"Huhu, wir haben auch Blockchain!" - Kodaks Aktienkurs verdoppelt

Die Blase rund um Bitcoin und Co. hat inzwischen solch groteske Ausmaße angenommen, dass es für Unternehmen offensichtlich ausreicht, irgendwie in dem Segment mitzumachen, um den eigenen Börsenkurs nach oben zu treiben. ... mehr... Kryptowährung, Kodak, KashMinder Bildquelle: BBC Kryptowährung, Kodak, KashMinder Kryptowährung, Kodak, KashMinder BBC

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Wie die Dot-Com-Blase.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich kann die verbrannte Erde schon riechen. Der große Knall kommt bald.
 
@0815unknown: Nein.

Eher wird das große Jammern von denen kommen, die ständig nur "Blase! Blase!" geschrien haben, anstatt sich endlich (!) einmal SELBER über Kryptowährungen zu informieren.
 
@rw4125: Winfuture halt. Hier steht auch 500mal Blase in den Kommentaren https://winfuture.de/news,69754.html
 
@rw4125: Mal schauen ... die nächsten 2 Jahre werden es zeigen. Während andere sich die Wunden lecken werden, werde ich mir einen frischen Kaffee einschenken.
 
@0815unknown: ...und was wäre damit, sich einmal SELBST zu informieren?
 
@rw4125: Dieses "man solle sich Selbst informieren" bekommt man von Verschwörungstheoretikern ebenfalls ständig zu hören :)
 
@rw4125: Wenns danach geht, dann müsste man sich in meinen Augen erstmal so richtig Kokain oder ähnliches abhängig machen bzw. es werden, BIS man, deiner Ansicht nach, erst so richtig vollumfänglich befugt ist, DAGEGEN zu sein / was dagegen zu unternehmen.
 
@rw4125: Genau, und weil du der helle Checker bist, der als einziger weiß wie der Hase läuft, postest du selbstgefällige Beiträge statt am Strand von Malibu Drinks mit kleinen Schirmchen zu schlürfen. Du machst was falsch.
 
@0815unknown: Ob du's jetzt glaubst oder nicht: Mich persönlich würd's freuen, wenn auch viele andere von dieser großen Chance profitieren würden.
 
@rw4125: nur wenn viele davon profitieren hats ja gar keinen sinn mehr, denn dann haben wir status quo wieder erreicht ;)
 
@elektrosmoker: Ich hab' damit kein Problem.
Umso mehr Reiche es in der Gesellschaft gibt, desto besser geht es uns allen. ;)
 
@rw4125: echt? ja das wäre wünschenswert, jedoch gibts da immer noch diese inflation.... aber egal, denken wir nicht an sowas. wir bringen uns früher oder später sowieso alle auf die ein oder andere art selbst ins grab.
 
@elektrosmoker: Warum so negativ?
Objektiv betrachtet (Wirtschaft, Gesundheit, Bildungssystem, Lebenserwartung etc) geht es jeder Generation besser als der Elterngeneration.

Neue Technologien wie Computer, Internet oder in diesem Fall Kryptowährungen helfen uns dabei.
Und wenn dabei einige - oder besser: viele - Menschen reich werden, so ist das doch schön. ;)

Nicht immer so negativ denken, sondern besser die Chancen nutzen!
Noch nie hatten wir so viele Chancen wie heute. :)
 
@rw4125: Oho, der Krypto-Werbetexter schon wieder.

Glaubst du der Hype vor 15 Jahren war offensichtlich für jene, die damals mitmachten? Und sie machten trotzdem mit? Hältst du dich für so viel cleverer als jene, die damals mitmachten, sodass du gerechtfertigte von ungerechtfertigen Hypes unterscheiden kannst?

Auf der Börse gibts den Spruch, dass man seine Gewinne einsacken sollte, wenn Lieschen Müller zu investieren beginnt. An dem Punkt befinden sich auch ein ganzer Sack voll Krypto-Wannabe-Währungen.
 
@Niccolo Machiavelli: "Hältst du dich für so viel cleverer als jene, die damals mitmachten, sodass du gerechtfertigte von ungerechtfertigen Hypes unterscheiden kannst?"

Ja.

Aber ich bin dabei nicht unsozial.
Ich sage anderen: Leute informiert euch, verpasst diese Chance nicht.

"Auf der Börse gibts den Spruch, dass man seine Gewinne einsacken sollte, wenn Lieschen Müller zu investieren beginnt. An dem Punkt befinden sich auch ein ganzer Sack voll Krypto-Wannabe-Währungen."

Ich habe eine gute Nachricht für dich:
Du kannst den wohl einmaligen Fall ausnutzen, dass (viele) Normalverbraucher endlich einmal vor dem Big Money investiert sind.
Es wird geschätzt, dass Hedge-Fonds bisher 4 Milliarden in Kryptowährungen investiert haben. Das ist (noch) gar nichts. Das ist nicht einmal 1% der Gesamtsumme, die bisher in Kryptos steckt.

Das Big Money der Wall Street kommt erst noch.
--> Wer es noch vorher schafft ein Konto zu eröffnen und in Kryptos zu investieren, kann enorm profitieren.

Sag nachher nicht, du hättest das nicht gewusst.
 
@rw4125: "Ja."

Dann müssen wir ja nicht diskutieren. Und so lange du dieses Statement als Beleg deiner Hybris nicht bei jedem deiner Lobgesänge hinzufügst, bist du unsozial.
 
@Niccolo Machiavelli: ... und schon wieder reagieren wir emotional.

Regel Nr. 1 bei Investments:
==================
Du musst deine Emotionen unter Kontrolle haben, sonst wirst du Fehler machen beim Investieren.

Und Regel Nr. 2 ist: Du sollst dich informieren.
 
@rw4125: ist doch hier normal.
Da wird doch auf fast allem rumgehackt und jeder weiß alles besser.
Die Medien certeiven die "Blase" selbst.

Ich weiß auch dass es keine ist, hat aber ein wenig gedauert bis ich da durchgestiegen bin.

Aber glaub bloß nicht dass sich viele informieren.
Die prabbeln einfach nur nach und werden auch noch frech dabei.
 
@rw4125: Natürlich. So sieht die Postinghistorie völlig am Boden gebliebener Menschen aus: http://winfuture.de/mywinfuture,123250.html

Du bist schon eine wandelnde Sartire...
 
@rw4125: https://www.focus.de/finanzen/boerse/naht-der-naechster-finanzcrash-krisenindikator-zeigt-extremwerte-wie-nur-2007_id_8272655.html

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/bitcoinhype-und-aktienrally-investorenlegende-grantham-warnt-anleger-vor-dem-unmittelbaren-boersencrash-5898230

Selbst informieren ...

zur Info. Ich besitze selbst Kryptos und handel fleissig mit. Aber das hab ich trotzdem im Hinterkopf.
 
@xerex.exe: Und irgendwelchen Schwachsinn auf Webseiten lesen, führt dazu, dass man dann informiert ist? Was glaubst du wo das ganze Unwissen herkommt?
 
@unwichtig: Also sind der Focus und Finanzen.net Schwachsinn. Lustig. Ich würde dir zustimmen wenns sonstwas für seiten ala "wirtschaftsnews24" wären...
 
Was das eigentlich Wichtige an dieser Nachricht ist:
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Sie beweist, dass auch bei den etablierten Investoren an der Wall Street ein enormes Interesse an Blockchain & Kryptowährungen besteht.

Noch können diese nicht wirklich sinnvoll in Kryptos investieren, da es noch keine Krypto-ETF's in den USA gibt, und der konventionelle Weg - Konten bei Kryptobörsen zu eröffnen - vielen wohl zu neu und zu mühsam ist.
(Außerdem werden momentan viele Kryptobörsen von einem so großen Andrang überrannt, dass viele Börsen zur Zeit ohnehin keine Neukunden aufnehmen.)

Aber: Sobald der erste, echte Krypto-ETF in den USA handelbar ist - wenn also Big Money leicht in Kryptos investieren kann - dann wird erst so richtig die Post abgehen bei Bitcoin & Co.

Das kann man jetzt schon unschwer voraussagen.
 
@rw4125: Wenn man sich die aktuelle Situation bei Kryptowährung ansieht und sich die geplanten Restriktionen bezüglich Versteuerung, Anonymität, Bezahlung ect. von EU, China oder USA ansieht ist es fraglich, dass es Bitcoin & Co. jemals bis an die Börse schaffen wird.
 
@gutenmorgen1: Kryptowährungen selbst nicht, indirekt über ETFs aber ganz sicher.
Das ist bloß eine Frage der Zeit.

--> Wer noch vor der Wall Street in Kryptos investiert, wird sich über fette Gewinne freuen können.

Wer diese Chance verpasst, der darf sich später nicht beklagen.
 
@rw4125: Nur eine naive Frage: womit siehst du den Zweck von Bitcoin an? Ich habe immer gedacht, dass Bitcoin ein universell akzeptiertes Zahlungssystem werden sollte, dass im Gegensatz zur Wall Street ohne große Player auskommt und somit eher demokratisch organisiert ist.

Nun ist meines Wissens nach Bitcoin zu einem Spekulatiusobjekt der Wall Street verkommen, das viel zu volatil ist und viel zu hohe Transaktionskosten hat, um ernsthaft als Zahlungssystem etabliert zu werden. Wofür ist also Bitcoin gut? Wozu nützt Bitcoin der Gesellschaft? Und wie sind die massiven Stromkosten in der Höhe von Dänemark zu rechtfertigen, wenn ich noch nicht einmal ein ernsthaftes Einbauszenario abseits der Spekulation sehen kann?
 
@Le Chiffre: Ganz einfach: Kryptowährungen sind das Geld der Zukunft.
Heute werden sie nur von ganz wenigen genutzt, in 10/20 Jahren aber dann so gut wie von allen Menschen (mit Internetzugang).

Warum sind Kryptos das Geld der Zukunft?
--> Weil sie besser sind.

Sie sind nicht nur dezentral und daher demokratisch und nicht manipulierbar, sondern auch billiger, schneller, flexibler and weitaus funktioneller als normales Digitalgeld.
Viele moderne Kryptos sind quasi Geld "das man programmieren kann".
Die Revolution ist durchaus vergleichbar mit Computer & Internet.

Wer das frühzeitig erkennt und sein Geld in Kryptos tauscht - nicht nur in Bitcoin, sondern über die aussichtsreichsten Kryptowährungen gestreut - wird enorm profitieren, da Kryptowährungen stark im Wert steigen und Fiat-Geld stark fallen wird.

Deswegen ist es so wichtig, sich SELBST über Kryptos zu informieren statt nur das Blasengeschrei der anderen Unwissenden zu wiederholen.
 
@Le Chiffre: Was die Stromkosten (und viele andere Unzulänglichkeiten wie langsame Transaktionszeiten und hohe Transaktionsgebühren) betrifft, so haben dieses Problem nur die ältesten und daher technologisch rückständigsten Coins wie zB Bitcoin.

Moderne Generation-3 Coins wie Stellar Lumens, Cardano, EOS, IOTA, Neo & Co haben diese Probleme schon längst gelöst.
 
@rw4125: Du hast meine Fragen nicht beantwortet. Du bist doch offensichtlich aktuell nur deshalb interessiert, weil du dir große Gewinne erhoffst. Währungen, die aber so stark schwanken, dass da große Gewinne (und Verluste) möglich sind, führen zu so großer Volatilität, dass diese Währungen als Zahlungssysteme einfach ungeeignet sind.

Das heißt, es sind nur entweder große Gewinne möglich oder aber die Währung lässt sich weitläufig verbreiten. Steam ist ja auch bei Bitcoin ausgestiegen, eben wegen jener Volatilität, hohen Transaktionskosten und -dauer.

Und ja, ich halte unabhängig davon Blockchain für durchaus interessant, sehe aber aktuell keinen echten Nutzen in Bitcoin außer der Spekulation. Zudem ist es nicht so, dass es nur ein entweder oder gibt. Es gibt durchaus schon die Diskussionen darüber, dass auch der Euro oder der US-Dollar die Blockchain-Technologie nutzt. Sie würde nämlich zu massiven Kostenersparnissen führen. Ich habe darüber unter anderem meine Masterarbeit geschrieben.

Bei Bitcoin sehe ich dagegen vor allem Gier und eine Art Sektenbildung, die dem ursprünglichen Grundgedanken völlig im Widerspruch steht. Wie gesagt, es wurde als neues Zahlungssystem gedacht, nicht als Spekulationssystem, das von der Wall Street dominiert wird. Wo ist nun der Unterschied zu anderen Spekulationsobjekten?

PS: mein Tipp dazu: der Hype wird sich sicher noch eine Zeit ernähren und einige reich machen. Aber an einem Punkt wird die Luft raus sein und das ganze System implodieren. Solche Meldungen wie die von Kodak sind der erste Hinweis darauf. Ähnlich wie Linux erst durch die Oberhand von Firmen zum Erfolg geführt wurde, wird auch Bitcoin ohne Steuerung durch Staaten scheitern. Deshalb vertraue ich da doch eher auf eine Reform des bestehenden Währungssystems.
 
@rw4125: und welche der Tausenden Coins setzt sich nun durch? Oder wird jeder Händler jetzt einen eigenen Coin anbieten? Googlecoin, Amazoncoin, Kodakcoin? Wäre ja eine rosige Zukunft. Was bieten diese Systeme aktuell dem Endanwender. Dafür sind sie doch eigentlich gedacht, oder?

Also wie gesagt, ich bin immer noch der naiven Ansicht, dass das am Ende langweilige Zahlungsmittel sein sollten, bei denen ich heute weiß, was ich mir damit kaufen kann und dann auch sicher sein kann, dass das selbe morgen und übermorgen immer noch der Fall ist. Ich möchte nicht jeden Tag checken wollen, ob ich mit meiner Geldbörse am nächsten Tag vielleicht doch nur noch die Hälfte einkaufen kann, weil der Kurs mal eben deutlich gefallen ist.
 
@Le Chiffre: Bitte höre mir auf Dinge zu unterstellen, die du nicht wissen kannst und die absolut nicht stimmen.

Zu Deiner Information:
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Bevor ich auch nur den ersten Cent in Kryptowährungen investiert habe, habe ich drei Wochen lang praktisch meine gesamte Freizeit dafür geopfert, um zu verstehen, was Kryptowährungen sind und wie sie funktionieren.

Erst nachdem ich davon überzeugt war, dass Kryptowährungen das Geld der Zukunft sind, habe ich begonnen in sie zu investieren.

Zum Vergleich:
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1994 hatte ich bereits Zugang zum Internet, und ich mir war bereits nach einigen Wochen Internet bewusst, dass in Zukunft einmal so gut wie jeder Mensch das Internet nutzen wird. (Hat mir damals übrigens auch keiner geglaubt.)
Damals habe ich eine große Chance verpasst, weil ich nicht in diese Zukunftstechnologie investiert habe.

Bei dem "Geld der Zukunft", also Kryptowährungen, passiert mir das nicht mehr.
 
@rw4125: Du musst keine hinkenden Vergleiche aufstellen. Nur weil du vor 25 Jahren mit dem Internet in Recht warst, heißt das nicht, dass du hierbei nicht irrst. Und selbst wenn hat sich das Internet auch erst dann massiv durchgesetzt, nachdem es Anfang 2000 durch die Dot-com-Blase gegangen sind, bei denen eine Menge Firmen ohne Geschäftsmodell in die Pleite gegangen sind, die Oftmals nur gemein hatten, dass sie einen Webauftritt hatten.

Ich will doch nur wissen, wofür nun diese Tausenden Coins da sind, welche sich durchsetzt und was mit den anderen passieren wird und warum man sich so sicher ist, dass am Ende die Staaten diese Ambitionen nicht unterminieren, da sie eine eigene, stabilere, vertrauenswürdigere und simplere Lösung auf Basis von Blockchain anbieten? Warum sollten sie sich diese Hoheit wegnehmen lassen?
 
@Le Chiffre: Händlercoins werden sich wohl kaum durchsetzen, da jede Coin, die nicht wirklich dezentral ausgelegt ist, zumindest langfristig einen schweren Wettbewerbsnachteil hat.

Welche Coin sich durchsetzen wird, kann man natürlich nicht voraussagen, was die heißesten Favoriten sind, aber schon.

Einige aussichtsreiche Kandidaten sind meiner Meinung nach:
* Cardano
* EOS
* IOTA
* Stellar Lumens
* Neo
* Ark
* RaiBlocks
* Icon
und selbst auch das gute alte Ethereum.
 
@rw4125: und was passiert, wenn man im die falschen investiert, die sich nicht durchsetzen? Gibt es da bald eine Marktbereinigung?

Und um wirklich universell einsetzbar zu sein, muss ein Coin auch von fast allen akzeptiert werden. Auch von Otto-Normal-Verbrauchern. Warum sollten die bei der Zahlung solche Coins vorziehen und dann ein großes Risiko eingehen. Ich meine, die meisten Menschen sind mit ihren Zahlungsmitteln eigentlich recht zufrieden, an den Ersparnissen durch Blockchain durch Wegfall von Clearingstellen, etc. profitieren sie eh maximal nur indirekt. Und mit Instant-Payment hat die EZB schon jetzt den Weg dafür frei gemacht, Transaktionen in Sekundenschnelle durchzuführen. Warum sollte jetzt auf einmal die Begeisterung für einen bisher relativ unbekannten Coin herrühren.

PS: machst du mit den Coins überhaupt etwas anderes als zu spekulieren oder meinst du nicht, dass das dem dezentralen, demokratischen Grundgedanken, der als Alternative zum alldem ist, wofür etwa die Wall Street-Banker stehen, damit nicht im Widerspruch steht? Also sind die Coins in erster Linie nur ein Bereicherungsmechanismus?
 
@Le Chiffre: Auch wenn du es nicht willst, ich ziehe wieder eine Parallele zum Internet:
Warum haben sich die Staaten das Meinungsmonopol durch das Internet, in dem jeder zum Informationsanbieter werden kann, wegnehmen lassen?
Weil das Internet so viele Vorteile hatte, dass es ein riesen Nachteil gewesen wäre, es nicht zu nutzen / es nicht zuzulassen.

--> Ganz ähnlich ist es bei Kryptowährungen.

Wenn du wissen willst, wofür die vielen Coins da sind, dann wirst du nicht umhinkommen, einige Zeit zu investieren, um Kryptowährungen zu verstehen. Das kann ich dir leider nicht in 5 Minuten erklären (selbst wenn ich es wollte).

Mein Tip:
* Fang bei Bitcoin & Blockchain an
* Mach bei Ethereum & Smart Contracts weiter
* Informiere dich über anonyme Coins wie Monero, PIVX oder NavCoin
* Informiere dich über Ethereum-Nachfolger wie Neo und EOS
* Sieh dir Alternativen zur Blockchain an, wie zB IOTA oder RaiBlocks
* Und mach den krönenden Abschluss mit den komplexesten und vielleicht auch besten Coins, wie zB Ark, Icon, SkyCoin und ganz besonders: Cardano.

Wenn du dann noch Zeit hast, dann gib dir OmiseGo, VeChain, Substratum, Golem, Steem, BitBay, Civic, TenX, Kyber Network und natürlich auch Oyster Pearl.

--> Glaube mir, du wirst es nicht bereuen dich über das Geld der Zukunft frühzeitig informiert zu haben.
 
@rw4125: genau das ist das Problem. Warum soll ich mich mit den ganzen Coins beschäftigen? Ich will, wie die 99% anderen auf der Welt, nur eine Währung haben, die möglichst weit verbreitet ist und bei der ich sicher sein kann, dass ich auch noch morgen mein Geld habe und die Transaktion möglichst einfach vonstatten geht. Bei ersteren und letzteren könnten die Blockchain-basierten Währungen helfen, aber nur, wenn sich auch eine (!) Währung durchsetzt. (Übrigens heißt es auch im Bezug auf das Internet "the winner takes it all" ;) ).

Wenn mein Kumpel Blockchain hat und ich Mondeo, aber Aldi nur BitBay annimmt, dann haben wir ein Problem und ich bleibe dann lieber bei meinen Euros. Erkennst du nicht das ganze Konstruktionsproblem an? Entweder es wird ein massives Coin-Sterben geben oder aber es setzt sich kein einziger Coin in der Realwelt durch. Und wenn sich ein Coin durchsetzen sollte, heißt das auch, dass alle anderen 99,99% der Coins einen Totalverlust hinnehmen. Denn einen inneren Wert haben die Coins nicht.
 
@Le Chiffre: Sehe ich nicht so. Wieso sollte sich nur genau eine durchsetzen? Solange die Währungen untereinander tauschbar sind, ist das gar nicht nötig. Wer sagt, dass man nicht eine Kryptowährung nutzt für Entertainment, aber eine ganz andere, wenn es um Lebensmittel oder um Bezahlung von Wohnraum geht? Das Thema ist nagelneu und noch nicht mal im Ansatz erforscht oder genutzt. Abver in einem stimme ich zu: Blockchain ist ein Thema, dass uns alle in den kommenden Jahrzehnten begleiten wird, weil es in der digitalen Welt ermöglicht, dass Werte eben verteilt und transferiert, aber nicht kopiert werden. Und dies mit dem Nebeneffekt, dass nicht eine Entität Kontrolle ausüben und vorsätzlich Werte verändern kann.
 
@Le Chiffre: Na logo wird es eine Marktbereinigung geben. Eigentlich passiert das ja schon ständig, wird aber in Zukunft noch deutlich stärker werden.

Du kannst gut und gerne davon ausgehen, dass 95% aller Coins einmal völlig wertlos sein werden.
Aber die 5%, die überleben, und davon vor allem die 4-5 absoluten Top-Coins, werden mehr Wert sein als du jemals für möglich gehalten hättest.

Was den Otto-Normal-Verbraucher betrifft, so wird der Kryptowährungen wohl kaum vor 2020 verwenden.
Aber, das war damals beim Internet ganz genauso.

Vielen habe ich ich damals schon gesagt, wie sehr sie vom Internet profitieren können. Geglaubt hat's keiner.
Kannst du dir heute ein Leben ohne Internet vorstellen?

Genauso wie das Internet seine Zeit gebraucht hat um zu reifen, brauchen auch Kryptowährungen noch ein paar Jährchen Zeit.

Wer aber - als Investor - darauf wartet bis sie im täglichen Leben angekommen sind, der wird 90% der Chancen verpasst haben.
 
@Le Chiffre: "Warum soll ich mich mit den ganzen Coins beschäftigen?"

Weil du damit in den nächsten Jahren mehr Geld verdienen kannst, als mit irgendetwas anderem.

Genauso gut könntest du Fragen:
Warum soll ich mich mit Computer und Internet beschäftigen?
Warum mit Gesundheit?
Warum mit Wirtschaft?
Warum mit Kunst und Kultur?

--> Du sollst dich mit (den) Coins beschäftigen, weil sie die Zukunft sind.

Und umso schneller du das erkennst, desto mehr wirst du davon profitieren.
 
@JoePhi: bis jetzt sind das alles Dinge, die sich mit Euro bezahlen lassen. Wenn ich jetzt auf einmal mit 5 verschieden Coins hantieren muss, ist das doch ein Rückschritt. Das ist doch genauso wie diese Stadionkarten, bei denen man Geld in Guthaben eintauschen muss. Ist vor allem als Bereicherung für die Stadionbetreiber gedacht und wird von den meisten Menschen gehasst.

Zudem heißen 5 Währungen auch 5 Umrechenkurse. Viele Menschen haben doch noch bis heute noch kein Gefühl für den Wert eines Euros und rechnen deshalb noch in D-Mark um. Und die sollen dann noch mit weiteren anderen Coins hantieren? Wo ist da der Nutzen?

Ja, genau. Blockchain kann extrem vielseitig genutzt werden und selbst bei digitalen Wahlen fälschungssicher eingesetzt werden. Aber am Ende sollte man dennoch nüchtern eine Kosten-Nutzen-Aufstellung machen, denn es muss auch immer signifikante Vorteile bringen. Und hier sehe ich bei den ganzen Coins ehrlich gesagt noch lange kein Licht im Dunkeln.
 
@rw4125: dann gehen wir Mal der Sache banal auf den Grund: warum erwartest du dass die Coins so dermaßen steigen? Na klar, weil das Angebot sehr beschränkt ist, die Nachfrage in deiner Hoffnung aber massiv steigt. Demnach steigt der Umrechenkurs. Hört sich doch erst mal gut an. Aber das hält halt so lange an, wie Menschen ihr Geld in diese Coins eintauschen wollen. In deinem Szenario geht das ja praktisch Jahrzehnte weiter, da es einige Zeit dauern wird, bis sich diese Coins wirklich allgemein durchgesetzt haben werden. Jahrzehnte, in denen aber auch der Kurs so sehr steigt, dass kein Händler diese Coins annehmen will, da er sich ansonsten einem massiven finanziellen Risiko aussetzen würde. Und da sind wir wieder an dem Punkt am Anfang angelangt: ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Coin mit einer hohen Volatilität zum Scheitern verurteilt ist. Mit den Coins aber, die keine hohen hohe Volatilität haben, lassen sich kaum so hohe Spekulationsgewinne machen. Und so dreht sich wieder alles im Kreis.
 
@Le Chiffre: Die Coins steigen deswegen, weil die Menschen sie bevorzugt verwenden werden.

Wozu soll ich zB mit Dollar bezahlen, wenn...
- das zB 3.5% Kreditkarten- und 1% Devisenumrechnungsgebühr kostet
- ich für die Kreditkarte noch extra bezahlen muss
- der Dollar ständig an Wert verliert (alleine 98% Wertverlust im letzten Jahrhundert)
+ Kryptowährungen auch akzeptiert werden
+ diese viel billiger und unabhängiger sind
+ per Smart Contract in der Kryptowährung der Handel erst dann zu bezahlen ist, wenn nachweislich die Lieferung bei mir (in gutem Zustand) angekommen ist.

Nochmal: Informiere dich über (die Vorteile von) Kryptowährungen.
Dann wirst du ganz automatisch selbst verstehen, warum sie soviel besser als Fiat sind.
 
@rw4125: die meisten Menschen wollen sich nicht mit Währungen beschäftigen, da es für sie ein Mittel zum Zweck ist. Das Interesse geht bei den meisten nicht über die Frage hinaus, was man sich mit einer bestimmten Summe Geld kaufen kann. Du erwartest aber, dass irgendwie jeder jetzt anfängt und sich seine Lieblings-Coins zusammensucht. Das halte ich aber für völlig utopisch.

Ich kann deine Begeisterung vielleicht ansatzweise nachvollziehen. Du wirst sicher jeden Tag mehrmals prüfen, wie der Kurs deiner Coins liegt und wie viel Gewinn du schon gemacht hast und wie schnell das alles doch steigt (wobei es schon ironisch ist, dass du den Wert doch sicher in Euro bemisst, denn die Währung an sich vermehrt sich in deinem Wallet ja nicht). Da wird man sicher euphorisch und geht davon aus, dass allein dieser Erfolg einem Recht gibt. Wie gesagt, im Kern kann ich das nachvollziehen, da ich mit Aktien handle und dabei mich auch über jede Kurssteigerung freue. Aber ich bin bei den Coins deshalb zutiefst skeptisch, da es erstens so viele verschiedene gibt, die zweitens alle keinen inneren Wert haben, drittens nicht absehbar ist, welche Coins sich überhaupt durchsetzen oder viertens, diese Coins sich auch nur ansatzweise in der Realwirtschaft bemerkbar machen. Bei Aktien muss ich regelmäßig prüfen, wie die Finanzen der Firma sind, ob sie überbewertet ist, wie das Management ist, wie die Konkurrenz im Vergleich zum Unternehmen aufgestellt ist, wie die Zukunftsaussichten sind, etc. Und wenn ich die Maßstäbe"übersetze" und an Coins anlege, sehe ich nur eine Spekulationsblase, ein Markt, der sich über ein Pyramidensystem selbst ernährt und Akteure, die die dahinter liegende Idee der Coins offensichtlich völlig vergessen haben. Kann man damit dennoch massive Gewinne machen? Sicherlich, will ich nicht abstreiten. Aber keiner weiß, ob das noch so weiter geht, denn da habe ich die meisten Zweifel. Meiner Meinung nach ist die Frage nicht ob, sondern wann die Blase platzen wird. Es wird noch paar Anstiege mit leichten Rückschlägen kommen, bis aber auch die Marktdynamik im 180 Grad dreht und jeder nur noch retten will, was er kann. Da auch ich kein Datum nennen kann, würde ich noch nicht mal bei den Coins auf fallende Kurse setzen. Ansonsten könnte man auch hier massive Gewinne einstreichen.
 
@rw4125: hier in Deutschland liegen die Kreditkartengebühren bei 0,3%. Gebühren für die Umrechnung wird es von Coin zu Coin im Falle des Falles ja auch geben müssen, zudem wird es Firmen geben, die solche Umrechnungen erst möglich machen. Besonders, wenn sich eben nicht ein Coin als der große Gewinner herausstellt.

Der Dollar und auch der Euro hat nicht massiv an Wert verloren, denn der Tauschkurs zu Warenkörben ist sehr stabil geblieben. Wir leben nicht in Venezuela. Und wie gesagt: du rechnest ja auch sicher in Euro und Dollar in Bezug auf deine Coins, wäre es anders herum, wären deine Coins ja maximal nur wertstabil. Denn 1 Bitcoin vor 5 Jahren ist auch heute nur noch 1 Bitcoin. Nicht mehr und nicht weniger.

Wie gesagt, mit Instant Payments sind schon bald in der Euro-Zone Transaktionen von einem Konto zum anderen innerhalb von wenigen Sekunden abgeschlossen und auch eine Einbindung der Blockchain-Technologie innerhalb der nächsten zehn Jahre ist nicht völlig abwegig und wird durchaus diskutiert. Nur würde das den ganzen Coins den Boden unter den Füßen wegziehen.

Und wie gesagt, von Bitcoins verabschieden sich immer mehr, da die Volatilität einfach ein großes Hindernis ist. Aber ohne Volatilität gibt es keine großen Kursgewinne.
 
@Le Chiffre: "...da ich mit Aktien handle"
He, du bist ja doch ein (halbwegs) vernünftiger Mensch! ;)

Scherz beiseite.
Ich habe auch in Aktien investiert. Seit Ende 2001. Habe mit Amazon, Airbus, Google und vielen anderen schöne Gewinne eingefahren. +18,5% jährlich, im Schnitt.
Wenn ich also (einen Teil) meine(r) Amazon-Aktien verkauft habe, dann muss das schon einen besonderen Grund gehabt haben.

Le Chiffre, von Investor zu Investor, von Mensch zu Mensch, bitte glaube mir: Kryptowährungen sind einen enorme Zukunftschance!
Nimmer dir Zeit. Versuche sie zu verstehen.
Das sag ich dir, weil ich es wirklich gut meine.

*** Bitte nimm dir die Zeit - und versuche sie zu verstehen. ***

Das musst du aber selber tun. Kein Mensch kann (die vielfältigen Vorteile von) Kryptowährungen in ein paar Forumsposts erklären.

Ich meine es wirklich gut!!
Glaub mir!!!
(Verdammt nochmal. ;)
 
@Le Chiffre:

1. Die Kreditkartengebühr zahlt der Kunde (im Endeffekt) immer mit. Egal ob sie ausgewiesen wird oder nicht. Der Händler muss ja die 3,5%, die er weniger erhält, irgendwie in seiner Kalkulation unterbringen.

2. Du musst langfristig denken. Vergleiche was du vor 100 Jahren für 1 Dollar bekommen hast und was du heute noch dafür bekommst.
Schlaue Leute haben das schon gemacht und dabei einen Wertverlust von 98% festgestellt.

3. Bitcoin wird im Laufe der Zeit immer mehr Wert, weil es schon bald beim Bitcoin keine Inflation mehr geben wird, und immer mal wieder Bitcoin (von unachtsamen Leuten) verloren werden.

4. Es gibt Coins die haben 0 Transaktionsgebühr.
Zero, nada, gar nix.
ZB IOTA, Raiblocks, SkyCoin und wenn ich richtig informiert bin auch Steem.
Viele andere Coins haben Gebühren im Millicent-Bereich.

5. Bei Kryptowährungen gibt es Instanttransaktionen nicht nur innerhalb Europas sondern weltweit. Und man braucht nicht einmal ein Bankkonto dazu.

6. Hohe Volatilität hat man IMMER in neuen, engen Märkten. Nicht nur bei Bitcoin.
Ich kann's schon nicht mehr hören!!

Daher für alle nochmal: Hier ist ein Vergleichschart, der die Volatilät von Gold vs Bitcoin in den ersten 10 Jahren nach Einführung des elektronischen Handels vergleicht:

https://seekingalpha.com/article/4104272-bitcoin-investment-decade

--> Wie du siehst, ist da nicht viel Unterschied.
 
@rw4125: Du vergleichst hier jetzt aber ein Zahlungssystem mit einem Kommunikationssystem. Das sind schon ein paar andere Schuhe.

Aber ich geb dir Recht. Die Blockchain Systeme werden in Zukunft die Welt der Finanzen verändern.

Nichtsdestotrotz, wer glaubt das hier eine der Kryptowährungen genutzt wird, die momentan auf dem Markt sind, der wird sich noch stark umschauen.

Klar, mit Kryptowährungen kann man gut Geld verdienen. Einige von Ihnen werden auch die Welt verändern. Und auch in den näher Zukunft können Einsteiger sicher noch einiges an Gewinn rausholen. Denn der spekulative Wert wird steigen.

Auch sollte sich jeder damit befassen.

ABER alle Kryptowährungen haben im Moment einen rein spekulativen Wert. Dahinter steht nichts, aber rein gar nichts. Die Technologie von einigen Kryptowährungen ist genial, keine Frage. Aber schaut euch in den Ländern um. Vor Allem in Deutschland. Kaum einer verzichtet hier auf Bargeld. In Deutschland schaffen wir es nicht mal das Bargeld abzuschaffen. Wie soll sich also eine Kryptowährung in den nächsten Jahren durchsetzen? Richtig, gar nicht.

Die Technologie wird kommen. Aber wenn sie kommt, dann von den Banken und Ländern sobald der Markt und die Bevölkerung bereit sind. Den hinter diesen steckt wirklich ein Wert und die Währung bleibt stabil.

Bis dahin werden Experten, Unwissende und Unternehmen spekulieren und mit dem vorhandenen schon einmal üben wie es geht. Und ganz nebenbei kann man sich etwas dazu verdie... äh spekulieren. ;-)
 
@Sterneneisen: Es gibt schon einige Kryptowährungen die sehr wohl bereits in Verwendung sind. Steem zum Beispiel.
 
@rw4125: Das mag ja sein. Aber in Bezug darauf das diese Währungen und Blockchain-Systeme in naher Zukunft unsere jetzige Währung - sprich bei uns den Euro - ablösen werden ist doch Schwachsinn. Und nicht mehr wollte ich ausdrücken.

Wieviele Leute nutzen Steem denn tatsächlich? Ich gehe stark davon aus, dass selbst wenn man man alle im Einsatz befindlichen Kryptowährungen zusammen zählt, man immer noch im einstelligen Prozentbereich liegt. (gesehen auf die Weltbevölkerung)

Denn was für ein Wert steht denn hinter den ganzen Kryptowährungen? Nur ein rein spekulativer Wert der im Fall von BitCoin mittlerweile lächerliche Höhen erreicht.

Das ist doch gerade noch das Grundproblem an den ganzen Kryptowährungen. Da ist nichts greifbares, reguliertes an dem der Wert gemessen werden könnte. Bei richtigen Währungen stehen Länder oder Landesunionen dahinter, in denen je nach wirtschaftlichen Ertrag, der Wert einer Währung gemessen wird. Das hat man bei Kryptowährungen nicht.

Und durch dieses Grundproblem macht es auch im Moment keinen Sinn Kryptowährungen, so wie sie gedacht sind, tatsächlich zu nutzen. Das sieht man ja auch daran weiviele Unternehmen mittlerweile die Möglichkeit mit Bitcoin zu zahlen, wieder eingestellt haben. Klar, nicht bei jeder Kryptowährung gibt es solche Turbolenzen wie bei BitCoin und Co. Aber es führt trotzdem kein Weg daran vorbei, dass die Technik erst dann nützlich ist, wenn auch die alten Währungen auf ein Blockchain-Verfahren umsteigen und die Werte weitestgehend stabil bleiben.

Bis dahin werden noch viele gute Ideen kommen. Ich als Hobby-Fotograf finde den Ansatz von Kokak auch attraktiv und Steem scheint für Blogger auch ne super Sache zu sein. Aber bis sowas tatsächlich massentauglich ist, wird noch einige Zeit vergehen. Und bis dahin bleibt es wie es ist, eine nette Spielerei und großer Beta-Test für Leute die sich für neue Technologien interessieren oder Geld spekulieren wollen.
 
@rw4125: Oder eben der ganze Spass wird verboten und man hat einen Haufen Geld in den Sand gesetzt.
Solange es nicht einmal Gerüchte gibt, dass Krypotwährung an der Börse gehandelt werden soll, würde ich nach wie vor die Finger davon lassen.
 
@gutenmorgen1: Das sagste aber mal den Leuten die damit schon eine Masse an Kohle verdient haben. Ich glaube viele verstehen hier irgendwie überhaupt nicht was Bitcoin oder Blockchain ist. Ihr behandelt es alle wie einen ganz normale Firma die an die Börse will .. das ist Schwachsinn !

Cryptowährung machen es möglich das Leute ein Teil vom Kuchen abbekommen die in unserer normalen Finanzwelt niemals die Möglichkeit dazu hätten ! Dazu sind viele Coins dezentralisiert und vor allem in Transaktionen Anonym. Das ist nämlich der einzige Grund warum man so etwas verbieten würde. Man könnte sich ja vom Finanzsystem ein bisschen abkoppeln.

Wir leben im Jahr 2018 .. und wer denkt das unser momentans Finanz oder Bezahlsystem nicht ersetzt wird in geraumer Zeit der hat den Schuss nicht gehört.

Keine Ahnung welche Cryptowährung sich wo durchsetzen wird. Aber einige Technologien hinter diesen Coins haben wirklich Potential und könnten einiges verändern. XRP ist ja nur ein Beispiel.

Persönlich geb ich es zu. Ich habe durch Bitcoin und Co ausgesorgt. Ich bin seit 7 Jahren chronisch krank ohne Chance jemals wieder einen normalen Job zu bekommen. Quasi durch kompliziertes medizinisches und staatliches Unvermögen durchs Raster gefallen. Durch Cryptowährung und vielen anderen Möglichkeiten im Internet hatte ich die Chance wieder auf die Füsse zu kommen.

Normal hätte ich NIEMALS wieder die Möglichkeit gehabt am sogennanten " sozialen " Leben teilzuhaben.

Denkt endlich um. Ihr befindet euch hier in einem Tech Forum und denkt teilweise immer noch in 1985.. nur meine Meinung
 
@gutenmorgen1: Das mit dem Verbot hatten wir schon 1000x Mal durch. Gähn.

Der EUGH hat schon 2015 festgestellt, dass virtuelle Währungen wie Bitcoin 'echten' Währungen rechtlich gleichgestellt sind und daher weder ihr Besitz/Handel beschränkt, noch mit zusätzlichen Steuern belegt werden darf.

Quelle:
https://entwickler.de/online/netzkultur/eugh-befreit-bitcoins-von-mehrwertsteuer-48527.html
sowie
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2015-10/cp150128de.pdf
 
@Echorausch: Anonyme Transaktionen sind schwer. Wirklich anonym ist vielleicht Verge (mit dem letzten Release)
 
@wertzuiop123: Großer Irrtum! Transaktionen von Verge sind überhaupt nicht anonym.

Wenn schon, dann Monero oder zk-SNARK-Coins wie ZCash, PIVX, ZenCash & Co.
 
@rw4125: Das hätte ich gerne belegt. Seit 4.0.1 (09.01.2018) ist Tor and I2P routing integriert (to obfuscate traffic and conceal a user's IP address when transacting)
 
@wertzuiop123: Tor und I2P kannst du ganz unabhängig von jeder Coin integrieren.
Auf was es ankommt, ist dass die Transaktionen selbst anonym sind.
Und das sind sie bei Verge nicht!

Ein (ganz hervorragender) Artikel erläutert das (sehr anschaulich) hier:
https://monero.stackexchange.com/questions/6813/what-is-the-difference-between-monero-xmr-and-verge-xvg
 
@rw4125: Das ist auch vom Dezember. Seit 4.0.1 sind auch Transkationen anonym
 
@Echorausch: "Cryptowährung machen es möglich das Leute ein Teil vom Kuchen abbekommen die in unserer normalen Finanzwelt niemals die Möglichkeit dazu hätten !"

Was soll das sein? Aktien kann man sich auch als Kleininvestor kaufen. Da Kryptowährungen aber kein produktives Kapital sind und keinen intrinsischen Wert haben, muss alles Geld, das man rausholt, vorher reingesteckt werden. Sprich: Wenn du einen Bitcoin für 1000 kaufst und für 10.000 verkaufst, musst du jemanden finden, der dir 10.000 bezahlt. Jener kann ihn behalten oder wieder weiter verkaufen. Wenn aber mal der Wert einbricht, wird der letzte, der den Coin hält und ihn nicht mehr los wird, eben den Verlust haben. Die Reise nach Rom, nur dass die Stühle eine Metapher für das Geld sind.

Wo also ist hier die Teilhabe?
 
@Niccolo Machiavelli: Bitte Informieren !

Erzähl mal jemanden der 500 - 1000 euro netto im Monat hat ( aus welchen Gründen auch immer ) das er in Aktien investieren soll. In was für einer Welt lebst du eigentlich ?!

"Was soll das sein? Aktien kann man sich auch als Kleininvestor kaufen. Da Kryptowährungen aber kein produktives Kapital sind und keinen intrinsischen Wert haben, muss alles Geld, das man rausholt, vorher reingesteckt werden. Sprich: Wenn du einen Bitcoin für 1000 kaufst und für 10.000 verkaufst, musst du jemanden finden, der dir 10.000 bezahlt. Jener kann ihn behalten oder wieder weiter verkaufen. Wenn aber mal der Wert einbricht, wird der letzte, der den Coin hält und ihn nicht mehr los wird, eben den Verlust haben. Die Reise nach Rom, nur dass die Stühle eine Metapher für das Geld sind."

Achso, ist in unserem momentanem Börsen und Finanzsystem etwa nicht so ?! Hab ich was verpasst ?!

Man kann Coins auch per Hardware farmen. Heisst du musst kein Hardgeld reininvestieren um davon zu profitieren. Es gibt genug Leute die z.b mit ihren 1-2 ( 45-75 Watt ) Karten z.b Sumocoin minen der im Frühjahr 2017 bei ungefähr 0,10 Euro stand. Da kommen einige Coins zusammen ( Vierstelliger Bereich ) über so ein paar Monate.

Jetz steht er bei 8 Euro ! Dann kann man sich ja mal ausrechnen wie das mit Bitcoin selbst lief und den Leuten die den gefarmed haben als er noch nix Wert war. Das ist für viele en scheiss haufen viel Geld. Und 75 Watt z.b sind Energiebezogen an kosten garnichts für das was du je nach Coin rausbekommst.

Viele lösen einen Teil davon ein und investieren den anderen in andere Coins die auf dem Markt sind.
 
@Echorausch: "Achso, ist in unserem momentanem Börsen und Finanzsystem etwa nicht so ?! Hab ich was verpasst ?!"

Nein, denn eine anständige Firma verdient von sich aus Geld. Da besteht zumindest die Möglichkeit, dass jeder in einer Reihe von aufeinanderfolgenden Aktieninhabern mit Gewinn rausgehen kann. Das meinte ich mit "intrinsischem Wert". Bei Coins ist der Wert alleine dadurch bestimmt, was andere dafür zu zahlen bereit sind. Und Aktien kann man sich über ETF-Sparpläne ab einem Budget von 25 Euro monatlich kaufen.

"Man kann Coins auch per Hardware farmen. Heisst du musst kein Hardgeld reininvestieren um davon zu profitieren."

Glaubst du, der Markt ist so unbeholfen, dass du mit Minimaleinsatz einen Haufen Coins mit Maximalgewinn erwirtschaften kannst und niemand es mitbekommt? Wäre das der Fall, dann steigen entweder die Produktionskosten oder der Preis des Produkts sinkt, bis (wenn überhaupt) eine vernünftige Marge erreicht wird.

Auch wenn sie es streng genommen keine sind - die meisten aktuellen Coins gleichen einem Schneeballsytem in dem Sinne, dass sich die ersten die Taschen voll machen, die in der Mitte der Kette vielleicht noch mit etwas Gewinn rausgehen, aber die am Ende das alles bezahlen müssen. Der Grund für dem derzeitigen Wildwuchs an Coins dürfte auch weniger im Potenzial der Technologie zu finden sein, als dem Versuch, möglichst früh eine kritische Masse an Anteilen an einem Coin zu halten. Bei einem frischen Coin ist das am einfachsten, denn bei Bitcoin ist das für den allergrößten Teil mittlerweile zu teuer.

Also ich bleibe dabei: Bei keinem Coin derzeit gibt es eine "Teilhabe". Hier werden nur Vermögen auf Kosten derer umgeschichtet, die am Schluss einsteigen, ohne dass entlang der Kette irgend ein Wert geschaffen wird.
 
Welche spekulative Blase?
 
@MatthiasWolf: eben. Recht tendenziöser Artikel.
 
@JoePhi: In dem Artikel wird so oft das Wort Blase verwendet, dass ich dachte der Artikel handle um Papiergeld.
 
"(und meist nicht einmal im Ansatz verstanden hat, worum es dabei geht)". Ich frage mich ob der Autor überhaupt verstanden hat, um was es geht.
 
Spätestens wenn die USA Bitcoins verbieten, weil damit die Souveränität der FED und damit des Staates über das Geld untergraben wird, werden billionen oder vielleicht auch billiarden vernichtet. Ich würde mich sehr darüber freuen. Gibt es doch viel zu viel Kapital auf der Welt. Dadurch könnte die verschwindend geringe Menge an Kapital die sich in Besitz von 90% der Weltbevölkerung befindet im Durchschnitt ein wenig an Wert steigen. Wäre zu begrüßen.
 
@Speggn: "...werden billionen oder vielleicht auch billiarden vernichtet. Ich würde mich sehr darüber freuen."

Leute, die sich nur am Schaden anderer ergötzen, werden die besten Chancen des Lebens verpassen, weil sie ständig nur auf die anderen schauen, in der Hoffnung, dass diese scheitern, statt die eigenen Chancen möglichst optimal zu nutzen.

Your life makes me sad.
 
@rw4125: Es geht nicht um den Schaden anderer. Ich habe kein Problem damit die ca. 10000 die das Elend in der Welt zu verantworten haben an die Wand zu stellen. Absolut keins.
Töten sie doch jedes Jahr durch verweigern der Verantwortung die mit ihrem Reichtum einher geht mehr Menschen, als durch den Holocaust oder die Stalinschen Säuberungen ums leben kamen. Und haben es geschafft die Gesellschaft so zu konditionieren, das sie auch noch dafür gefeiert werden.

Menschen wie du, die sich auf der Gewinnerseite des Lebens wähnen, ergötzen sich dadurch per Definintion am Leid anderer. Aber sowas verstehst du sicherlich nicht. Horizonte gehen manchmal nur bis zum Bankkonto....
 
@Speggn: "Ich habe kein Problem damit die ca. 10000 die das Elend in der Welt zu verantworten haben an die Wand zu stellen."

Was hat das mit Kryptowährungen zu tun?
 
@wertzuiop123: Den Kryptowährungs Boom gibt es nur, weil zur Zeit abartig viel Kapital im Umlauf ist das händeringend Anlagemöglichkeiten sucht. Daher auch der Run auf so etwas sinnbefreites wie Cryptowährungen. Irgendwann wird den Menschen klar das sie keinen reellen gegenwert haben, so wie beim Giralgeld auch, und dann platzt die Blase.

Und diese Kapital befindet sich nun mal in den Händen einiger, weniger Menschen.
 
@Speggn: "Den Kryptowährungs Boom gibt es nur, weil zur Zeit abartig viel Kapital im Umlauf ist das händeringend Anlagemöglichkeiten sucht."

Trenne dich von deinen Vorurteilen und lerne die Fakten zu checken.

90% des Geldes, das zur Zeit in Kryptos investiert wird, kommt von jungen Leuten, die von der Technologie begeistert sind, aber nicht viel Kohle haben.
 
@rw4125: Nope, 90% des Geldes entstand durch die Explosionsartige Aufwertung. Solange junge, technologiebegeisterte Leute damit handeln sind die Dinger wertlos. Sobald sich Big Money dafür interessiert steigt der Wert ins unermessliche. Und die jungen, technologiebegeisterten Leute sind plötzlich reich. Natürlich halten sie 90% des Geldes, halten sie doch noch 90% der Coins die errechnet wurden. Daher wird es bald ein paar gewollte/gesteuerte Crashs geben, damit Big Money sich günstig versorgen kann. Dabei steigt der Kurs wieder damit Boy Money was davon hat. Das wiederholt sich bis alles bei Big Money angekommen ist, und dann werden die Dinger von heute auf morgen Wertlos.
 
@Speggn: Du meinst es ist abartig viel Kapital unterwegs ?! Oh Boy ... dir ist aber schon klar das gerade mal 2-3 Prozent der Weltbevölkerung in Crypto drin ist ?! Das ist noch garnichts ! Nichts !
 
@Echorausch: Davon, das dieses Kapital in Crypto steckt, habe ich nichts gesagt. Nur das extrem viel unterwegs ist und händerringend Anlagemöglichkeiten sucht. Deshalb explodiert Crypto gerade....
2-3 % der Bevölkerung ist völlig übertrieben. Lass es ein paar Millionen Spinner sein die sich gegennseitig Feiern. 2 - 3% Investieren ihr Geld in Aktien... Crypto macht da einen Promillanteil aus. Noch....
 
@Speggn: Dann handelt man Short und hat den Gewinn eingestrichen. Geld wird nicht vernichtet. Es gehört dann nur jemanden anderem.
 
@xerex.exe: Du hast 1 Bitcoin, der ist 15000€ Wert. Morgen ist er 1 € Wert. Wie machst du daran Gewinn? Es geht hier um den Kursverfall einer Währung. Nicht um Aktien. Wenn es nach deiner Logik ginge, würde ich all mein Geld in ein afrikanisches Land mit Hyperinflation bringen und je wertloser mein Geld wird, desto mehr Gewinn mache ich XD.... Geiles Konzept.....

Und natürlich wird Geld nicht vernichtet. Die Menge bleibt gleich, es ist nur einfach nichts mehr wert... Und dann spielt es keine Rolle wem es gehört...
 
@Speggn: Du hast null Ahnung von Aktienhandel oder? Das was du denkst ist long traden. Man wettet dass der Kurs steigt. Short traden ist genau das Gegenteil. Man wettet, dass der Kurs fällt. Der BTC ist bei 15000€, morgen ist er 1€ Wert. Du hast 15000€ Gewinn gemacht wenn du short trades. Bei Long hast du 15000€ Verlust gemacht.
 
@xerex.exe: Und wer bietet deines Wissens nach solches short trading auf, mit, bei Coins an ? Wer DARF da legitim / offiz befugt was 'shortiges' drauf anbieten, so im Punkt des ein nicht offiziell gültiges / gesetzliches Zahlungsmittel seins ?
 
@DerTigga: Plus500 per cfd trading.
 
@xerex.exe: oder etoro oder?
 
@wertzuiop123: oder fast jeder andere bekannte cfd trader.
 
@xerex.exe: Bitcoins sind keine Aktien....
 
@xerex.exe: okay, sind aber ansich in England ansässig. Könnte meinem Empfinden nach etwas Probleme geben, beim die von Deutschland aus verklagen wollen ? ;-) Nach https://broker-bewertungen.de/erfahrungsberichte/plus500 zu urteilen sieht der Laden irgendwie nur mäßig positiv aus..
 
@Speggn: Können aber spekulativ gehandelt werden wie Aktien. Es sind die gleichen Methodiken anwendbar wie bei Aktien inkl Short und Longtrading.
 
@DerTigga: Ja man muss halt wissen was CFD´s machen. Das ist für viele das Problem wenn sie dann mit riesen Verlusten rausgehen
 
@xerex.exe: Investments sind generell für jene ein Problem, die glauben, die Börse sei bloß ein Casino und es käme ausschließlich auf Glück an, ob man Erfolg mit seinen Investments hat oder nicht.
 
@xerex.exe: Aber das hat nichts mit dem im Bitcoin selbst gebundenen Geld zu tun. Wenn diese wertlos werden sollten, und man sie nicht verkaufen kann, dann ist das darin gebundene Geld futsch. Auch wenn man auf sie spekulieren kann. Das macht man ja nicht mit dem Geld das im Bitcoin steckt.
 
@Speggn: Das Geld was im Bitcoin steckt kommt aber durch die Spekulation. Die kosten fürs Minen sind ja im Grunde nur die Inflation des jeweiligen Coins in Folge der Abarbeitung der Transaktionen.
 
@rw4125: Richtig. Ich musste bei CFD auch erstmal lernen wie es gemacht wird. Bei mir ist es meistens trotzdem noch Glück aufs richtige Pferd zu setzen trotz 2 Jahre Trading :-)
 
@xerex.exe: Teilweise. Sagen wir ich nehme 15000$ und kauf 1 Bitcoin. Jetzt spekuliert jeder auf den Kursverfall, der Bitcoin stüzt ins Bodenlose ist nun 1$ Wert. 15000$ sind Futsch. Sie sind aus dem Kreislauf entfernt.
Spekulieren ist nichts anderes als Wetten. Man zahlt in einen Pool ein, und der Inhalt und die Füllrate dieses Pools bestimmt den Kurs des Spekulationsobjekts. Je nach Option wird bei einer Kursveränderung des Spekulationsobjekts dieser Pool wieder ausgezahlt. Hat aber mit dem im Objekt gebundenen Geld nichts zu tun.
Als Spekulant bist du mehr oder weniger auf der sicheren Seite, da dir immer die Option der richtigen Wahl offen steht. Du musst sie nur treffen. Als Besitzer bist du derjenige der den Verlust erleidet.

Und berechnete Bitcoins sind Geld das aus dem Nichts erschaffen wurde, und je nach Kurs druck auf die Jeweiligen anderen Währungen ausübt.

Dadurch das Bitcoins in der Realität einen völlig wertlosen Hashwert darstellen, und mehr nicht, ist das Problem das hier auf Spekulation spekuliert wird. Das ist ja das was irgendwie kein Jünger dieses Hypes kapiert. Bitcoin an sich leistet nichts, wächst nicht, hat keine Ideen, keine Mitarbeiter, keine Innovation. Es ist de facto Nichts. Es wird einzig alleine darauf spekuliert, das durch Spekulation der Wert steigt. Diese in sich selbst verstärkende Dynamik findet früher oder später ihr jähes Ende.
Denn dies ist doch die Defnition einer Blase. Normalerweise Spekuliert man auf einen Aktienkurs einer Firma. Dieser wird aber nur indirekt durch die Spekulation bestimmt. Bestimmt wird durch das weltliche Handeln der Firma. Es kommt auf ihren Marktanteil und ihr Wachstumspotential an. Daraufhin wird entsprechend spekuliert und der Kurs steigt.

Hier spekuliert man aber darauf, das andere Leute positiv spekulieren. Wie in jeder Aktienblase auch. Und genauso wird sie platzen. Denn wie bei allen Blasen wird man irgendwann entdecken das Bitcoin ja eigentlich nur ein Hashwert auf einem Server ist. Und mehr nicht. Er ist ja nicht einmal ein Zahlungsversprechen einer Zentralbank und Regierung wie das Geld auf der Bank. Er ist nur ein Zahlenwert, dem ein Geldwert beigemessen wird, und auf dessen Steigerung und Verfall spekuliert wird.

Der große Knall wird daher schlimm ausfallen. Denn wenn sagen wir mal irgendwann 30% des Weltkapitals in Cryptowährungen gebunden sind, mit weiteren 50% wird spekuliert, und die Staaten sagen: Moment mal, darüber haben wir ja keine ausreichende Kontrolle/Steuerungsmöglichkeit -> Wir verbieten/erschweren weitere Spekulation immens.
In dem Moment haben zwar alle Spekulaten die auf Kursverfall spekuliert haben glück gehabt. Aber Mindestens 30% des Kapitals sind dann verschwunden....
 
@xerex.exe: War das Absicht oder ausversehen, das du auf meine ersten 2 Sätze nicht eingegangen bist ?
 
@DerTigga: Absicht. Ich hatte noch keine Probleme bis jetzt. Es lief immer alles sauber ab.
 
@Speggn: Schon wieder falsch. Wenn ich einen Bitcoin kaufe, kann ich nicht gleichzeitig auf den Kursverfall wetten. Das wäre wie den Ast absägen auf den ich sitze. Den Kurs wettet man unabhängig von dem Besitz. Das musst du strikt trennen. Mit dem Pool allerdings hast du recht.

Der Bitcoin wird nicht aus dem Nichts erschaffen. Allein der riesige Aufwand der zur Berechnung notwendig ist, zeigt schon, wieviel damit gehandelt wird. Mining ist nicht das erschaffen eines Coins. Mining ist die Abarbeitung der Transaktionen mit dem Coin. Und durch dieses Abarbeiten wird man wiederum mit Coins belohnt. Sie werden nicht erschaffen. Es gibt sie schon längst alle! Sie werden nur jeweils anders aufgeteilt.

Die Aussage, dass der Bitcoin ein völlig wertloser Hashwert ist, ist ja mal sowas von falsch. Ich kann mit dem Bitcoin an verschiedensten Stellen bezahlen. Bis vor kurzem war Steam dabei. Ich kann bei Lieferando damit bezahlen etc pp. Es gibt rießige Listen wo ich mit BTC bezahlen kann. Nur weil es hier in Deutschland nicht so verbreitet ist, heisst es noch lange nicht das es wertlos ist. Der Bitcoin hat so ein riesen Einsatzgebiet., was wir heut noch nicht mal ansatzweise Abschätzen können. Ich find den Kodakcoin z.b. genial. Damit ist es möglich, jegliche Bilder aus dem Internet nachzuverfolgen. Damit kann man ganz genau sagen welcher Autor das Bild gehört. Etwaigen Missbrauch mal ausgeschlossen. Du darfst den Bitcoin nicht als Firma sehen, wie es bei Aktien gemacht wird. Deswegen kann man auch nicht sagen, dass es keine Mitarbeiter, Keine Produkte etc. gibt. Der Bitcoin ist eine Technologie, mit der eine Währung und noch andere (siehe Kodak) dinge geschaffen werden können. Wenn du es so willst kannst du für dich ja die Miner als Mitarbeiter denken, die Miningrigs als Produktionsstätte.

Zu der Blase sag ich mal nichts. Da sind sich selbst die Gelehrten uneinig und ich habe dazu zu wenig Verständnis. Das es aber ein böses Erwachen mit den jetzigen Tätigkeiten geben wird, das ist auch mir klar.
 
@xerex.exe: Das Konzept funktioniert auch mit Bananen.
 
Cryptowährungs - Mining macht alle CO2 einsparungen in der EU der letzten Jahre völlig vernachlässigbar. Es wird zur Zeit mehr Energie für Mining verbraucht als Irland alleine. Damit sind alle Sparbemühungen und Umweltschutzaktionen die für eine verringerung des privaten Stromverbrauchs sind, für die Katz.

Cryptowährung hat nur solange einen Wert, wie Menschen bereit sind ihnen einen Wert beizumessen. Da diese Währung nicht zentral durch eine Zentralbank gesteuert wird, unterminiert sie die Souveränität der Staaten über ihre Währung. Deshalb wird Cryptowährung nie gesetzliches Zahlungsmittel und wird über kurz oder lang als Zahlungsmittel verboten werden. Man muss dann immer erst in von Zentralbanken ausgegebenes Geld wechseln bevor eine Transaktion stattfindet.

Dadurch werden Cryptowährungen völling uninteressant. Kann ich das selbe Konzept doch heute schon mit Kartoffeln durchführen. Auch wenn diese wenigstens einen geringen intrinsischen Wert haben, und dank ihrer DNA und der Zerfallsrate der Isotope absolut fälschungssicher sind...

Jedem der damit auf die Schnauze fällt: Es geschieht ihm recht.
 
@Speggn: "deshalb wird Cryptowährung nie gesetzliches Zahlungsmittel....." - Richtig. Aber das ist auch nicht der Sinn der Krypto-Revolution. Es handelt sich bei Kryptowährungen um marktanarchistisches Geld mit dem Ziel Staaten und Banken extrem zu schwächen bis hinzu komplett zu zerstören. Letzteres wird nicht leicht, aber eine extreme Schwächung von Banken und Regierungen werden wir in den nächsten Jahrzehnten mit Sicherheit noch erleben können.
 
@MatthiasWolf: Die Frage ist nicht so sehr die Zerstörung der Banken und ihrer Vorgehensweisen. Sondern die Frage: wieso sollte es mit den Coins besser, sozialer, kompetenter und mit weniger personeller Habgier, Heimtücke usw usw abgehen.
Genau i an den Punkt, das es NICHT besser werden wird, so ohne Banken aber MIT Coins, daran glaub ich sehr fest. Coins sind genauso sehr ein Instrument, um per mehr oder weniger geschicktem "Abzocken" von anderen reich, reicher oder am reichsten werden zu wollen. Da wird zwar ständig von einem "sozialer" als Banken sein und ähnlichem gefaselt, aber wo sind da die Liefergarantien bei den Coins ?
 
@MatthiasWolf: Daher werden die auf kurz oder lang verboten. Ist ja ein schwarzes Zahlungsmittel...
 
@Speggn: Extra für dich nochmal:

https://entwickler.de/online/netzkultur/eugh-befreit-bitcoins-von-mehrwertsteuer-48527.html
sowie
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2015-10/cp150128de.pdf
 
@rw4125: Natürlich gibt es erstmal ein entgegenkommen. Kurs Hypen, was vom Kuchen abbekommen und so.... Sobald die Kontrolle entgleitet, kommt das Verbot.
 
@Speggn: Ich habe den Eindruck, du bist irgendwie faktenresistent.
 
@rw4125: Da eifert er / sie dir in weiten Teilen einfach hinterher ;-) So oft wie du faktenfrei behauptest, was wie wann kommen wird, einfach so tust, als sei das unabwendbares Schicksal der Menschheit.... *schmunzel*
 
@DerTigga: Ich war der einzige im ganzen Thread, der überhaupt Links zu Quellen gepostet hat.

Und wer wirklich Kryptos verstanden hat und die Parallelen zum Internet erkennt, der ist sich auch sicher dass sie die Zukunft sind.
Ich bin nicht der einzige. ;)
 
@rw4125: Ich hab einfach nachwievor keine Idee, auf Basis von was man dich so vertrauenswürdig finden kann, wie du behauptest, das du gefunden werden kannst, solltest, musst .. was auch immer.
Grundsätzlich bin ich auch keineswegs davon überzeugt, das jene Coinshype die momentane Gesellschaft bzw. die Art, wie sie tickt von irgendwas heilen wird oder was wirklich verbessern bzw. herumreißen wird.
Im Gegenteil finde ich, das man völlig berechtigt die Frage stellen sollte, inwieweit die Coins langfristig gesehen zu einer Verschlechterung der Gesamtsituation führen werden und das trotzdem gewisse Wanderprediger und unseriöse Missionare jetzt schon das genaue Gegenteil davon herbeigeredet kriegen wollen bzw. mit unbewiesenen "Fakten"zusammenziehungen prahlen.
Das Problem ist bekanntlich nur, das man im gegenteiligen Fall bzw. Verlauf genau die nurnoch mit der Lupe findet bzw. auf dem goldbepackten Schiff, das von den Inkas aus zurück nach Spanien segelt..
 
Zwei Dinge verstehe ich bei digitalen Währungen einfach nicht.

1.) Wie können Zahlungen anonym sein, wenn doch jede Bewegung einer jeden Transaktion immer nachvollziehbar bleibt, bzw. bleiben muss. Beim 500 € Schein weiss niemand, wenn er es sich nicht aufschreibt, welcher Schein meiner war, den er bekommen hat. Bei Bitcoin und Co ist doch aber alles nachvollziehbar.

2.) Und wenn doch alles nachvollziehbar ist, wie kann man dann Bitcoins, gerade auch von den Verwaltern und Vermarktern, klauen? Wenn der Bitcoin doch unrechtmässig von A nach B gewandert ist, sollte man das noch nachvollziehen können?

Auf diese Fragen konnte mir bislang niemand eine plausible und schlüssige Erklärung liefern.
 
@User2018: Ganz einfach: Bitcoin ist nicht anonym. Für völlig anonyme Zahlungen setzt man auf Monero, Verge und andere. Und damit wäre auch deine zweite Frage beantwortet - derjenige, der auf unberechtigte Weise an Bitcoins kommt, wird diese in völlig anonyme Coins umtauschen. Ab da lässt sich der Zahlungsverkehr nicht mehr verfolgen.
 
@MatthiasWolf: Wie sind dann andere Währungen anonym und gleichzeitig manipulationssicher?

Wenn ich den Weg der Bitcoins verfolgen kann und diese nicht anonym sind, wieso kann ich dann nicht den nicht legalen Eigentümer des Coins ermitteln?

Also heisst es, wenn diese Bitcoins weiter getradet werden, wird Hehlerware getradet?
 
@User2018: Es wäre zu viel, dass alles hier zu erklären, daher empfehle ich dir dich näher mit Monero auseinander zu setzen, falls dich das Thema wirklich interessiert.
Die Blockchain bei Bitcoin ist zwar öffentlich, allerdings werden nur die Wallet-Adressen (Kontonummer) veröffentlicht. Jeder kann zudem innerhalb von wenigen Minuten unzählige Wallet-Adressen erstellen und muss noch nicht einmal seine echte Identität angeben. Die Person hinter einer bestimmten Wallet-Adresse ausfindig zu machen ist damit nicht so leicht, nur weil die Blockchain öffentlich ist. Und spätestens, wenn die Bitcoin in eine anonyme Währung umgetauscht werden wars das.
 
Wie auch bei Fiat-Geld gilt daher: Schütze dein Geld. Lasse es nicht auf irgendeiner Börse liegen (nur Kleinbeträge, die man demnächst traden möchte) und auch nicht in einer Wallet, bei welcher man nicht über die privaten Schlüssel verfügt. Am besten ist immer noch eine Hardware-Wallet wie der Ledger Nano S - so kommt niemand unberechtigt an dein Geld ran und du bist gegen alles geschützt - auch gegen Diebstahl und Verlust des Sticks.
 
@User2018: Das Geld gehört "einer Nummer". Diese Nummer ist aber nirgends mit deinem Namen verknüpft. Vergleiche Schweizer Nummernkonten.
Über Social Engineering und wenn du nur eine Nummer hast kann man vielleicht rauskriegen wer du bist, wenn du viele Nummern verwendest (was oft so gemacht wird, auch im täglichen Geschäft) ist das quasi unmöglich.
 
@MatthiasWolf: Jede anonyme Währung gehört verboten. Wie will der Staat Steuern und Abgaben berechnen und Abziehen, wenn jegliche Transaktion völlig am Fiskus und dem Finanzsystem vorbei geht? Wird auf früh oder lang verboten. Ich hoffe auch das jedem der das jemals genutzt hat eine Freiheitsstrafe droht.
Wie beim Drogenbesitz, der ist auch strafbar....

Der einzige grund der Existiert anonym zu zahlen ist Steuern/Abgabn der gemeinschaft vorzuenthalten.
 
@Speggn: Mein Gott. Du bist wohl ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse und ein extremer Etatist.
 
Immer diese Nerds....Bitcoins ist nichts anderes als eine virtuelle Nerdwährung
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