Multiplayer - In Call of Duty:
WWII wird man Deutsche spielen können
Es ist eine Frage, die in Weltkriegsspielen bis heute für Diskussionen sorgt: Darf oder soll man im Multiplayer-Modus auch auf Seiten der Deutschen spielen? Bei Sledgehammer Games hat man entschieden: Ja, darf man. In einem Interview gaben die Studio-Chefs aber das Versprechen ab, dass man das Thema möglichst respektvoll behandeln will.
Alliierte gegen Achsenmächte: Das ist geschichtlich natürlich eine unumstößliche Tatsache. Doch in Videospielen, allen voran Shootern, führte das in Vergangenheit immer wieder zu Kontroversen. Denn die Rolle der Nationalsozialisten und der SS sowie Wehrmacht ist zweifelsfrei jene des Aggressors, unzählige Kriegsverbrechen und vor allem der Holocaust gehen auf das Konto der Nazis.
Im Fall des gestern Abend offiziell vorgestellten Call of Duty: WWII haben sich die Macher für den zweitgenannten Standpunkt entscheiden. Im Interview mit VentureBeat hat Sledgehammer-Co-Gründer Glen Schofield zugegeben, dass das eine "schwierige Entscheidung" war.
Sein Mitstreiter Michael Condrey erläutert, dass der Call of Duty-Multiplayer schon immer auf zwei bekannten Fraktionen basiert hat, beim Zweiten Weltkrieg sind das eben Alliierte und Achsenmächte. Und bei Letzteren bedeutet das eben in erster Linie Deutsche. "Wir werden davor nicht zurückschrecken, aber wir werden es auch nicht zelebrieren", sagte Condrey.
"Es gibt auch Menschlichkeit, über die wir viel gelesen haben und die wollen wir auch (ins Spiel) hineinbekommen. Wir wollen Menschen nicht nur als bloße Monster darstellen." Wichtigstes Ziel sei es dabei, so Schofield, die Geschichte mit Respekt zu behandeln.
Unterschiedliche Standpunkte
Zur Unterhaltung in die virtuelle Rolle von Nazis zu schlüpfen ist deshalb für Kritiker geschmacklos bis unverzeihlich. Befürworter verweisen unter anderem darauf, dass sie sehr wohl zwischen Realität und der Spiele-Fiktion unterscheiden können.Im Fall des gestern Abend offiziell vorgestellten Call of Duty: WWII haben sich die Macher für den zweitgenannten Standpunkt entscheiden. Im Interview mit VentureBeat hat Sledgehammer-Co-Gründer Glen Schofield zugegeben, dass das eine "schwierige Entscheidung" war.
Sein Mitstreiter Michael Condrey erläutert, dass der Call of Duty-Multiplayer schon immer auf zwei bekannten Fraktionen basiert hat, beim Zweiten Weltkrieg sind das eben Alliierte und Achsenmächte. Und bei Letzteren bedeutet das eben in erster Linie Deutsche. "Wir werden davor nicht zurückschrecken, aber wir werden es auch nicht zelebrieren", sagte Condrey.
"Keine bloßen Monster"
Dazu zählt unter anderem, dass man zwischen SS und der Wehrmacht unterscheiden wird. Sledgehammer verspricht auch, dass man Deutsche nicht als einseitige Bösewichte darstellen wird, so wird es (in der Kampagne) einen "wichtigen Moment" geben, in dem ein deutscher Soldat dem Spieler hilft. Später wird man auch eine deutsche Familie retten."Es gibt auch Menschlichkeit, über die wir viel gelesen haben und die wollen wir auch (ins Spiel) hineinbekommen. Wir wollen Menschen nicht nur als bloße Monster darstellen." Wichtigstes Ziel sei es dabei, so Schofield, die Geschichte mit Respekt zu behandeln.
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