Star Trek Infections: Erster Ausblick auf das trekkige VR-Spiel

Bei Star Trek Infections handelt es sich um ein frisch angekündigtes VR-Spiel für die Meta Quest und Steam VR. Das Spiel startet auf der U.S.S. Lumen, die optisch ein Schwesterschiff der Defiant ist. Während Spieldesign, Look-and-feel auf den ersten Blick stark an Star Trek Resurgence erinnern, begibt man sich bei Infections direkt ins Geschehen. Die Spieleentwickler betonen allerdings: Es ist auch möglich, Infections auf der Couch zu spielen. Der VR-Aspekt bleibt jedoch auch in diesem Fall erhalten. Unser Kollege Timm Mohn hatte auf der Gamescom die Möglichkeit, das VR-Spiel zu testen.

Die Demo auf der Gamescom war etwa eine halbe Stunde lang. Man beginnt nach dem Intro, das auf der Spielemesse nicht gezeigt wurde. Der Spieler startet direkt in die Action und muss sich nach einer Ohnmacht erst einmal orientieren. So ähnlich fühlt man sich als tatsächlicher Spieler auch, wenn man sich zuvor wenig mit VR auseinandergesetzt hat. In den ersten Minuten probiert man Dinge aus, versucht, sich einen Überblick zu verschaffen, und kann vor allem eins: die Star-Trek-Welt hautnah erleben und anfassen. Hat man den Dreh raus, kann es daran gehen, sich die Umgebung freizuschaufeln und störende Objekte aus dem Weg zu schaffen.
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Mit Tricorder durch die Jefferies-Röhren

So richtig Star-Trek-Feeling kommt auf, sobald man den Tricorder ins Inventar aufnimmt. In der frühen Demo wirkt es zunächst so, als würde der Tricorder auf den Boden fallen - dabei hat man ihn eingesteckt. Ab sofort kann man ihn wahlweise mühsam aus dem Inventar nehmen oder über die linke Hand eine Bewegung in Richtung Hüfte und nach oben machen, um den Tricorder in die Hand zu nehmen. Ohne Zweifel: Der Griff in Richtung Hosentasche wird fortan bevorzugt. Der Tricorder öffnet Türen und untersucht Gegenstände. Insbesondere beim Türöffnen muss man darauf achten, dass man nur eine bestimmte Art von Tür öffnen kann.

Die Spiele-Macher haben verstanden, worauf es Star-Trek-Fans ankommt: Das Laufen durch die Jefferies-Röhren des Schiffes begeistert direkt. Im Falle von Star Trek Infections bewegt man sich anfangs in Richtung eines Decks mit Maschinenraum, Holodeck und Forschungs- bzw. Krankenstation. In der Demo zeigen sich hier schnell repetitive Aufgaben, wie das Wegschieben von im Weg stehenden Objekten. Gleichzeitig gibt es Spielaufgaben wie das Ausschalten eines Zombies, die zwar vom Spiel vorgeschlagen werden, in der ersten Demo aber nicht funktionierten. Immerhin: Der hier angesprochene Sternenflotten-Zombie kann einem nicht schaden.

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Da man in Star Trek Infections aus einer Bewusstlosigkeit erwacht und zunächst selbst nicht weiß, was los ist, untersucht man am besten alles erst einmal mit dem Tricorder. Die Welt wirkt dabei detailverliebt und sehr authentisch. Es besteht zu keinem Zeitpunkt ein Zweifel, dass man gerade auf der U.S.S. Lumen umherwandert. Die online am häufigsten zu lesende Kritik am neuen Star-Trek-Spiel ist wohl der VR-Faktor. Eben jener könnte die Zielgruppe stark einschränken. Der Hersteller verspricht allerdings, dass Mechaniken eingebaut wurden, die Motion Sickness usw. reduzieren. Unter anderem soll das Laufen von einem Punkt zum anderen - womit die meisten Menschen wohl Probleme haben dürften - überspringbar sein. Wie der Hersteller versuchen wird, Star Trek Infections einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen, wird sich noch 2025 zeigen. Das Spiel wird im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen. Der erste Eindruck zeigt: Die Entwickler haben für Trekkies eine wunderschöne Welt erschaffen. Die Demo macht Lust auf mehr. Viel mehr. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube