Google vs. Preisvergleicher:
EU-Strafe von über 1 Mrd. Euro schon morgen?
Die Europäische Union steht offenbar kurz davor, eine millionenschwere Strafe gegen den US-Internetkonzern Google zu verhängen. Laut Medienberichten könnten die Wettbewerbshüter Google schon morgen zur Zahlung von rund einer Milliarde Euro verdonnern.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf mit dem gegen Google laufenden Wettbewerbsverfahren der EU vertraute Quellen berichtet, wollen die zuständigen Kommissare offenbar bereits morgen die Ergebnisse der Untersuchung verkünden. Gleichzeitig will Wettbewerbs-Kommissarin Margrethe Vestager vermutlich eine Strafe in bisher unerreichter Höhe gegen Google bekanntgeben.
Angeblich will man dabei auf die übliche Vorgehensweise verzichten und nicht das am Mittwoch stattfindende wöchentliche Treffen aller 28 EU-Kommissare abwarten. Stattdessen wird Vestager offenbar ein von ihren Kollegen unterzeichnetes Urteil verkünden, weil die EU ihre Aktivitäten in dem Fall jüngst deutlich beschleunigt hatte. So sei die Bekanntgabe der Wettbewerbsstrafe gegen Google eigentlich für Juli geplant gewesen, wurde aber nach vorn verlegt.
Die Höhe der Strafe könnte das vor einigen Jahren gegen Intel verhängte Urteil zur Zahlung von 1,06 Milliarden Euro noch einmal übertreffen, so zumindest die Quellen aus dem Umfeld der EU-Kommission. Die EU hat bisher rund sieben Jahre in dem Verfahren gegen Google ermittelt, das auf die Beschwerden einer Reihe von Konkurrenten zurückgeht und sich um Googles Shopping-Suche dreht.
Google soll seine hauseigene Shopping-Suche unrechtmäßig beworben und dafür seine Vormachtstellung bei der allgemeinen Websuche ausgenutzt haben. Dadurch soll kleineren Wettbewerbern ein Nachteil entstanden sein, weshalb sie Beschwerde bei der EU einlegten. Zu den Beschwerdeführen gehören Unternehmen wie der Axel Springer Verlag, der US-Konzern News Corp. und sogar Microsoft aber auch eine Vielzahl von Betreibern kleinerer Shopping-Angebote im Netz.
Bei der Untersuchung ging es also darum, wie Google die Ergebnisse bei der Suche nach Produkten darstellt. So werden die Ergebnisse der Shopping-Suche über den eigentlichen Suchergebnissen angezeigt, wodurch die Betreiber von Preisvergleichs-Websites und anderen eCommerce-Plattformen benachteiligt würden, so die Kläger.
Angeblich will man dabei auf die übliche Vorgehensweise verzichten und nicht das am Mittwoch stattfindende wöchentliche Treffen aller 28 EU-Kommissare abwarten. Stattdessen wird Vestager offenbar ein von ihren Kollegen unterzeichnetes Urteil verkünden, weil die EU ihre Aktivitäten in dem Fall jüngst deutlich beschleunigt hatte. So sei die Bekanntgabe der Wettbewerbsstrafe gegen Google eigentlich für Juli geplant gewesen, wurde aber nach vorn verlegt.
Die Höhe der Strafe könnte das vor einigen Jahren gegen Intel verhängte Urteil zur Zahlung von 1,06 Milliarden Euro noch einmal übertreffen, so zumindest die Quellen aus dem Umfeld der EU-Kommission. Die EU hat bisher rund sieben Jahre in dem Verfahren gegen Google ermittelt, das auf die Beschwerden einer Reihe von Konkurrenten zurückgeht und sich um Googles Shopping-Suche dreht.
Google soll seine hauseigene Shopping-Suche unrechtmäßig beworben und dafür seine Vormachtstellung bei der allgemeinen Websuche ausgenutzt haben. Dadurch soll kleineren Wettbewerbern ein Nachteil entstanden sein, weshalb sie Beschwerde bei der EU einlegten. Zu den Beschwerdeführen gehören Unternehmen wie der Axel Springer Verlag, der US-Konzern News Corp. und sogar Microsoft aber auch eine Vielzahl von Betreibern kleinerer Shopping-Angebote im Netz.
Bei der Untersuchung ging es also darum, wie Google die Ergebnisse bei der Suche nach Produkten darstellt. So werden die Ergebnisse der Shopping-Suche über den eigentlichen Suchergebnissen angezeigt, wodurch die Betreiber von Preisvergleichs-Websites und anderen eCommerce-Plattformen benachteiligt würden, so die Kläger.
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