Ausgesperrt: WhatsApp zwingt Nutzer jetzt zu Android- und iOS-Updates
WhatsApp greift durch und sperrt erste Nutzer aus, deren Smartphone ein nicht aktualisiertes Betriebssystem verwendet. Ein neues Update zwingt betroffene Personen unter Android und iOS dazu, die Systemsoftware auf den neustmöglichen Stand zu bringen.
So rollt Meta gerade eine Aktualisierung aus: Auf Android- und iOS-Geräten, auf denen nicht die neueste mit dem jeweiligen Gerät kompatible Version des Betriebssystems installiert ist, wird eine Warnmeldung angezeigt, die den Zugang zum Messenger blockiert. Wer sich anmelden will, sieht nur einen Sperrbildschirm. Ein Überspringen der Meldung ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Betroffene müssen in den Systemeinstellungen ihres Smartphones das neueste verfügbare Update installieren, bevor sie sich wieder einloggen können.
Wie WABetaInfo berichtet, liegt der Grund für die Maßnahme primär in der Sicherheit der Benutzerkonten. Veraltete Betriebssysteme weisen oft bekannte Schwachstellen auf, die Angreifer für die Installation von Schadsoftware nutzen können. Ist ein Mobiltelefon infiziert, können Hacker sensible Daten direkt auf dem Gerät abfangen, bevor die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp greift.
Diese Nachricht erscheint beim Login-Versuch in WhatsApp
Um die Sicherheit langfristig zu garantieren, hebt WhatsApp zudem regelmäßig die minimalen Systemanforderungen an. So endete etwa erst im September 2026 die Unterstützung für Android 5, sodass nun mindestens Android 6 vorausgesetzt wird. Auch Nutzer von iPhones müssen sich auf höhere Voraussetzungen einstellen. Ab dem 30. November 2026 funktioniert der Messenger nur noch unter iOS 15.5 oder einer neueren Version.
Bekommt das eigene Smartphone keine Systemaktualisierungen mehr und fällt das OS unter WhatsApps Mindestanforderungen, hilft den Anwendern letztlich nur der Wechsel auf ein neueres Gerät. Mit einem Backup der Chats lassen sich die Unterhaltungen jedoch immerhin auf das neue Handy übertragen.
Haltet ihr euer Betriebssystem stets aktuell oder wurdet ihr schon einmal von einer App ausgesperrt? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Meta blockiert künftig Anmeldungen auf Handys mit veralteter Software
- Ein Überspringen eines entsprechenden Warnhinweises in der App ist nicht möglich
- Die Sperre wird gerade serverseitig für erste Konten aktiviert
- Veraltete Systeme gefährden die Sicherheit und sind angreifbar
- Seit September 2026 setzt der Messenger mindestens Android 6 voraus
- Für iPhones ist ab dem 30. November 2026 mindestens iOS 15.5 nötig
Update-Pflicht für den Login
WhatsApp rüstet weiter auf. Seit einigen Wochen testet der Messenger etwa einen lokalen Schutz für Chatnachrichten sowie ein neues Bereinigungstool für die Speicherverwaltung. Zuletzt sperrte die App allerdings auch zahlreiche Nutzer aus Versehen aus. Ein neues Update dürfte das nun mit voller Absicht tun.So rollt Meta gerade eine Aktualisierung aus: Auf Android- und iOS-Geräten, auf denen nicht die neueste mit dem jeweiligen Gerät kompatible Version des Betriebssystems installiert ist, wird eine Warnmeldung angezeigt, die den Zugang zum Messenger blockiert. Wer sich anmelden will, sieht nur einen Sperrbildschirm. Ein Überspringen der Meldung ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Betroffene müssen in den Systemeinstellungen ihres Smartphones das neueste verfügbare Update installieren, bevor sie sich wieder einloggen können.
Kein Entkommen
Die Änderung erfolgt vollständig serverseitig. Anwender müssen also nicht zwingend eine neue Version des Messengers installieren, um auf die Sperre zu stoßen. Bei welchen Android- und iOS-Versionen die Warnung ausgelöst wird, hat WhatsApp bislang jedoch nicht mitgeteilt. Die Funktion wird momentan schrittweise für ausgewählte Konten aktiviert.Wie WABetaInfo berichtet, liegt der Grund für die Maßnahme primär in der Sicherheit der Benutzerkonten. Veraltete Betriebssysteme weisen oft bekannte Schwachstellen auf, die Angreifer für die Installation von Schadsoftware nutzen können. Ist ein Mobiltelefon infiziert, können Hacker sensible Daten direkt auf dem Gerät abfangen, bevor die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp greift.
Diese Nachricht erscheint beim Login-Versuch in WhatsApp
Stetig steigende Anforderungen
WhatsApp verlässt sich wie jede App auf die Sicherheitsgarantien des Betriebssystems. Ist es veraltet, wird der Schutz schwächer oder fällt sogar ganz weg. Erst kürzlich testeten die Entwickler daher Warnhinweise für inoffizielle Web-Clients, nachdem WhatsApp rund 200 Nutzer in Italien benachrichtigt hatte, deren Geräte durch eine gefälschte App-Version kompromittiert worden waren.Um die Sicherheit langfristig zu garantieren, hebt WhatsApp zudem regelmäßig die minimalen Systemanforderungen an. So endete etwa erst im September 2026 die Unterstützung für Android 5, sodass nun mindestens Android 6 vorausgesetzt wird. Auch Nutzer von iPhones müssen sich auf höhere Voraussetzungen einstellen. Ab dem 30. November 2026 funktioniert der Messenger nur noch unter iOS 15.5 oder einer neueren Version.
Bekommt das eigene Smartphone keine Systemaktualisierungen mehr und fällt das OS unter WhatsApps Mindestanforderungen, hilft den Anwendern letztlich nur der Wechsel auf ein neueres Gerät. Mit einem Backup der Chats lassen sich die Unterhaltungen jedoch immerhin auf das neue Handy übertragen.
Haltet ihr euer Betriebssystem stets aktuell oder wurdet ihr schon einmal von einer App ausgesperrt? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!
Wer wird aktuell bei WhatsApp gesperrt?
WhatsApp blockiert derzeit schrittweise ausgewählte Konten unter Android und iOS, wenn auf dem Smartphone ein veraltetes Betriebssystem läuft. Das geschieht durch eine serverseitige Änderung.
Ihr müsst dafür keine neue Version der App herunterladen. Die Sperre kann beim Login-Versuch auftauchen, selbst wenn ihr an WhatsApp seit Tagen nichts verändert habt.
Ihr müsst dafür keine neue Version der App herunterladen. Die Sperre kann beim Login-Versuch auftauchen, selbst wenn ihr an WhatsApp seit Tagen nichts verändert habt.
Wie hebe ich die Login-Sperre auf?
Ihr müsst euer Smartphone aktualisieren, bevor ihr den Messenger wieder nutzen könnt. Ein Überspringen des Hinweises oder ein anderer Umweg innerhalb der App ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
WhatsApp leitet euch auf dem Bildschirm dazu an, die Einstellungen eures Geräts zu öffnen und dort das neueste System-Update herunterzuladen und zu installieren. Danach könnt ihr die Anmeldung in der App abschließen.
WhatsApp leitet euch auf dem Bildschirm dazu an, die Einstellungen eures Geräts zu öffnen und dort das neueste System-Update herunterzuladen und zu installieren. Danach könnt ihr die Anmeldung in der App abschließen.
Welche Versionen lösen die Sperre aus?
WhatsApp nennt bislang keine konkreten Betriebssystem-Versionen, bei denen die neue Meldung erscheint. Möglicherweise betrifft sie auch Geräte, die die Mindestanforderungen erfüllen, auf denen aber nicht die aktuell verfügbare Systemversion installiert ist.
Davon unabhängig gelten feste Mindestanforderungen: WhatsApp setzt derzeit mindestens Android 6.0 oder iOS 15.1 voraus. Ab dem 30. November 2026 steigt diese Voraussetzung für iPhones auf iOS 15.5 oder neuer.
Davon unabhängig gelten feste Mindestanforderungen: WhatsApp setzt derzeit mindestens Android 6.0 oder iOS 15.1 voraus. Ab dem 30. November 2026 steigt diese Voraussetzung für iPhones auf iOS 15.5 oder neuer.
Wie prüfe ich mein Betriebssystem?
Auf dem iPhone findet ihr verfügbare Updates unter "Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate". Eure aktuell installierte Versionsnummer steht unter "Einstellungen > Allgemein > Info".
Bei Android-Smartphones unterscheiden sich die Menüs je nach Hersteller. Meist findet ihr die Angaben unter "Einstellungen > Telefoninfo > Softwareinformationen" und neue Versionen unter dem Punkt "Softwareupdate" oder "Systemupdate".
Bei Android-Smartphones unterscheiden sich die Menüs je nach Hersteller. Meist findet ihr die Angaben unter "Einstellungen > Telefoninfo > Softwareinformationen" und neue Versionen unter dem Punkt "Softwareupdate" oder "Systemupdate".
Was tun, wenn es kein Update mehr gibt?
Bekommt euer Smartphone keine System-Updates vom Hersteller mehr, erfüllt aber noch WhatsApps generelle Mindestanforderungen, könnt ihr den Messenger zunächst weiter nutzen.
Fällt das Betriebssystem dauerhaft unter diese Grenze, hilft irgendwann nur noch der Wechsel auf ein neueres Smartphone. Bevor es so weit kommt, solltet ihr ein Backup eurer Chats anlegen, um eure Unterhaltungen beim Gerätewechsel übertragen zu können.
Fällt das Betriebssystem dauerhaft unter diese Grenze, hilft irgendwann nur noch der Wechsel auf ein neueres Smartphone. Bevor es so weit kommt, solltet ihr ein Backup eurer Chats anlegen, um eure Unterhaltungen beim Gerätewechsel übertragen zu können.
- Polizei liest immer wieder rechtswidrig bei WhatsApp & Co. mit
- WhatsApp gegen Betrug: Neuer lokaler Schutz für Chatnachrichten
- WhatsApp-Fehler sperrt versehentlich zahlreiche Nutzer-Konten
- Speicherprobleme ade: WhatsApp bekommt endlich ein Bereinigungstool
- WhatsApp: Großes Update erlaubt endlich Videotelefonate im Browser
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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