Star Wars: Battlefront 2 - EA deaktiviert umstrittene Mikrotransaktionen
Electronic Arts hat eine aufregende Woche hinter sich. Das liegt aber nur teilweise daran, dass heute der Shooter Star Wars: Battlefront 2 erschienen ist. Denn im Vorfeld der Veröffentlichung gab es einen Shitstorm gegen EA. Nach anhaltender Kritik zog EA die Notbremse und entfernte die umstrittenen Mikrotransaktionen zur Gänze.
Eine knappe Woche nach dem Ausbrechen des Shitstorms gegen EA und DICE haben Publisher und Entwickler noch einmal reagiert: Nachdem man zunächst die Kosten für das Freischalten von Ingame-Charakteren gesenkt hat, folgte buchstäblich wenige Stunden vor der Veröffentlichung des Science-Fiction-Shooters der nächste und noch konsequentere Schritt.
Denn bis auf Weiteres ist es nicht möglich, Spielewährung, also Kristalle, gegen echtes Geld zu kaufen, das Mikrotransaktionssystem wurde komplett abgeschaltet. Es ist aber nicht klar, wie lange das dauert. Denn EA lässt sich offen, die Mikrotransaktionen zu einem späteren Zeitpunkt zurückzubringen. Bis dahin will man sich aber gründlich überlegen, wie die Preisgestaltung aussehen soll.
Dies würde ein "ansonsten großartiges Spiel" überschatten: "Das war nie unsere Absicht und es tut uns leid, dass wir es nicht gleich richtig hinbekommen haben", schreibt Gabrielson. Man will nun mehr Zeit damit verbringen, "zuzuhören, anzupassen, zu balancieren und zu tunen". Aktuell kann man sich Fortschritte im Spiel nur erspielen und nicht erkaufen. Die Mikrotransaktionen sollen zurückkehren, aber nur nachdem man Änderungen am Spiel bzw. diesem System vorgenommen hat.
Denn bis auf Weiteres ist es nicht möglich, Spielewährung, also Kristalle, gegen echtes Geld zu kaufen, das Mikrotransaktionssystem wurde komplett abgeschaltet. Es ist aber nicht klar, wie lange das dauert. Denn EA lässt sich offen, die Mikrotransaktionen zu einem späteren Zeitpunkt zurückzubringen. Bis dahin will man sich aber gründlich überlegen, wie die Preisgestaltung aussehen soll.
"Wir haben euch gehört"
Viele sehen darin nur einen temporären Aufschub der "Abzocke", allerdings sollte man mit einem weiteren Urteil wohl besser warten. Denn die Kritik von Community und Medien ist zweifellos angekommen. So schreibt Oskar Gabrielson, General Manager von DICE, in einem Blogbeitrag, dass man die "Bedenken, dass manche Spieler einen unfairen Vorteil bekommen könnten", sehr wohl vernommen habe.Dies würde ein "ansonsten großartiges Spiel" überschatten: "Das war nie unsere Absicht und es tut uns leid, dass wir es nicht gleich richtig hinbekommen haben", schreibt Gabrielson. Man will nun mehr Zeit damit verbringen, "zuzuhören, anzupassen, zu balancieren und zu tunen". Aktuell kann man sich Fortschritte im Spiel nur erspielen und nicht erkaufen. Die Mikrotransaktionen sollen zurückkehren, aber nur nachdem man Änderungen am Spiel bzw. diesem System vorgenommen hat.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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