Aus lauter Frust bezahlt Berlin das LTE für seine U-Bahn jetzt selbst

In Berlin werden täglich rund zwei Millionen Fahrten mit den U-Bahnen absolviert. Zahlreiche Menschen bewegen sich dabei vornehmlich unterirdisch durch die Stadt und vertreiben sich die Zeit auch damit, auf das Smartphone zu schauen - und zu warten. ... mehr... Berlin, U-Bahn, Bvg Bildquelle: Sputnik Berlin, U-Bahn, Bvg Berlin, U-Bahn, Bvg Sputnik

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Wetten , das wird nichts ?
 
@New_world_disorder: zumindest nicht bis Mitte nächsten Jahres (Mitte 2019)
 
@New_world_disorder: Nicht bevor BER fertig ist!
 
@Schinkenuser: dann nennen wir es BERlInternet :D
 
@Schinkenuser: bunker Bau dauert halt ;)
 
Hauptsache die Provider (denke hauptsächlich Vodafone und Telekom, o2 hatte doch selbst zumindest UMTS ausgebaut gehabt in den Tunneln ?!), werden ordentlich zur Kasse gebeten für die Nutzung. Nicht das zum Schluss der Steuerzahler den Spaß bezahlt (auch wenn er natürlich direkt auch wieder davon profitiert) und die Provider sich über den Gratisausbau freuen und das als Ansporn sehen noch mehr zu pennen.
 
@sav: Es ist das Land Berlin. Natürlich wird kein Provider für die Nutzung zahlen müssen, und wenn, dann lächerlich wenig, da man ja Froh ist jemanden gefunden zu haben.
 
@sav: Keiner will die teure Autobahn bauen. Man möchte nur Mautbrücken aufstellen und abkassieren.
 
@sav: E-Plus hat LTE ausgebaut und das ist ja mittlerweile im O2-Netz aufgegangen. Ich kann auf praktisch allen U-Bahn-Linien in Berlin problemlos Netflix, Prime oder YouTube in (Full-)HD schauen. Surfen kann problematisch sein, da es zwischen manchen Stationen teilweise kaum Netz gibt. Aber ein Stream mit 30 Sekunden bis zu ein paar Minuten Puffer läuft fast immer sauber durch.
 
Verstehe nicht, warum die Verkehrsbetriebe nicht die Netze bauen, und dann vermieten... Warum müssen wieder 3 Parallele Netze errichtet werden?
 
@TobiasH: Weil bisher entweder die Provider und/oder die Bundesnetzagentur (ich weiß es grad nicht) sich massiv gegen das Nationale Roaming wehren. Aber hoffentlich hat der Spuk mit 5G ein Ende, weil dass das einzig sinnvolle in weniger dicht besiedelten Gebieten ist.
 
@sav: Die Berliner U-Bahn ist kein weniger dicht besiedeltes Gebiet. ;)
 
@ckahle: Das hab ich auch nie behauptet. Aber beim Thema 5G wird die Versorgung weniger dicht besiedelter Gebiete als ein Argument fürs Nationale Roaming genommen. Und wenn dann solche Baustellen wie die U-Bahn-Netze davon profitieren: auch schön^^
 
Die sollten das ganze Netz in einer Firma Bündeln und jeder Provider muss sich einmieten. Dann wäre auch genug Kohle für den Ausbau da weil man nicht 3 Netze bauen muss, sondern nur 1 großes.
 
@deischatten: Dein Post verdient eigentlich 1000 Likes. 3 Netze statt 1 großes. Da sich die in weiten Teilen überlagern, braucht es auch immer 3x Stromverbrauch, 3x Strahlenbelasstung, 3x Kosten!!!
 
@Schinkenuser: Machen wir aus 3 Netzen eines. Werden dann die Nutzer weniger ? Nein, sie tummeln sich in einem Netz welches die entsprechende Kapazitäten haben muss. Und schon kommen wir auf 1x Strom, 1x Strahlung und 1x Kosten. Nur das die Dimensionen die selben sind.
 
@New_world_disorder: Man kann sicher ein paar Türme einsparen da nicht alle Türme auf ihr Maximu ausgebaut sind und sicher noch rest Kapas frei sind.
Letztes Jahr Q3 hatte O2 44m Kunden, Telekom 42 und Vodafon 30m. Wenn die alle in einem Netz liegen würden müsste man natürlich eine ähnliche, wenn nicht sogar bessere Performance bauen. Aber man müßte nicht jedesmal gucken wenn man sich nen Vertrag holt welcher Anbieter in seiner Region am besten ist.
 
@deischatten: Warum sollte man sich auch dauernd neue Verträge holen ?
 
@New_world_disorder: na damit man sich die teuren Handys leisten kann die es dann ja für 1€ dazu gibt ... ;p mit dem 99€ Aldi Teil rockst du ja nicht!

Was glaubst du wohl wie die Apple Zahlen in den Keller rutschen würden wenn da alle für Ihr IPhone auf einmal die vollen 1500€ hinlatzen müssten!
 
@deischatten: Zumindest aus dem Ruhrgebiet weiß ich, dass sich die Netzbetreiber den UMTS-Ausbau der U-Bahn zur Fußball WM 2006 geteilt haben. Ein Provider hat ein U-Bahnnetz gebaut, welches die anderen mit nutzen durften.
 
Darum gehören die Netze verstaatlicht und die Provider zur Kasse gebeten.
Alle Provider durch die Bank versuchen nur Gewinne abzuschöpfen, ohne in die Netze zu investieren.
 
@PiaggioX8: Ist ja bei der BVG nicht anders. Die wollen auch gewinne. Und wie ich mir das bei dem Laden vorstelle, wollen die halt, das Telekom und Co. den Ausbau selber komplett bezahlen. Das stelle ich mir aber sau teuer vor. Man braucht spezialisten, die in den Tunneln arbeiten, man kann wohl hauptsächlich nur Nachts arbeiten, Es braucht Platz für neue Technik. Ich fände es hier durchaus verständlich, wenn man hier irgendwie halbe halbe macht. In anderen deutschen Städten hats ja auch funktioniert. Warum klappts also nicht in Berlin? Mal kleiner Hinweis. In anderen Städten sind auch die selben 3 Mobilfunkunternehmen unterwegs, nur der Bahnbetreiber ist ein anderer.
 
@PiaggioX8: So sehen unsere Straßen, Schulen und andere stattliche Infrastrukturen auch aus. Nein danke
 
@PiaggioX8: Du weißt, auf wen die Provider ihre Kosten umlegen? Die bezahlt der Geschäftsführer nicht aus seiner privaten Schatulle^^

Und ob staatliche Institutionen mit dem Geld besser umgehen, wage ich, wo wir schon über Berlin reden, gepflegt zu bezweifeln.
 
o2 hat schon seit Jahren in vielen U-Bahn-Linien durchgängig 3G+4G-Sendetechnik installiert, nur die anderen beiden (Telekom und Vodafone) setzen auf ihre Schlitzkabel und bieten nur 2G/EDGE.

Als o2-Kunde bin ich schon seit Jahren nicht mehr ohne LTE U-Bahn gefahren, ganz so arg wie im Artikel dargestellt ist es eigtl. nicht.
 
Jo, gerade die Stadt die ansich gar kein Geld hat pulvert es am freigiebigsten raus, typisch Berlin, völlig maßlos
 
@0711: Wenn das Geld rausgepulvert wird (wie es beim BER, den ollen Begegnungsinseln oder anderen sinnlosen Projekten in Berlin der Fall ist), dann ist es natürlich ärgerlich. In diesem Fall hier würde ich aber nicht von rauspulvern sprechen sondern tatsächlich von einer sinnvollen Investition um die Stadt attraktiver zu machen. Für Touristen, für Geschäftsreisende und für die eigenen Bürger.
 
@sav: Berlin wird seit Kriegsende von den anderen Bundesländern finanziert und ist ein Fass ohne Boden.
Die Hauptstadt ist der Hartzer unter den deutschen Städten.
 
@PiaggioX8: Das wird wohl auch noch lange so bleiben. Berlin hat halt nicht wirklich Fläche für Ackerbau, Industrie und Co. Lediglich vielleicht jetzt durch die zunehmende Digitalisierung wird es besser. Und es ist ja nicht so, das in Berlin alle nur faul rumsitzen. Durch die Teilung haben damals sehr viele Firmen Ihren Hauptsitz aus Berlin wegverlagert und jetzt fehlen Berlin entsprechend die Einnahmen (Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer) und kommen anderen Regionen zuguten, selbst wenn viele Mitarbeiter weiterhin in Berlin tätig sind. (Korrigiert mich gerne falls sich jemand mit der Besteuerung von Unternehmen besser auskennt :))
Es gab ja auch mal Bemühungen Berlin mit Brandenburg zusammen zu legen. Irgendwie hat sich das damals nicht durchgesetzt.
 
@sav: Bayern war auch lange am Finanztropf der Länder gehangen. Nur Byaern hat irgendwie die Kurve bekommen und gehört in D zur Spitze der Digitalen Unternehmen.
Berlin war vor dem Krieg eine Metropole. Nun ist aber auch schon die Teilung über 20 Jahre her und ist immer noch das Armenhaus der Republik.
Nur an mangelnder Fläche kann es nicht liegen. Dann müssten auch London, Paris, New York am Hungertuch nagen.
 
@PiaggioX8: Berlin kann man kaum mit Paris, London und Co. vergleichen. Stichwort: Föderalismus versus Zentralismus. Wir können gerne Berlin eine ähnlich relevante Rolle geben wie sie Paris und London in den entsprechenden Ländern haben, dann gibts aber glaube ich viel Geheule in München, Frankfurt am Main, Stuttgart und Co.
 
@sav: Das kann längst kein Argument mehr sein, die Bezüge von Berlin steigen im Übermaß, der Stadtstaat verfeuert das Geld wie kein anderer mit jährlich kräftigem negativwachstum und man versucht eben irgendwelche Projekte mit möglichst viel Geld mit der ausrede Wirtschaftsförderung aus dem Boden zu stampfen die am ende genau gar nichts bringen.

Ackerbau ist längst kein Zugpferd mehr, Dienstleistungsgewerbe ist neben der industrie Zugpferd und mindestens eins davon wäre möglich, wobei selbst in städten wie stuttgart industrie möglich ist, dann auch in berlin. Wenn Berlin nicht genug einnimmt sollten sie nicht immer mehr ausgeben sondern villeicht mal mit dem wirtschaften das sie haben. Es gibt kein Land mit mehr Staatssekretären, schon das ist der pure hohn.
Selbst Städte die mehr oder minder um eine schwarze null kreisen erlauben sich kaum ausgabe um das ubahnnetz flächendeckend mit lte abzudecken.
Berlin würde Brandenburg nur mit runterziehen

Damit hat Föderalismus versus Zentralismus auch nichts zu tun, das zeigen die von dir aufgeführten städte aus Deutschland hervorragend
 
@PiaggioX8: Liegt an der Metalität der Leute, große Klappe und die Zeche wird schon jemand bezahlen.
 
Öh, also vor mindestens 3 Jahren wurde doch schon 3G ausgebaut und hat gut funktioniert. Ist ja auch erstmal ausreichend um wichtige Infos zu googlen. Dass man jetzt nicht mit LTE HD Filme streamen kann ist ja erstmal unsinniger Luxus. Also, ist jemand aus Berlin, ist 3G nun flächendeckend und stabil ausgebaut? Weil dann.... Ist diese Diskussion ja egtl für die Katz, bzw dann kann man ja gleich das toll 5G einbauen, anstatt bald wieder alte Technik.
 
@dudelsack: E-Plus hat als einziges Unternehmen 3G+4G flächendeckend in der U-Bahn - mittlerweile also O2-Kunden. Vodafone und die Telekom bieten ihren Kunden hingegen weiterhin nur Edge.
 
@Stratus-fan: ah stimmt, so war das! Na dann sollten die Anbieter halt endlich mal zusammen arbeiten und ein Netz benutzen, das ist einfach so dämlich, 3 Sender aufzustellen für ein und das selbe Signal. Einfach nur absolut mega super hyper dämlich. Aber so ist die Welt.
 
@dudelsack: Naja, in Stoßzeiten ist das O2-Netz gut ausgelastet. Wenn da jetzt noch mal 200% On-Top kommen, hat man Edge-Spedd im 4G-Netz^^ Die Frequenzen von Vodafone und der Telekom müssen also auf jeden Fall dazukommen.
 
WAAAHAHA - mitte nächsten Jahres... träumen die oder was?
Die Micro-Cells müssen in die bestehende Netzstruktur "eingebunden" werden - da genügt es nicht, mal auf die Schnelle ein paar Zellen an die Tunnewand zu klatschen.
Und noch etwas: LTE in der U-Bahn gibts ihn Wien seit "Jahren"!
Wählt diese "Bremser" endlich ab!
 
@Zonediver: Es gibt von O2 auch seit Jahren LTE in Berliner U-Bahnen. Steht nur leider nicht im Artikel^^
 
@Stratus-fan: Aha - der Artikel suggeriert aber, dass garkein LTE in der U-Bahn verfügbar ist... was soll das dann???
 
@Zonediver: Keine Ahnung. Aber ich nutze fast täglich LTE in der U-Bahn und schaue öfter (problemlos) Videos in HD im O2-Netz :D
 
@Zonediver: Wir sind hier auf winfuture, gewöhne dich dran
 
@dudelsack: Jo... hast eh recht ;-)))
 
Die beste Art die folgende Mitteilung an die Provider zu übermitteln: investiert bloß nicht, dann bekommt ihr es auf Kosten des Steuerzahlers geschenkt.
 
Das bekommen die sowieso schon und jammern immer weiter, jetzt über G5...
Am besten, man sitzt das Ganze aus, bis ein noch lukrativeres Förderprogramm kommt, mit dem die Regierung ihre tollen 50Mbps für jedermann doch noch planmäßig umsetzen will.

Deshalb muß ein gesetzlicher Versorgungsauftrag her, die Förderung läuft aus und wer bisher nichts eigenes geschaffen hat, der muß sich einmieten.

(wobei ich mir bei der U-Bahn nicht sicher bin, inwieweit das als öffentliches Gelände gilt, denn bei Inhouse-Versorgung großer Gebäude ist der Betreiber zuständig)
 
Ich denke, dafür sollte es ein generelles Schema geben, daß Kommunen neutrale Funkzellen aufbauen, in die die Netzbetreiber virtuell einspeisen. Auf dies Weise ließen sich auch abgelegene Ortschaften endlich mit einem brauchbaren Netz versorgen, ohne daß jeder einzelne Anbieter für zwei durchfahrende Kunden gleich einen eigenen Mast aufbauen muß.
Das wäre doch eine neue Nutzung für die Standorte der Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung auf abgelegenen Bergstraßen?
 
Berlin zahlt selbst ?

ROTFL.
Der Witz ist gut.

Das Geld das Berlin ausgibt, kommt doch sowieso von woanders her.
 
Find ich ja gut, dass die sich in Berlin drum kümmern wollen.

Aber in London z.B. gibt's auch kein Mobilfunknetz in großen Teilen des Tube-Netzwerks. Berlin steht da weiß Gott nicht alleine da.
 
Wozu muss man eigentlich immer und überall Internet verfügbar haben?!
 
@EinerVomPack: da gebe ich dir recht. Ich mein Whatsapp SMS FB Geht ja trotzdem ohne Probleme. Ich habe noch nie in der Bahn mir ein Film angeguckt etc oder youtube. Brauche ich nicht und länger wie 20 min fahr ich eher selten.
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