanische Economic Daily hatte kürzlich davon berichtet, dass Apple seine internen Verkaufsziele für das erste Quartal aufgrund der realen Nachfrage deutlich reduzieren musste. Statt der erwarteten 50 Millionen Geräte sollen doch nur rund 30 Millionen Stück verkauft werden können. Der Bericht berief sich dabei auf Quellen, die mit den Vorgängen in der Zulieferindustrie vertraut sind.
Die Meldung brachte nicht nur den Aktienkurs Apples in Bewegung - nach unten, versteht sich. Auch bei verschiedenen Zulieferern, die mit den Komponenten-Aufträgen von Apple ein ordentliches Geschäft machen, sorgte der Bericht für fallende Kurse. Ob er letztlich aber auf realistischen Daten beruht, lässt sich schlicht nicht sagen. Apple lehnt jeden Kommentar zu den Zahlen-Spekulationen ab. So ist schlicht unklar, ob die aktuellsten Schätzungen oder auch die Zielsetzung mehr als nur Hirngespinste einiger Analysten sind.
Die einzigen Hinweise aus offizieller Quelle lassen sich auf Konzernchef Tim Cook zurückführen. Dieser erklärte bei einem Besuch in China, dass er mit der Nachfrage in dem Land nicht zufriedener sein könne. Allerdings kann das natürlich auch einfach haltloses Marketing-Geschwätz sein - konkreteres wird sich erst zeigen, wenn die geprüften Quartalszahlen veröffentlicht werden.
Die Meldung brachte nicht nur den Aktienkurs Apples in Bewegung - nach unten, versteht sich. Auch bei verschiedenen Zulieferern, die mit den Komponenten-Aufträgen von Apple ein ordentliches Geschäft machen, sorgte der Bericht für fallende Kurse. Ob er letztlich aber auf realistischen Daten beruht, lässt sich schlicht nicht sagen. Apple lehnt jeden Kommentar zu den Zahlen-Spekulationen ab. So ist schlicht unklar, ob die aktuellsten Schätzungen oder auch die Zielsetzung mehr als nur Hirngespinste einiger Analysten sind.
Es geht auch anders
Andere Branchenkenner wissen immerhin auch schlicht das Gegenteil zu berichten. Jun Zhang, ein für die Investmentfirme Rosenblatt tätiger Analyst, sieht beispielsweise keine Hinweise darauf, dass die Auftragsmengen bei den Herstellern von Kernkomponenten des iPhone X reduziert worden seien. Sowohl bei den Orders für das Display als auch für das Kamera-System habe es schlicht keine Änderungen gegeben, was darauf hindeutet, dass Apple in etwa die Mengen verkauft bekommt, mit denen man rechnete.Die einzigen Hinweise aus offizieller Quelle lassen sich auf Konzernchef Tim Cook zurückführen. Dieser erklärte bei einem Besuch in China, dass er mit der Nachfrage in dem Land nicht zufriedener sein könne. Allerdings kann das natürlich auch einfach haltloses Marketing-Geschwätz sein - konkreteres wird sich erst zeigen, wenn die geprüften Quartalszahlen veröffentlicht werden.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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