iPhone X wird nach dem Sommer wohl direkt wieder eingestellt
Apples aktuelles Spitzen-Smartphone iPhone X wird wohl das erste Top-Modell seit längerer Zeit, das direkt nach einem Jahr aus der Produktpalette verschwinden wird. Denn die Nachfrage fällt geringer aus als erwartet, was vor allem von einem Problem des Gesamtkonzeptes verursacht wird, das sich erst jetzt so langsam richtig bemerkbar macht.
Mit ersten konkreteren Zahlen zum Absatz des iPhone X ist vermutlich zu rechnen, wenn Apple am 1. Februar seine neuesten Quartalsbilanzen öffentlich macht. Ming-Chi Kuo, der bei KGI Securities für den Konzern zuständige Analyst, der über recht gute Quellen im Unternehmen verfügt, rechnet aber zumindest für das erste Quartal dieses Jahres mit 18 Millionen verkauften Geräten. Das wäre sicherlich kein besonders schlechtes Ergebnis, aber eben auch nicht unbedingt das, was sich das Apple-Management erhofft hat.
Problematisch sei hier aber nicht, dass das Gerät den Verbrauchern zu teuer wäre. Schwierigkeiten beim Absatz resultieren laut Kuo eher daraus, dass das Produkt auf dem chinesischen Markt nicht besonders gut funktioniert. Verkaufshemmnis Nummer Eins ist hier die Größe des Displays. Die Nutzer in China bevorzugen möglichst große Bilddiagonalen. Hier ist das iPhone 8 Plus daher unter den Verbrauchern, die sich für ein Apple-Gerät entscheiden und sich dieses auch leisten können, deutlich eher das Smartphone der Wahl. Dieses kommt zwar formal mit einem kleineren Panel daher (5,5 vs. 5,8 Zoll), die Geräte wirken aber wesentlich größer.
Das grundlegende Konzept wird Apple allerdings nicht aufgeben. Vielmehr ist zu erwarten, dass die kommende iPhone-Generation komplett auf dem durchgängigen Display beruhen wird. Ein normales Modell, das ein direkter Nachfolger des iPhone X ist, soll dann bereits einige Kinderkrankheiten des ersten Produkts dieser Art überwinden. Und es wird wohl auch ein großes Plus-Modell geben, das die Kunden in China und darüber hinaus zufriedenstellen kann.
Problematisch sei hier aber nicht, dass das Gerät den Verbrauchern zu teuer wäre. Schwierigkeiten beim Absatz resultieren laut Kuo eher daraus, dass das Produkt auf dem chinesischen Markt nicht besonders gut funktioniert. Verkaufshemmnis Nummer Eins ist hier die Größe des Displays. Die Nutzer in China bevorzugen möglichst große Bilddiagonalen. Hier ist das iPhone 8 Plus daher unter den Verbrauchern, die sich für ein Apple-Gerät entscheiden und sich dieses auch leisten können, deutlich eher das Smartphone der Wahl. Dieses kommt zwar formal mit einem kleineren Panel daher (5,5 vs. 5,8 Zoll), die Geräte wirken aber wesentlich größer.
Produktserie neu aufstellen
Kuo deutet die Zeichen, die aus dem Konzernsitz in Kalifornien nach außen dringen, daher so, dass das aktuelle iPhone X nach der Vorstellung der kommenden Produktgeneration nicht mehr als günstiger zu bekommendes Vorjahresgerät weitergeführt wird. Die Produktion und der Verkauf werden dann, anders als bei den Modellen der letzten Jahre, komplett eingestellt.Das grundlegende Konzept wird Apple allerdings nicht aufgeben. Vielmehr ist zu erwarten, dass die kommende iPhone-Generation komplett auf dem durchgängigen Display beruhen wird. Ein normales Modell, das ein direkter Nachfolger des iPhone X ist, soll dann bereits einige Kinderkrankheiten des ersten Produkts dieser Art überwinden. Und es wird wohl auch ein großes Plus-Modell geben, das die Kunden in China und darüber hinaus zufriedenstellen kann.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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