50 Mio. für Games: Regierung gibt deutschen Spieleentwicklern Geld
Deutschland kann auf eine echte Szene an Kult-Spiele-Entwicklern zurückschauen, in jüngster Zeit können sich diese in Sachen wirtschaftlicher Erfolg aber nur schwer gegen die Konkurrenz aus dem Ausland durchsetzen. Jetzt hat die Bundesregierung einen Fördertopf aufgesetzt, der der Branche mit 50 Millionen Euro unter die Arme greift. Starten will man sofort mit Pilotprojekten und 200.000 Euro Förderung.
Crytek, Blue Byte, Gameforge und mehr: Deutschland hat eine ganze Reihe an erfolgreichen Entwicklern vorzuweisen, die auch auf die frühen Erfolge in dieser Branche in Deutschland aufbauen. Jetzt will die Bundesregierung mit einem großen Fördertopf dazu beitragen, dass sich deutsche Spieleentwickler im internationalen Wettkampf mit anderen Studios auf finanziellen Rückenwind verlassen können. Wie heise schreibt, wird das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur dafür 50 Millionen Euro bereitstellen.
Infografik: Schwerer Stand für deutsche Spiele
Wie der zuständige Minister, Andreas Scheuer (CSU), am Dienstag mitteilte, soll die Förderung von deutschen Spieleentwicklern nach dem jetzigen Start des Programms in zwei Stufen durchgeführt werden: "Wir starten direkt mit einer Pilotphase für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung", so der Verkehrsminister. Im zweiten Schritt soll dann auch die Unterstützung mit größeren Beträgen möglich sein, hier wartet das Ministerium aber noch auf den Abschluss der EU-Notifizierung, die in einigen Monaten erfolgt sein sollte.
Man darf sehr gespannt sein, wie sich die jetzt bereitgestellten Fördermittel wirklich auf die Branche auswirken. Selbst auf dem heimischen Markt hatten deutsche Spieleentwickler zuletzt einen sehr schweren Stand, lediglich 5,4 Prozent der hierzulande erwirtschafteten Umsätze werden von deutschen Produktionen erzielt.
Wie der zuständige Minister, Andreas Scheuer (CSU), am Dienstag mitteilte, soll die Förderung von deutschen Spieleentwicklern nach dem jetzigen Start des Programms in zwei Stufen durchgeführt werden: "Wir starten direkt mit einer Pilotphase für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung", so der Verkehrsminister. Im zweiten Schritt soll dann auch die Unterstützung mit größeren Beträgen möglich sein, hier wartet das Ministerium aber noch auf den Abschluss der EU-Notifizierung, die in einigen Monaten erfolgt sein sollte.
Steuereinnahmen im Auge
"Wir freuen uns auf eine rege Resonanz der Computerspielgemeinde", so Scheuer, der mit dem Start der Förderung einen Punkt des Koalitionsvertrags abhaken kann. Hier hatte sich die Bundesregierung zur Förderung der Branche bekannt, die zu einer Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit führen soll. Darüber hinaus hofft man auch darauf, dass neue Steuereinnahmen durch wachsende Umsätze generiert werden können.Man darf sehr gespannt sein, wie sich die jetzt bereitgestellten Fördermittel wirklich auf die Branche auswirken. Selbst auf dem heimischen Markt hatten deutsche Spieleentwickler zuletzt einen sehr schweren Stand, lediglich 5,4 Prozent der hierzulande erwirtschafteten Umsätze werden von deutschen Produktionen erzielt.
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