Uber stoppt nach tödlichem Unfall Tests mit autonomen Fahrzeugen

Nach einem tödlichen Unfall im US-Bundesstaat Arizona hat der Fahr­dienst Uber seine Testreihen mit autonomen Fahrzeugen gestoppt. Laut der Nachrichtenagentur Reuters war es in der Nacht zum Montag zu dem tragischen Zwischenfall gekommen. mehr... Auto, Selbstfahrendes Auto, Autonomes Auto, Selbstfahrend, Uber Bildquelle: Uber Auto, Selbstfahrendes Auto, Autonomes Auto, Selbstfahrend, Uber Auto, Selbstfahrendes Auto, Autonomes Auto, Selbstfahrend, Uber Uber

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Die Technik zum autonomen Fahren kann noch so intelligent und schnell sein, physikalische Gesetze wird sie dennoch nicht ausser kraft setzen können. Gesetzt den Fall, das Unfallopfer ist schuld und hat unachtsam die Fahrbahn betreten, so ist der Bremsweg trotzdem nicht kürzer. Die immer wieder gebrachte Behauptung, es würde keine Unfälle mehr geben, ist schlicht Blödsinn.
 
@iPeople: Und doch schafft es Waymo irgendwie tausende von Kilometer, ohne verschuldete Unfälle, zu fahren.
 
@bluefisch200: und auch Waymo wird irgendwann in einen Unfall verwickelt werden, und sei es, weil ein besoffene mit Karacho in das Ding knallt. Natürlich nicht selbst schuld, aber doch verwickelt und genau das gilt es aktuell bei diesem Unfall noch zu klären und selbst wenn das System tatsächlich für den Unfall verantwortlich sein sollte, wäre die Statistik wohl noch immer besser als die menschlicher Fahrer.
 
@bluefisch200: Und? Das schaffe ich auch. Habe seit 22 Jahren meinen Lappen, ca. 500k KM gefahren, Unfallfrei.
 
@Akkon31/41: Darum beneide ich dich. Musst in einer sehr ruhigen Gegend unterwegs sein. Fahr mal auch nur 50k km im Stuttgarter Raum, ich garantiere dir einen Unfall...und wenn du selbst nicht direkt dran beteiligt bist, dann schaffts jemand dein Auto zu beschädigen und Fahrerflucht zu begehen....
 
@bigspid: Das stimmt so nicht! Ich fahre seit knapp 50 ! Jahren und auch ca 850.000 km unfallfrei. Unfallfrei bezüglich möglicher selbstverschuldeter und in der ganzen Zeit nur zwei leichtere "unschuldige" Unfälle. Und das zuerst in der Stadtregion Hamburg und die letzten Jahre im Ruhrpott. Und da ist bestimmt genauso viel Verkehr wie im Stuttgarter Raum.

Habe gerade nochmal meine Gesamtstrecke grob nachgerechnet.
 
@bigspid: Ich wohne in einer Uni Stadt, heißt viele Studenten die sich nicht um die StVO kümmern. Ohne Licht, ohne Reflektoren, und so dunkel angezogen wie nur möglich wird umher geradelt. Das ein oder andere mal war es schon sehr knapp. Und ich bin auch kein Mittelspurschleicher. Doch eher rasant unterwegs. Davon zeugen meine zahlreichen Tickets, allerdings im unteren zweistelligen Bereich. ;-)
 
@bluefisch200: Das Argument hinkt. Wenn man zum Beispiel aus Gewohnheit rote Ampeln und Vorfahrten mißachtet, aber durch mehr Glück als Verstand nie einen Unfall baut, heißt das dann man wäre ein guter Fahrer und wir brauchen mehr davon?
 
@starship: Wer sich so verhält wie Du es beschreibst (aus Gewohnheit rote Ampeln und Vorfahrten mißachtet....), der wird nicht unfallfrei fahren, nicht mal aus Glück!
 
@bluefisch200: Du hast meinen Kommentar aber schon verstanden, oder etwa doch nicht ?
 
@iPeople: Dein Kommentar wäre toll wenn es nicht Unternehmen gäbe welche das Fach beherrschen. Denn dort werden solche gefährlichen Situationen viel früher erkannt als ein Mensch dies jemals könnte und die Situation in der dann die physikalischen Gesetze bestimmend sind kommt nie zum tragen.
 
@bluefisch200: Sag niemals nie
 
@bluefisch200: Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass das soooo perfekt funktioniert wie Du meinst. Und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass Du das soooo wirklich glaubst.
 
@bluefisch200: Veröffentlicht am 10. März 2016 >>> selfdrivingcar >>>
Vor wenigen Tagen musste Google eingestehen, dass ein Fahrzeug aus der Flotte der Self Driving Cars seinen ersten Unfall selbst verschuldet hat. Siehe da:https://www.googlewatchblog.de/2016/03/erster-unfall-google-self/

Und sieh da: https://www.pcwelt.de/news/Self-Driving-Car-Neue-Webseite-erklaert-alle-Unfaelle-des-Google-Autos-Google-Auto-9700948.html >>> dort werden auch alle Verkehrsunfälle, in die das Google-Auto verwickelt ist, detailliert aufgelistet. Bis jetzt hat es zwölf Mal gekracht. UND nur weil Alphabe (Google) erklärt, die eigenen Fahrzeuge waren nicht schuld, heißt das nicht unbedingt, dass das auch den Tatsachen entspricht.
 
@bluefisch200: Seit 20 Jahren Fahrerlaubnis, 40-50 tausend Kilometer jedes Jahr, drei Unfälle, keinen selbst verschuldet. Das soll dein Autonomes Dings erstmal schaffen. Das fährt nicht mal so lange oder viel, weil es vorher auf den Schrott geht, wegen eingestelltem Softwaresupport.
 
@Dr. MaRV: Die Statistiken sprechen für sich. Selbst die zwei Unternehmen welche gaaanz am Ende sind was die Fähigkeiten ihrer Software angeht fahren unfallfreier als dies Menschen je machen würden.
 
@iPeople: Niemand sagte, es würde gar keine Unfälle mehr geben, die (nachvollziehbare) Prognose ist, dass es fast gar keine Unfälle mehr geben wird.
 
@dpazra: naja, es gab schon n paar z.B. Politiker welche zumindest fest dran glauben...
Aber denen spricht man keinen technischen Sachverstand zu ... wenn man überhaupt Verstand zusprechen kann ^^
 
@dpazra: Es gab hier , bei Heise und in anderen Foren schon diverse Male die Behauptung, es gäbe dann keine Unfälle mehr. Darauf bezog ich mich.
 
@iPeople: Der Bezug lautete aber meist auf Fahrzeuge untereinander, wenn alle autonom unterwegs wären.
Wobei selbst das niemals ausgeschlossen wäre aufgrund technischem Versagen z. B. oder wenn man gewisse Umwelteinflüsse oder sonst was nicht einkalkuliert hat.

Unfälle mit anderen Beteiligten kann man niemals ausschließen, aber auch hier sorgt theoretisch ein autonomes Fahrzeug dafür, dass Unfälle eher vermieden werden aufgrund der deutlich besseren Reaktionszeit (unter der Voraussetzung "die Zeichen" werden richtig gedeutet/erkannt).
 
@Tical2k: Kernausage: auch mit autonom fahrenden Autos werden Unfälle nicht verhindert.
 
@dpazra: Sagen wir mal lieber wesentlich weniger. Gerade angeht. Das klingt nicht ganz so überzogen und beinhaltet dennoch eine Verbesserung.

Nur wie mein Vater schon sagte, man muss immer mit der Dummheit und Unachtsamkeit der Anderen rechnen. Letztendlich habe ich aber gelernt dass das auch für einen Selber gilt. Man kann seine Augen halt nicht immer und überall haben.
 
@dpazra: Vielleicht hätte diesen Unfall ein erfahrener Taxi- Fahrer verhindern können, der aus Intuition weiß, daß gewisse Leute einfach so über die Straße springen werden und man da besser vorher die Spur wechselt. OK, das ist ein tragischer Fall, der trotz Unschuld des Autos vielleicht hätte vermieden werden können....
Dann gab es aber in den letzten Tagen diverse tödliche Unfälle mit Menschen am Steuer, wo man zu 100% Sicherheit sagen kann, daß diese Unfälle durch Technikeinsatz, und wenn es nur der eingeschaltete Bremsassistent bei LKW wäre- nicht passiert wären.
Nein, die Technik muß kommen, aber solange es noch Menschen gibt, die sich nicht an die Regeln halten, kann auch die Technik Situationen verkehrt einschätzen und soboptimal reagieren. Wir müssen akzeptieren, daß durch den Technikeinsatz die schweren Autobahn- Unfälle durch neue Unfall- Strukturen abgelöst werden.
 
@iPeople: es wir NIE "keine Unfälle" mehr geben und Autonomes fahren ist auch nicht "intelligent" sondern schlicht "algorithmisierend" <- WENN -> DANN ... klar es wirkt Intelligent aber letztendlich ist es "Menschen gemacht" <- sogar dann, wenn Maschinen Maschinen Maschinen machen, wurde die erste Maschine Menschen gemacht und somit sind Fehler von Anfang an drinnen <- und jeder weiß, wenn das Fundament Fehler hat, kann das Konstrukt nicht Fehlerfrei sein!

Wer ist schuld? Klar kann der Hersteller irgendwie nicht für alles Haften und klar müssen künftig Regelungen erschaffen werden, wer trägt die Verantwortung und wer kommt für den Schaden auf...
Fakt ist aber auch, dass man mit der Technologie trotzdem einiges Optimieren kann. Klar wird man "vorerst" schlechter Fahren als "DIE BESTEN MENSCHEN" aber klar ist auch, dass man den Durchschnitt schneller erreicht und dann eben Sicherer unterwegs ist!
=> dennoch wird es auch in 15 Jahren tödliche Unfälle geben und dabei ist es völlig egal ob der Fußgänger vors Auto springt oder nicht... ich behaupte, im Gegensatz zum Menschen muss ein Algorithmus den "Sprung" vorhersagen können! <- ob die "Reaktion" dann Letztenendes "glücklich" ausgeht spielt erstmal nur wenig eine Rolle (technisch gesprochen).

Ich bin ein echter Befürworter der autonomen Fortbewegung... aber ich glaube nicht, dass gleich alles besser wird... <- es gab in der Geschichte noch nie einen Technologie-Sprung welcher "Heilig" war... sogar die ersten Smartphones waren im vergleich zu den Handys (ich spreche von 2005-2009) eher "kacke" ... selbiges gilt für die Digitale Fotografie und den CDs => und das sind nur wenige beispiele welche ich kenne... und wenn jetzt jemand sagt, da gehts um Menschenleben, dann komm ich eben mit der Fluggeschichte ;-)
 
@bear7: Nichts anderes habe ich gesagt
 
@iPeople: Ich muss sagen, dass das passieren konnte wundert mich. Ich bin davon ausgegangen, dass diese Hightechschlitten selbstverständlich mit einer "Night-Vision" (o. ä.)Wärmeerkennung herumdüsen. Genau dazu sind solche Systeme da. Sie funktionieren tadellos; habe selbst eines und auf z. B. (dunklen) Landstraßen mit umliegenden Feldern ist schon so manches Reh/Getier frühzeitig und zuverlässig erkannt worden. Auch diese verunfallte Person wäre mit Infrarot erkannt worden.
 
@UJRL: Wenn Dir jemand unterhalb des Bremsweges vor das Auto läuft , hilft das herzlich wenig .
 
@iPeople: Ach, sag an. Davor ist kein Fahrzeugführer gefeit (ob Roboter oder nicht).

Nur was hat das mit dem (fehlenden) Infrarotsystem zu tun?
 
@UJRL: Wer hat denn etwas von einem defekten Infrarotsystem gesagt?
 
@iPeople: Keine Ahnung, ich nicht.
 
@UJRL: eben drum
 
Autonomer Blödsinn, nur damit sich Großkonzerne die Taschen vollstopfen können, werden Menschen als dumm dargestellt und Poltiker helfen mit Gesetzen noch mit.
 
@andi1983: Das Problem ist nicht, dass Menschen dumm sind, das Problem sind andere Menschliche Defizite, die real sind. Es ist klar, dass die Gegner autonomen Fahrens bei dieser Nachricht aus den Löschern kommen, aber wäre das der Maßstab, hätte man manuelles Fahren schon vor Jahrzehnten einstellen sollen.

Ich will nicht, dass Großkonzerne zu lasten Entlassener noch reicher werden, aber dieses Problem löst du nicht, indem du versuchst den Fortschritt einer Technik, die uns alle sicherer machen wird, aufzuhalten, sondern nur politisch indem du die Gewinner dieser Konzerne höher besteuerst.

Ich warte auf den Tag, an dem wir endlich Marktreife haben (die Entwicklung geht glücklicherweise in großen Schritten voran) und das manuelle Fahren anfängt rückläufig zu werden.
 
@dpazra: Da wird nichts sicherer. Je vollgestopfter ein Fahrzeug wird, je angreifbarer. Die Fahrzeuge lassen sich hacken, oder die Sensoren aus der Ferne an der Nase herumführen.
Und das wird in zukunft dann sicherlich öfter genutzt.
Genauso wie Fußgänger dann einfach über die Straße hüpfen (natürlich ein wenig weiter weg wie in dem Fall), weil sie wissen, dass autonome Autos dann still stehen. Ein Fall hat es ja mit dem Google Auto schon einmal gegeben, als einer davor stehen blieb und es immer wieder anfahren und stoppen gelassen hat.

Autonome Fahrzeuge werden vom Menschen programmiert. Es gibt immer Fehler.

Technik kann sich gerade im Sommer bei hohen Temperaturen, oder im Winter bei Minusgraden aufhängen. Wer weiß was passiert, wenn die Elektronik ein paar Jahre auf dem Buckel hat und ein Kondensator, oder IC kaputt geht. Dann kommt es zu plötzlichen Fehlfunktionen und das Ding rauscht mit Vollgas an den nächsten Baum.

Einige Menschen von heute sind so beeinflussbar, weil sie "angeblich" ja immer weniger Zeit haben und solche Hirngespinste aufnehmen.

Gleiches gilt beim Rasenmähroboter. Da lässt man das Ding unentweg über den Rasen fahren.
Das gleiche wäre in 30-60 Minuten per Hand erledigt und dann wäre Ruhe. Vorteil ist, dass man dann gleich noch selbst Bewegung hat.

Aber was machen einige? Kaufen sich für 1.000 Euro und mehr so ein Ding und beklagen sich dann, weil sie immer weniger Bewegung haben und dann noch für 600 Euro ein Abo im Fitnessstudio abschließen.
 
@andi1983: "
Autonome Fahrzeuge werden vom Menschen programmiert. Es gibt immer Fehler.

Technik kann sich gerade im Sommer bei hohen Temperaturen, oder im Winter bei Minusgraden aufhängen. Wer weiß was passiert, wenn die Elektronik ein paar Jahre auf dem Buckel hat und ein Kondensator, oder IC kaputt geht. Dann kommt es zu plötzlichen Fehlfunktionen und das Ding rauscht mit Vollgas an den nächsten Baum."
Keiner behauptet was anderes, auch mit Technik lassen sich nicht alle Probleme lösen, auch Technik hat Fehler aber wenn die Technik eine deutlich höhere Zuverlässigkeit hat, trotz Fehler, dann wird es sich über kurz oder lang durchsetzen. Bei Hitze kann ein Mensch auch komplett aussetzen und macht dann Quatsch, oder Herzinfarkt oder sonst was. Zum Schluss wird es vielleicht auch nur eine Kombination aus beiden Welten geben (Mensch fährt und wenn Technik feststellt, dass der Mensch nicht mehr Herr seiner Sinne ist, schaltet sie sich ein und fährt entspannt zum nächsten Parkplatz / Krankenhaus.
 
@andi1983: Irgendwo stimme ich dir zwar durchaus zu, aber andersrum: wieso nimmst du jenes gehackt werden denn viel eher als unveränderbar hin und möchtest stattdessen die Autos untersagen, wo eine verstärkte "Hackerjagd" genauso gut 'dagegen' helfen könnte ?
Irgendwie finde ich die Einstellung: ach naja..gegen solche Hacker (ich würde sie in der von dir beschriebenen Konstellation mindestens Assis nennen) kann 'man' doch eh nix machen irgendwie enorm duckmäuserig und denen stark zuarbeitend. Womit haben die diesen "Support" verdient ?
Warum sollte es nicht möglich sein, das jene Autos untereinander kommunizieren und sich ein auf die Art angegriffenes Auto wehrt, per andere Autos um tatkräftige Mithilfe bitten ? Aus irgend ner (Wlan) Richtung muss der Angriff schließlich kommen und von 4..5 weiteren Fahrzeugen in der Umgebung gemessen, sollte der Standort des Übelhackers ziemlich genau trianguliert werden können..
 
@andi1983: Die Fußgänger hüpfen doch jetzt schon so über die Straße. Nur mit dem Unterschied dass du dann extrem schnell reagieren musst und somit einen gewissen Stresslevel erreichst.

Auch kannst du als menschlicher Fahrer geblendet werden, von mir aus sogar mit Absicht um dafür zu sorgen dass du gegen nen Baum fährst.

Das Hitze auch einem menschlichen Fahrer nicht guttut wurde ja schon genannt. Viele Fahrer sind bei teilweise 50 Grad im Auto wenn sie einsteigen benommen und unkonzentriert.

Technische defekte gibt es ebenfalls heute schon. Muss nicht mal eine versagende Bremse sein, ein Kurzschluss in der Sitzheizung ist im Extremfall ebenfalls der Konzentration im Straßenverkehr nicht zuträglich wenn auf einmal der Arsch brennt.

Also das sind alles Argumente die du auch auf ein normales Fahrzeug anbringen kannst.
 
@andi1983: guck dich doch mal in der Stadt um wie Menschen über eine Ampel gehen: oh, Ampel ist grün, Blick wieder aufs Smartphone und Attacke. Nach links und rechts gucken? Wozu, ist doch grün. Auf der anderen Seite Autofahrer die über Fußgängerüberwege knallen als ob sie auf einer Autobahn sind. Es ist also genug optimierungspotential für beide Seiten da. Ob es jetzt durch bessere Menschen (Bildung), Einschränkungen (Ortsbasierte Drosselung, Display deaktivieren) oder eben durch den kompletten Entzug der Möglichkeiten durch vollständige automatisierung gemacht wird, wird die Zukunft zeigen.
 
@andi1983: Dann sag doch mal wie ein kleiner Konzern bzw ein Konzern mit wenig Geldmitteln sowas stemmen soll. Du brauchst die Autos. Du brauchst die Ingenieure & Programmierer. Dann brauchst du die Recheneinheiten. Die Sensoren. Von den Autos brauchst du mehrere. Mit einem Auto wird das nix. Da sind recht schnell mal 10 Mio weg & die Fahrzeuge sind noch nicht einen Meter gefahren.

Und Autonomes Fahren ist nun einmal die Zukunft. Wenn alle so denken würden wie du, dann sollten wir noch zu Fuß gehen. Pferde wären schließlich auch zu gefährlich.
 
@andi1983: Für mich, der aufgrund einer Sehbehinderung kein Auto fahren darf stellt das autonome Fahren eine große Hoffnung dar irgendwann genauso flexibel zu sein, wie alle anderen. Ich kann nicht einfach mal schnell wohin fahren oder einen Großeinkauf machen oder größere Gegenstände durch die Gegend karren, sondern muss mir immer jemanden suchen der ein Auto hat und sich Zeit nimmt.
 
@andi1983: Autonomer Verkehr ist eine zwingende Errungenschaft der Technik. Da kannst Du nochmal sehr jammern, es wird kommen.
 
Das man immer alles gleich in Frage stellen muss, wenn mal was passiert. Wenn es danach ginge müssten wir immernoch in der Steinzeit leben und selbst dort sind Höhlen regelmäßig eingestürzt oder Eingänge verschüttet worden.
 
@Memfis: Es hilft dabei Fehler zu finden und diese zu verbessern. Unterschied ist halt, dass bei solchen Projekten über jeden kleinen Kratzer (nicht in diesem Fall) berichtet wird, die vielen 1000 Unfälle die täglich weltweit durch Menschen verursacht werden halt nicht so eine hohe mediale Aufmerksamkeit bekommen.
 
@sav: Ja, aber wenn bei 10.000 Testfahrten einmal was passiert wird immer gleich die gesamte Technik in Frage gestellt und das stört mich. Vielleicht sollte man nicht fragem warum hat das Auto die Frau nicht "gesehen", sondern erstmal fragen, wieso die Frau das Auto nicht hat kommen sehen. Stichwort Kopfhörer, Stichwort Smartphone.

Edit: Ich wünschte in unserer Stadt würde nach einem Personenschaden immer erstmal der Tramverkehr ausgesetzt. Passiert nämlich sehr viel häufiger als Unfälle mit autonomen Fahrzeugen.
 
@Memfis: das sehe ich auch so, aber so ist halt die aktuelle Medienwelt. "Frau übersieht autonomes Auto" klingt nicht so spannend und muss halt auch erst geklärt werden ob das tatsächlich der Fall ist.
 
@sav: Und wieder werde ich darin bestätigt, dass die Medien gar nicht so neutral und wahrheitsliebend sind, als das sie sich gerne darstellen. Es geht nur um Auflage und Quote.
 
@Memfis: natürlich, größtenteils finanzieren die sich immer mehr durch Werbung und für Werbung braucht man Auflage usw. Nicht umsonst gibt es immer öfters Jahres Abos für wenige Euro oder komplett geschenkt. Der öffentlich rechtliche Rundfunk sollte eigentlich ein Gegenpol dazu darstellen (durch die feste Finanzierung ohne Auflage), wie gut /schlecht das funktioniert, darf jeder selbst beurteilen.
 
@Memfis: "Es geht nur um Auflage und Quote."

Und um Beeinflussung der öffentlichen Meinung.
 
Ich hab schon viel früher gesagt... Autonomes fahren wird noch viele Todes Opfer fordern bis es ausgereift ist und es ist unvermeidbar. Wir profitieren jetzt von einem sehr sicheren Flugverkehr den einige Piloten in den Weltkriegen teuer bezahlen mussten. Sicher wird die Technik helfen die Opfer Anzahl zu reduzieren aber sie wird sie nicht Nullen können.
 
@Bullz: Selbst bei perfekter Technik wird es Unfälle mit Toten geben, solange man sich abseits von geschlossenen Bunkern im Freien bewegt...
... und wenn es ein Meteorit, oder eine verirrte Bleikugel ist, der den Fahrer tot schlägt...
 
@AWolf: jep so ist es. Die meinen das es anderes sind einfach naive Gut Menschen. Wenn ich von Toten höre bedauere ich es aber es gehört zu diesem Fortschritt leider dazu. Dafür wird irgendwann diese Technik viele Menschenleben retten die durch falsches Verhalten einen Unfall ausgelöst hätten. Die Technik muss einfach am Ball bleiben und die buhhhh rufe naiver Menschen ignorieren und weiter am Ziel arbeiten. Irgendwann mal wird das das Transportwesen revolutionieren... So wie es der Flug Verkehr mal tat.
 
Natürlich Uber mal wieder. Drecksladen, sorry. Profit geht bei denen doch über alles, Skandale sind eingeplant.
 
@Aldabaran: Dafür kann Uber nichts. Im Artikel wird nicht erwähnt, dass der Unfall auch mit menschlichem Fahrer nicht verhindert werden könnte. Habs unten aber nochmal näher ausgeführt.
 
@Aldabaran: Du meinst also, das war kein Unfall sondern Totschlag?
 
Dazu finde ich noch erwähnenswert, da wir uns hier ja für Technik interessieren, dass die Plattform von Nvidia stammt und das Auto ein Volvo war.
 
Bin gespannt ob neben dem Fahrer noch andere auf die Anklagebank kommen.
 
@henric: Bleibt zu hoffen, dass zumindest die Familie der Radfahrerin, entsprechend entschaedigt wird. Es ist unverstaedlich, das solche Verkehrsexperimente im Anfangsstadium nicht besser abgesichert werden.
Da ist ja das Schmerzmittel Contergan vorher besser getestet worden.
 
@usbln: In diesem Fall ist die Frau selbst am Unfall Schuld. Ohne auf den Verkehr zu achten blind aus dem Schatten raus auf die Straße zu treten ist einfach Selbstmord. Die Polizei Tempe hat schon bestätigt, dass auch ein menschlicher Fahrer den Unfall nicht hätte verhindern können. Das hier ist kein Beispiel dafür, wie "gefährlich" die Technik ist, sondern wie tödlich unachtsames Verhalten im Straßenverkehr sein kann.
 
@bigspid: komische logik:
"wer nicht schnell genug wegspringt, wenn Test-Auto leise angerast kommt, ist selbst schuld"

Wenn ich sehe, wie oft ein normaler pc oder ein smartphone abstürzt, dann sind solche Tests mit gemein-gefährlichen Fahrzeugen ethisch einfach jenseits von Gut und Böse.

Herzlos Internet-Unternehmer und deren Zöglinge entwickeln da leider wenig menschliches Verständnis.
Motto: "der Kunde trägt immer das Risiko", selbst schuld wenn sie es nutzen, unsere Fehler sind vom DAU auszumerzen.

Übrigens sollte ein Schatten für Infrarot- oder Radar-Sensoren kein Problem darstellen.
 
In einer ausweglosen Situation, links die Oma, mittig ein Katzenbaby und rechts Kinder: Wen überfährt das autonome Fahrzeug? UBER: Alle.
 
Aus dem Web:
"Die Polizei hat Videos ausgewertet, die das autonome Auto während der Fahrt aufgezeichnet hatte. Aus dem Material gehe "sehr klar" hervor, dass es sehr schwer gewesen wäre, die Kollision zu vermeiden, sei es nun mit einem Roboterauto oder mit einem Menschen hinter dem Steuer, erklärte Tempes Polizeisprecherin Sylvia Moir."
 
@AWolf: Rundum Videoaufzeichnung mit 48h Vorratsspeicherung wäre eine wünschenswerte Pflicht für alle am Strassenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge und auch für Radfaherer.
Dies würde die Strafverfolgung wesentlich vereinfachen und gerechter gestalten.
Komischerweise ist da aber Datenschutz wichtiger.
 
Die Polizei Tempe hat bereits bestätigt, dass der Unfall nicht hätte verhindert werden können. Die Frau ist aus dem Schatten raus direkt auf die Fahrbahn getreten, ohne auf den Verkehr zu achten und ohne dass sie gesehen werden konnte. Gut dass Uber gleich reagiert und abwartet, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, aber bisher deutet alles auf eine Unschuld hin. Als schwächstes Glied im Verkehr müssen Fußgänger auch einfach die Augen offen halten.
 
@bigspid: Sowas könnte man wirklich auch gleich in den Artikel reinschreiben, Winfuture!?
 
@bigspid: War das ein E-Auto? War es zu hören? Der Gewohnheitseffekt von Jahrzehnten ist eben der, das man Autos auch akustisch wahrnehmen kann ... Fußgänger werden sich umgewöhnen (müssen) ... aber was sollen bspw. blinde Personen tun? Also doch alle Fahrzeuge mit künstlichem Lärm Ausstatten??? Vielleicht gibt es für Fußgänger in "ferner" Zukunft die Verpflichtung eine Art Transponder mitzuführen, an welchem sie von Fahrzeugen erkannt werden können ...
 
die Polizei hat gerade ein Statement veröffentlicht.
kein System der Welt, egal ob menschlich oder mechanisch hätte den Unfall verhindern können.

wenn etwas direkt vor ein fahrendes Auto läuft oder der gleichen, fehlt einfach die Reaktionszeit.
ich bin kein Fan von selbst-fahrenden Autos. Aber hier war eindeutig die Fußgängerin schuld an dem Unfall und nicht die Technik.
 
@mgfirewater: Hättest du einen Link zu dem Statement? Das würde ich gerne in voller Länge lesen.
Ich hab bisher nur eine Meldung, dass die Fusgängerin ihr Fahrrad, abseits eines Fußgängerübergangs, über die Straße geschoben hat:
https://www.npr.org/sections/thetwo-way/2018/03/19/594950197/uber-suspends-self-driving-tests-after-pedestrian-is-killed-in-arizona
Das ist noch keine Schuldzuweisung, aber zumindest schon ein Hinweis auf eine Teilschuld.

Habe das Video zur Pressemitteilung der Tempe Polizei zu dem Unfall gefunden:
https://www.facebook.com/12news/videos/10156422985044015/

Und hier eine Zusammenfassung in den News:
http://www.12news.com/article/news/local/valley/fatal-tempe-uber-crash-believed-to-be-first-us-self-driving-vehicle-death/75-529870710
 
@AndyK70: jetzt auch spon
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/selbstfahrendes-auto-uber-bei-toedlichem-unfall-womoeglich-schuldlos-a-1198914.html
 
Und wenn jetzt...nur mal so angenommen...und was wir ja alle fast nach jedem Wochenende
in der lokalen Zeitung lesen können....ein Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit in das
Uber-Auto gerauscht wäre und weg wäre...wäre dann auch das "Roboterauto" schuld ?

Dass die Frau die möglicherweise eine Obdachlose war(und was bei denen auch nicht
ganz unüblich wäre) evtl unter dem Einfluss von Alkohol stand. Durch ihr Verhalten
(aus der Dunkelheit direkt auf die Fahrbahn...ohne zu gucken) den Unfall mitverursacht hat.
Das nur mal so als kleiner Denkanstoss, dass es da evtl. auch noch andere Möglichkeiten
gibt als "die böse KI"
 
@Selawi: Nur dass diese autonomen Autos noch über mehr Sensoren als nur rein optische verfügen. Lidar, Radar, Ultraschall, Infrarot und wasweißich alles - Dunkelheit ist für die eher kein Problem.

Aber ganz sicher war die Frau selber schuld, vermutlich hatte sie Tarnkleindung an mit Wärmedämmung und radarstörung usw. .... das Auto war ganz sicherlich nicht schuldig.

Aber wieso Obdachlosigkeit etwas an Schuldigkeit bei Verkehrsunfällen ändert, den Teil musst du nochmal erklären.
 
Uber-Auto hat eine rote Ampel überfahren? Das ist kein Fehler, sondern Uber. Von solchen irrelevanten Kleinigkeiten wie Regeln und Gesetzen lassen die sich nicht beeindrucken, also stoppen die auch nicht an roten Ampeln.
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