Zitis: Bundesregierung findet kaum Leute für ihre Hacker-Behörde

Betrug, österreich, Internetkriminalität, Innenministerium, Betrugsfälle, Online-Kriminalität, Telefonbetrug Bildquelle: Bundesministerium für Inneres
Die Bundesregierung will eigentlich gern eine eigene zentrale Einrichtung aufbauen, in der Hacker Verschlüsselungen knacken und Exploits sammeln, um diese in Staatstrojanern einsetzen zu können. Wie erwartet, hat man aber erhebliche Probleme damit, überhaupt Personal zu finden. Laut den Haushaltsplanungen für die neue Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (Zitis) sind für dieses Jahr 120 zu besetzende Stellen vorgesehen. Wie allerdings aus einem Bericht der Tageszeitung Welt hervorgeht, konnten bisher gerade einmal acht Leute gefunden werden, die einen Arbeitsvertrag unterschrieben.

Angesichts dieser Entwicklung muss sich das Bundesinnenministerium, dem Zitis unterstellt ist, Gedanken machen, wie sie die Personalziele erreichen wollen. In der vollen Ausbaustufe sollen bis 2022 immerhin 400 Security-Expterten und Hacker gefunden sein, die für die Einrichtung arbeiten. Offiziell hat die Arbeit der Zentralstelle eigentlich im Mai begonnen. Aktuell kann aber nicht davon gesprochen werden, dass sie ihre Aufgaben auch nur annähernd erfüllen kann. Seitens des Ministeriums erklärte man gegenüber der Welt sogar, dass man Zitis "so schnell wie möglich arbeitsfähig" machen wolle.


Personalmangel aus Gründen

Die Gründe, aus denen der Aufbau einer solchen Einrichtung hierzulande wesentlich schwieriger ist als beispielsweise in den USA, sind vielfältig. So läuft auf der anderen Seite des Atlantiks ein guter Teil der Rekrutierung entsprechender Talente schlicht über Stipendien. Behörden wie die NSA übernehmen hier die hohen Studiengebühren, wenn sich die Leute anschließend mehrere Jahre bei ihr verpflichten.

Hinzu kommt, dass in der hiesigen Hacker-Szene Kontakte zu staatlichen Stellen eher mit Misstrauen beäugt werden. Während auf großen US-Konferenzen wie Black Hat oder DefCon die Geheimdienste offen unterwegs sind und Vorträge halten, wäre dies auf dem Chaos Communication Congress im Grunde undenkbar. Nicht zuletzt hat der Staat aber eben auch den Nachteil, dass Experten für IT-Security in der freien Wirtschaft ein Vielfaches dessen verdienen, was die Beamtenbesoldung hier vorsieht.

Die vergleichsweise wenigen Leute, die in das Anforderungsprofil passen und trotz all der genannten Punkte für den Staat arbeiten würden, landen außerdem nicht alle automatisch bei der Zitis. Diese steht in Konkurrenz zu anderen Behörden. Auch die verschiedenen Landeskriminalämter suchen beispielsweise händeringend nach Fachleuten, mit denen man die Computerkriminalität bekämpfen kann. Betrug, österreich, Internetkriminalität, Innenministerium, Betrugsfälle, Online-Kriminalität, Telefonbetrug Betrug, österreich, Internetkriminalität, Innenministerium, Betrugsfälle, Online-Kriminalität, Telefonbetrug Bundesministerium für Inneres
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