Vom Staubsauger zum E-Auto: Dyson soll in die E-Mobilität einsteigen

Roboter, Dyson, James Dyson Bildquelle: Dyson
Mit Google, Apple und Co. tummeln sich viele Unternehmen im Markt für Elektromobilität, die mit klassischem Automobilbau nichts zu tun haben. Jetzt scheint sich mit Dyson ein Spezialist für Staubsauger dazu entschlossen zu haben, offiziell in E-Mobilität zu investieren.

Dyson steigt wohl ins E-Auto ein

Wie Neowin berichtet, wird noch für den heutigen Tag eine entsprechende Ankündigung von Dyson erwartet, dass man damit beginnen werde, ein elektrisches Auto zu entwickeln - angekündigt hatten sich diese Pläne laut dem Bericht schon länger, dass das Unternehmen in den letzten Monaten neben großen Investitionen in diesem Bereich auch einige Neuzugänge von Autobauern und Branchen-Experten zu verzeichnen hatte. Dyson 360 Eye SaugroboterDyson konnte 2016 auch dank Innovationen deutlich wachsen Unter den neuen Mitarbeitern, die Dyson wohl im Rahmen seines E-Auto-Projekts angestellt hat, sind zwei ehemalige Angestellte des Autobauers Aston Martin. Ian Minards - der unter anderem für das Design der Autos verantwortlich gewesen sein soll, die jüngst in den James Bond-Filmen zu sehen waren - war als Chef der Produktentwicklung beschäftigt. Bei der anderen Abwerbung konnte man David Wyer, den Einkaufschef von Aston Martin für sich gewinnen.

Wie Neowin ausführt, habe Dyson in den letzten Monaten außerdem "zahlreiche Experten für Machine Learning und fahrerlose Technologien" aus dem Silicon Valley verpflichtet - darunter unter anderem Ricardo Reyes, der zuvor als Kommunikations-Direktor bei Tesla gearbeitet hat. Dyson soll außerdem darum bemüht sein, auch Teslas Designer für das Projekt anzuwerben.

UK pumpt schon Geld rein

Wie die Daily Mail berichtet, soll Dyson außerdem 174 Millionen Pfund von der Regierung von Großbritannien erhalten haben, um ein neues batteriebetriebenes Fahrzeug zu entwickeln - in den UK will man bis 2040 keine Modelle mehr zulassen, die nicht wenigsten teilweise elektrisch betrieben werden.

Dyson 360 Eye SaugroboterDyson 360 Eye SaugroboterDyson 360 Eye SaugroboterDyson 360 Eye Saugroboter

Dyson selbst hat nach diesen Informationen bereits 2,5 Milliarden Pfund in seine eigene Forschungsgruppe für künstliche Intelligenz investiert. Auf Nachfrage wollte das Unternehmen aber keinerlei Stellung zu den vermuteten Zukunftsplänen beziehen: "Wir haben auch in der Vergangenheit schon immer Mitarbeiter mit verschiedensten Hintergründen rekrutiert (...) da wir eine Vielzahl von Technologien entwickeln". Jetzt darf man gespannt sein, ob eine konkrete Ankündigung bald erfolgt. Roboter, Dyson, James Dyson Roboter, Dyson, James Dyson Dyson
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