Telefonica testet neues LTE-Verfahren als DSL-Ersatz
Der Telekommunikationskonzern Telefonica testet LTE-basierte Funktechnologien, mit denen man Kunden in Deutschland mit einer stationären Breitband-Anbindung versorgen kann, ohne auf der letzten Meile die Kabel der Konkurrenz nutzen zu müssen.
Infografik: Entwicklung des Mobilfunks
Die Basis dafür bildet die Massive MIMO-Technik, die aktuell in einem Probelauf in München getestet wird. Über das 3,5-GHz-Band werden hierbei Funkstrecken zu den Kunden im Umfeld eines Mobilfunksenders aufgebaut, die als Alternative zu DSL dienen können. Durch die Nutzung des MIMO-Verfahrens lassen sich dabei hohe Bandbreiten realisieren.
Wie das Unternehmen mitteilte, sind in dem Probelauf 16 Anbindungen geschaltet, über die den Nutzern Downlink-Raten von bis zu 650 Megabit pro Sekunde zur Verfügung gestellt werden können. Da es in der Sache ohnehin um stationäre Anschlüsse geht, kann der Vorteil von Massive MIMO genutzt werden, dass sich die Funksignale direkt in Richtung des jeweiligen Empfängers richten lassen und so eine höhere Stabilität der Verbindung möglich wird.
Die jetzt getesteten Varianten der Technologie stellen im Grunde auch eine Brücke zu kommenden Funktechniken dar. So wird es auch möglich sein, das Verfahren später in Verbindung mit 5G-Mobilfunknetzen zu verwenden. Dann sollen Bandbreiten im Gigabit-Bereich möglich sein. Entsprechende Systeme werden beim Partner Huawei bereits entwickelt.
Telefonica O2 Die Smartphone-Tarife
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Die Basis dafür bildet die Massive MIMO-Technik, die aktuell in einem Probelauf in München getestet wird. Über das 3,5-GHz-Band werden hierbei Funkstrecken zu den Kunden im Umfeld eines Mobilfunksenders aufgebaut, die als Alternative zu DSL dienen können. Durch die Nutzung des MIMO-Verfahrens lassen sich dabei hohe Bandbreiten realisieren.
Wie das Unternehmen mitteilte, sind in dem Probelauf 16 Anbindungen geschaltet, über die den Nutzern Downlink-Raten von bis zu 650 Megabit pro Sekunde zur Verfügung gestellt werden können. Da es in der Sache ohnehin um stationäre Anschlüsse geht, kann der Vorteil von Massive MIMO genutzt werden, dass sich die Funksignale direkt in Richtung des jeweiligen Empfängers richten lassen und so eine höhere Stabilität der Verbindung möglich wird.
Nach oben offen
Die Technologie ist für den Netzbetreiber natürlich vor allem dort interessant, wo man aufgrund der Situation beim DSL-Vectoring nicht mehr über eigene Leitungen zu Kunden verfügen kann - zumal man im Gegensatz zur Telekom und zu Vodafone ohnehin nicht über ein eigenes Festnetz verfügt. Mit den Bandbreiten, die hier erreicht wären, hätte man über die nächsten Jahre hinweg eine lohnenswerte Alternative in der Hinterhand. Entsprechend wird die Technik auch als Wireless Fiber To The X (WTTx) bezeichnet.Die jetzt getesteten Varianten der Technologie stellen im Grunde auch eine Brücke zu kommenden Funktechniken dar. So wird es auch möglich sein, das Verfahren später in Verbindung mit 5G-Mobilfunknetzen zu verwenden. Dann sollen Bandbreiten im Gigabit-Bereich möglich sein. Entsprechende Systeme werden beim Partner Huawei bereits entwickelt.
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