Belgische Glücksspielbehörde nimmt sich Star Wars:
Battlefront 2 vor
Morgen erscheint mit Star Wars: Battlefront 2 eines der ganz großen Spiele des Jahres. Doch das Vorfeld der Veröffentlichung lief für Publisher Electronic Arts alles andere als gut, denn das Lootbox-System des Shooters löste einen Shitstorm aus. Nun droht dem Spiel sogar rechtlicher Ärger in einem EU-Land.
Bereits vor einer Weile gab es in den USA Bemühungen, Lootboxen in Spielen als Glücksspiel einzustufen. Die zuständige Organisation Entertainment Software Rating Board (ESRB) lehnte das aber ab und verglich das Belohnungssystem mit Sammelkartenspielen. Kritiker haben mit der Lösung, wie sie EA und DICE bei Star Wars: Battlefront 2 umgesetzt hat, aber neues Futter erhalten.
Denn der Science-Fiction-Shooter setzt auf ein besonders aggressives System, da populäre Figuren wie Darth Vader erst nach längerer Zeit (und "Grind") freigeschaltet werden können - oder man bezahlt eben echtes Geld. Zwar hat EA die Lootboxen nach einem Reddit-Shitstorm stark entschärft und die Freischaltung der Helden "vergünstigt", dennoch ist es prinzipiell noch so intakt.
Peter Naessens, der Vorsitzende der Glücksspielkommission, befürchtet, dass Kinder und Jugendliche den Zwang verspüren könnten, in Star Wars: Battlefront 2 Geld auszugeben. Denn laut Berechnungen der Seite Star Wars Gaming dauert es mehr als 4500 Stunden (oder man bezahlt 2100 Dollar), um alle Basis-Inhalte des Spiels freizuschalten.
Neben Star Wars: Battlefront 2 steht auch noch Overwatch im Visier der Behörde, das Blizzard-Spiel gilt aber allgemein als Beispiel für ein faires Lootbox-System, da man dort nur kosmetische Gegenstände freischalten kann.
Siehe auch: Star Wars Battlefront 2 - Reaktion nach Shitstorm gegen EA (Update)
Denn der Science-Fiction-Shooter setzt auf ein besonders aggressives System, da populäre Figuren wie Darth Vader erst nach längerer Zeit (und "Grind") freigeschaltet werden können - oder man bezahlt eben echtes Geld. Zwar hat EA die Lootboxen nach einem Reddit-Shitstorm stark entschärft und die Freischaltung der Helden "vergünstigt", dennoch ist es prinzipiell noch so intakt.
Zielgruppe: Minderjährige
Die belgische Glückspielbehörde will sich die Angelegenheit deshalb genauer ansehen: Wie VTM Nieuws berichtet (via Kotaku), will man herausfinden, wie signifikant sich das Zufallsprinzip bei Lootboxen auf das Spielerlebnis auswirkt. Die Kommission stört sich dabei vor allem am Umstand, dass solche Belohnungspakete in Spielen vorkommen, die sich an Minderjährige richten bzw. für sie beworben werden.Peter Naessens, der Vorsitzende der Glücksspielkommission, befürchtet, dass Kinder und Jugendliche den Zwang verspüren könnten, in Star Wars: Battlefront 2 Geld auszugeben. Denn laut Berechnungen der Seite Star Wars Gaming dauert es mehr als 4500 Stunden (oder man bezahlt 2100 Dollar), um alle Basis-Inhalte des Spiels freizuschalten.
Neben Star Wars: Battlefront 2 steht auch noch Overwatch im Visier der Behörde, das Blizzard-Spiel gilt aber allgemein als Beispiel für ein faires Lootbox-System, da man dort nur kosmetische Gegenstände freischalten kann.
Siehe auch: Star Wars Battlefront 2 - Reaktion nach Shitstorm gegen EA (Update)
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