Google Home: Das ist doch keine Werbung, das sind Informationen!
Googles Sprach-Assistent Home liefert seinen Nutzern nun nicht mehr nur das, was sie gerne wissen wollen, sondern macht auch Werbung für Produkte von Partnern. Seitens des Unternehmens erklärt man jedoch, dass es sich keineswegs um Reklame handelt, sondern um wissenswerte Geschichten.
Eine Reihe von Besitzern des Systems lassen den Morgen gern damit beginnen, sich von ihrem Google Home über das Wichtigste des Tages informieren zu lassen. Der Sprach-Assistent gibt dann beispielsweise den Wetterbericht wieder und sorgt auch für einen kurzen Nachrichtenüberblick. Gestern allerdings wurden verschiedene User auch darüber informiert, dass in den Kinos die neue "Beauty and the Beast"-Verfilmung anläuft.
Aufmerksame Zuhörer waren etwas irritiert, dass die Werbung nicht als solche Erkennbar war. Stattdessen wurde sie in der normalen Stimme des Google-Assistenten wiedergegeben. Und dies auch völlig ungefragt - in den My Day-Einstellungen hatten die Nutzer immerhin sehr genau angegeben, mit welchen Informationen sie morgens gern versorgt werden wollen.
Auch in einer späteren Erklärung hielt man daran fest. Demnach experimentiere man mit der Einbettung unterschiedlicher Inhalte, die für den Nutzer interessant sein könnten. Hier räumte man ein, dass es nicht gerade ideal gelaufen ist. Allerdings dürften die Nutzer von Google Home wohl auch zukünftig "interessante Zusatzinformationen" erhalten - für die von den jeweiligen Google-Partnern vielleicht sogar etwas Geld gezahlt wird. So lange es keine Werbung ist, wird das ja niemanden stören.
Aufmerksame Zuhörer waren etwas irritiert, dass die Werbung nicht als solche Erkennbar war. Stattdessen wurde sie in der normalen Stimme des Google-Assistenten wiedergegeben. Und dies auch völlig ungefragt - in den My Day-Einstellungen hatten die Nutzer immerhin sehr genau angegeben, mit welchen Informationen sie morgens gern versorgt werden wollen.
Unsere Gäste erzählen was
Auf Nachfrage durch die Redaktion des US-Magazins The Verge dementierte Google, dass es sich bei der Einblendung um Reklame gehandelt habe. "Das war keine Werbung. Das Schöne an dem Assistenten ist, dass er auch unsere Partner einlädt, unser Gast zu sein und ihre Geschichten zu teilen", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens.Auch in einer späteren Erklärung hielt man daran fest. Demnach experimentiere man mit der Einbettung unterschiedlicher Inhalte, die für den Nutzer interessant sein könnten. Hier räumte man ein, dass es nicht gerade ideal gelaufen ist. Allerdings dürften die Nutzer von Google Home wohl auch zukünftig "interessante Zusatzinformationen" erhalten - für die von den jeweiligen Google-Partnern vielleicht sogar etwas Geld gezahlt wird. So lange es keine Werbung ist, wird das ja niemanden stören.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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