50 Dollar je Film: Apple bereitet für 2018 Kinofilmstreams bei iTunes vor
Es gibt neue Gerüchte bezüglich der Pläne, Kinofilme schon zwei Wochen nach ihrem Start als Premium-Streams für daheim anzubieten. Demnach sollen die beiden Studios Universal Pictures und Warner Bros. noch immer in Verhandlungen mit Apple stecken - ein Start des Angebots sei schon für Anfang 2018 geplant.
Ende vergangenen Jahres hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Apple künftig neue Kinofilme schon kurz nach ihrem offiziellen Start auch über iTunes anbieten will. Hürden für ein solches Angebot gibt es dabei von einigen Seiten. Da wären zum einen die Kino-Ketten, die wenig Interesse haben dürften, ihre Privilegien aufzugeben, und zum anderen die Hersteller von DVDs. Dennoch sollen die zwei Filmproduktionsriesen Universal Pictures und Warner Bros weiter an einem Deal interessiert sein und mit Apple verhandeln, schreibt nun Bloomberg wieder in einem neuen Bericht.
Angebote mit potenziellen Distributoren wie Apple und Comcast könnten so jetzt noch bis Anfang nächsten Jahres realisiert werden, heißt es weiter.
Filme sollen dann zwar mit einem stolzen Preis von bis zu 50 US-Dollar pro Film angeboten werden, dafür gibt es den Film dann aber auch in einer hervorragenden Bild- und Ton-Qualität.
Siehe auch: Apple füllt seine Streaming-TV-Kriegskasse mit einer Milliarde Dollar
Start trotz Widerstand
Nach den monatelangen Verhandlungen im vergangenen Jahr waren beide Seiten zwar zunächst nicht in der Lage, zu einer vorteilhaften Einigung für alle Parteien zu kommen, um ein 30 bis 50 US-Dollar teures Premium-Film-Angebot zu schaffen. Nun sollen Universal Pictures und Warner Bros aber Druck machen. Sie wollen trotz des Widerstands besonders der Kino-Ketten nun durchstarten um weitere Einnahmequellen zu sichern. Man habe dabei auch die stark zurückgegangenen DVD-Verkäufe im Blick. Mit einem neuen Streaming-Angebot will man so zudem illegalen Angeboten vorweg kommen und den potentiellen Kunden eine legale Alternative bieten. Die Kino-Betreiber sollen im Übrigen einen Anteil abgekommen.Weiterer Partner
Im Hintergrund dürfte daran auch ein weiterer Partner seinen Anteil tragen. Die beiden Hollywood-Unternehmen sollen nicht nur mit Apple, sondern auch mit dem US-Kabelriesen Comcast in Verhandlungen stehen. Comcast wiederum ist Haupteigner von Universal Pictures. Wie genau Comcast in den Deal eingebunden ist, berichtet Bloomberg nicht.Angebote mit potenziellen Distributoren wie Apple und Comcast könnten so jetzt noch bis Anfang nächsten Jahres realisiert werden, heißt es weiter.
Filme sollen dann zwar mit einem stolzen Preis von bis zu 50 US-Dollar pro Film angeboten werden, dafür gibt es den Film dann aber auch in einer hervorragenden Bild- und Ton-Qualität.
Siehe auch: Apple füllt seine Streaming-TV-Kriegskasse mit einer Milliarde Dollar
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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