"Nicht mehr wegzudenken":
Angela Merkel eröffnet erstmals Gamescom
Heute startet die Gamescom 2017 für Medien- und Branchen-Besucher. Dabei konnte die Spielemesse auch erstmals Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Eröffnung begrüßen. Ihr Resümee: "Computer und Videospiele sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken."
Angela Merkel erstmals auf der Gamescom
Wie Merkel ausführt, sei man als Bundesregierung sehr darum bemüht, weitverbreitete Vorurteile gegen Videospiele weiter abzubauen und fördere die Entwickler in der Erstellung ihrer "Kulturgüter". Es handle sich eben nicht nur um "Gewaltspiele", sondern um wichtige Beiträge zur Kreativwirtschaft. Das dies auch die breite Bevölkerung erkannt habe, sei als gesellschaftlicher Durchbruch zu betrachten. "Computer und Videospiele sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken", so das Fazit Merkels.
Geht es nach dem Wunsch von Angela Merkel, würde die Branche stärker darauf setzen, das Medium Spiel als Bildungsträger auszubauen. Dabei denkt die Bundeskanzlerin auch an den konkreten Einsatz im Bildungssystem. "Wir müssen versuchen, das systematisch in die Schulen zu bringen", so Merkel gegenüber der SZ bei ihrem Rundgang durch die Gamescom 2017. "Wenn man sieht, wie viele junge Leute hier rumspringen, da müssen wir reagieren."
Gamescom-Special Alle News zur Spielemesse in Köln
Wichtig für die Wirtschaft
Unter der Überschrift "Hoher Besuch: Angela Merkel eröffnet die Gamescom" hatten wir schon vor zwei Monaten darüber berichtet, dass sich die Bundeskanzlerin in diesem Jahr erstmals zur Eröffnung der Spielemesse Gamescom angemeldet hatte - im Wahlkampf natürlich ein sehr gelegener Termin. Am heutigen Eröffnungstag nutzte Merkel dann ihre Rede im Konrad-Adenauer-Saal der Kölnmesse, um mit großen Worten wie "Wirtschaftsmotor von allergrößter Bedeutung" und "Innovationstreiber" zu betonen, wie wichtig die Spielebranche mittlerweile für den Wirtschaftsstandort Deutschland sei.
Angela Merkel erstmals auf der Gamescom
Wie Merkel ausführt, sei man als Bundesregierung sehr darum bemüht, weitverbreitete Vorurteile gegen Videospiele weiter abzubauen und fördere die Entwickler in der Erstellung ihrer "Kulturgüter". Es handle sich eben nicht nur um "Gewaltspiele", sondern um wichtige Beiträge zur Kreativwirtschaft. Das dies auch die breite Bevölkerung erkannt habe, sei als gesellschaftlicher Durchbruch zu betrachten. "Computer und Videospiele sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken", so das Fazit Merkels.
Spiele müssen an die Schulen
Wie heise in seinem Bericht schreibt, war für die Bundeskanzlerin angesichts des rasanten Aufstiegs vieler Online-Dienste auch das Thema Breitbandausbau bei ihrem Messebesuch nicht zu vermeiden. "Wenn man spielt und man kommt nicht voran, also nicht weil man's nicht kann, sondern weil die Daten nicht durch die Leitung kommen", sei das sehr frustrierend. "Das kann ich gut verstehen", so Merkel. Neben einer allgemeinen Zusage zur "weiteren Förderung des Breitbandausbaus" waren von der Bundeskanzlerin hier aber keine neuen Details zu hören.Geht es nach dem Wunsch von Angela Merkel, würde die Branche stärker darauf setzen, das Medium Spiel als Bildungsträger auszubauen. Dabei denkt die Bundeskanzlerin auch an den konkreten Einsatz im Bildungssystem. "Wir müssen versuchen, das systematisch in die Schulen zu bringen", so Merkel gegenüber der SZ bei ihrem Rundgang durch die Gamescom 2017. "Wenn man sieht, wie viele junge Leute hier rumspringen, da müssen wir reagieren."
Gamescom-Special Alle News zur Spielemesse in Köln
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