Nintendo Switch-Exploit kann nicht gepatcht werden, behaupten Hacker
Nintendos Switch-Konsole ist beliebt, aber auch ein populäres Ziel für Hacker. Nun zeichnet sich immer deutlicher ab, dass das Gerät davorsteht, geknackt zu werden und zwar so, dass Nintendo per Software nichts dagegen unternehmen kann.
Ende des Vorjahres zeigten Hacker auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs 34C3 in Leipzig, wie sich Nintendo Switch manipulieren lässt, um auf das Gerät so genannte Homebrew-Software aufzuspielen. Damit wäre es möglich, auf der Switch selbsterstellte Programme zu nutzen, was der Hersteller alles andere als gerne sieht.
Doch die Experten, die auf dem 34C3 ihren Auftritt hatten, waren nicht die einzigen, denn wenig später meldete sich die in der Szene angesehene Gruppe Team Xecuter und behauptete, einen "zukunftssicheren" Hack in petto zu haben.
Nun hat man in einem weiteren Tweet klargestellt, dass der Hack keinen Mod-Chip erfordere und auch so (gut) funktioniert, dass er auf den "derzeit verfügbaren Switch-Konsolen auch nicht gepatcht werden kann". Das bedeutet, dass die ausgenutzte Schwachstelle fundamentaler Natur ist und nur durch eine künftige Hardware-Revision unterbunden werden kann.
Damit unterscheidet sich der Fail0verflow-Hack von der auf dem 34C3 gezeigten Methode, da dieser ab Firmware 3.0.0 nicht mehr möglich ist, die Lücke wurde bereits im vergangenen Sommer gestopft. Die aktuellste System-Software hat die Versionsnummer 4.1.0. Bisher hat sich keiner der Hacks in freier Wildbahn gezeigt, es dürfte aber wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis es tatsächlich soweit ist. Vor allem die große Anzahl an möglichen Hacks dürfte Nintendo Sorgen bereiten.
Siehe auch: Nintendo Switch - Legendäre Gruppe kündigt "zukunftssicheren" Hack an
Doch die Experten, die auf dem 34C3 ihren Auftritt hatten, waren nicht die einzigen, denn wenig später meldete sich die in der Szene angesehene Gruppe Team Xecuter und behauptete, einen "zukunftssicheren" Hack in petto zu haben.
Fail0verflow
Nun kommt eine weitere Szenegröße hinzu: Denn das Hacker-Kollektiv Fail0verflow zeigte einen "Coldboot-Exploit für den Tegra(-Chip)" (via Ars Technica). Vor gut einer Woche zeigte man per Tweet eine Konsole, auf der eine Laufschrift auf dem Bildschirm der (gehackten) Konsole lief.Nun hat man in einem weiteren Tweet klargestellt, dass der Hack keinen Mod-Chip erfordere und auch so (gut) funktioniert, dass er auf den "derzeit verfügbaren Switch-Konsolen auch nicht gepatcht werden kann". Das bedeutet, dass die ausgenutzte Schwachstelle fundamentaler Natur ist und nur durch eine künftige Hardware-Revision unterbunden werden kann.
Damit unterscheidet sich der Fail0verflow-Hack von der auf dem 34C3 gezeigten Methode, da dieser ab Firmware 3.0.0 nicht mehr möglich ist, die Lücke wurde bereits im vergangenen Sommer gestopft. Die aktuellste System-Software hat die Versionsnummer 4.1.0. Bisher hat sich keiner der Hacks in freier Wildbahn gezeigt, es dürfte aber wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis es tatsächlich soweit ist. Vor allem die große Anzahl an möglichen Hacks dürfte Nintendo Sorgen bereiten.
Siehe auch: Nintendo Switch - Legendäre Gruppe kündigt "zukunftssicheren" Hack an
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