Telefónica fordert unabhängiges, bundesweites Glasfaser-Netz
Mit dem Telekommunikationskonzern Telefónica bringt nun auch einer der großen Netzbetreiber die Idee einer bundesweiten, unabhängigen Glasfaser-Infrastruktur auf die Tagesordnung. Solch ein Vorhaben soll den landesweiten Ausbau unabhängig von einzelnen Unternehmen gewährleisten.
Glasfaser im internationalen Vergleich
So wie die Netze jetzt organisiert seien, könne es nicht gelingen, ein flächendeckendes Glasfasernetz bis zum Jahr 2030 aufzubauen, an das alle Haushalte angeschlossen sind. Alle Ergebnisse darunter seien aber zu wenig, erklärte Valentina Daiber von der Telefónica Deutschland-Geschäftsführung laut einem Bericht des Magazins Teltarif. Es seien daher neue Ansätze notwendig, um den Netzausbau voranzubringen.
Bisher liegt der größte Teil der digitalen Infrastruktur in den Händen der Deutschen Telekom. Diese setzt weiterhin voll darauf, den Glasfaser-Ausbau auf irgendwann in die Zukunft zu schieben und auf der letzten Meile veraltete Kupfer-Technologien so lange kommerziell zu verwerten, wie es geht. In der Folge liegt Deutschland in Sachen Netzausbau weit hinter vielen anderen Ländern zurück, was sich auch auf die Entwicklung ganzer Branchen auswirkt, die auf leistungs- und zukunftsfähige Netzanbindungen angewiesen sind.
Die Bonner dürften von dem Vorschlag allerdings nicht gerade begeistert sein. Immerhin liefe eine konsequente Umsetzung dessen auf eine Zerschlagung des ehemaligen Staatskonzerns heraus. Die Sache könnte dann so aussehen, dass die einzelnen Zugangsanbieter sich Kapazitäten auf der Infrastruktur anmieten und gleichberechtigt um die Gunst der Kunden buhlen. In anderen Ländern führt solch eine Organisation bereits zu Modellen, die es den Verbrauchern erlauben, frei zwischen den Providern zu wählen und bei besseren Angeboten ohne langjährige Vertragslaufzeiten wechseln zu können.
Laut einem Positionspaper der Telefónica geht es aber nicht ausschließlich darum, den Netzbetrieb nur von der Telekom abzutrennen. In die neue Infrastruktur-Gesellschaft sollen alle ihre Netze einbringen. Das würde einen guten Grundbestand bilden, von dem aus der Glasfaser-Ausbau auf der letzten Meile durchgeführt werden kann.
Glasfaser im internationalen Vergleich
So wie die Netze jetzt organisiert seien, könne es nicht gelingen, ein flächendeckendes Glasfasernetz bis zum Jahr 2030 aufzubauen, an das alle Haushalte angeschlossen sind. Alle Ergebnisse darunter seien aber zu wenig, erklärte Valentina Daiber von der Telefónica Deutschland-Geschäftsführung laut einem Bericht des Magazins Teltarif. Es seien daher neue Ansätze notwendig, um den Netzausbau voranzubringen.
Bisher liegt der größte Teil der digitalen Infrastruktur in den Händen der Deutschen Telekom. Diese setzt weiterhin voll darauf, den Glasfaser-Ausbau auf irgendwann in die Zukunft zu schieben und auf der letzten Meile veraltete Kupfer-Technologien so lange kommerziell zu verwerten, wie es geht. In der Folge liegt Deutschland in Sachen Netzausbau weit hinter vielen anderen Ländern zurück, was sich auch auf die Entwicklung ganzer Branchen auswirkt, die auf leistungs- und zukunftsfähige Netzanbindungen angewiesen sind.
Telekom zerschlagen
Die Idee einer unabhängigen Infrastruktur, die von einer eigenen Gesellschaft betrieben wird, steht im Grunde schon länger im Raum - allerdings vor allem gefordert von Aktivisten. Mit der Telefónica wagt nun erstmals auch ein Telekommunikationskonzern einen entsprechenden Vorstoß. Laut Daiber habe es auch schon Gespräche mit anderen Anbietern zu dem Thema gegeben. Sogar mit der Telekom will man schon gesprochen haben - was dabei aber herauskam, ist noch unbekannt.Die Bonner dürften von dem Vorschlag allerdings nicht gerade begeistert sein. Immerhin liefe eine konsequente Umsetzung dessen auf eine Zerschlagung des ehemaligen Staatskonzerns heraus. Die Sache könnte dann so aussehen, dass die einzelnen Zugangsanbieter sich Kapazitäten auf der Infrastruktur anmieten und gleichberechtigt um die Gunst der Kunden buhlen. In anderen Ländern führt solch eine Organisation bereits zu Modellen, die es den Verbrauchern erlauben, frei zwischen den Providern zu wählen und bei besseren Angeboten ohne langjährige Vertragslaufzeiten wechseln zu können.
Laut einem Positionspaper der Telefónica geht es aber nicht ausschließlich darum, den Netzbetrieb nur von der Telekom abzutrennen. In die neue Infrastruktur-Gesellschaft sollen alle ihre Netze einbringen. Das würde einen guten Grundbestand bilden, von dem aus der Glasfaser-Ausbau auf der letzten Meile durchgeführt werden kann.
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