Microsoft Photosynth ist nun endgültig tot, ungesicherte Daten sind weg
Der Foto-Panoramadienst Photosynth ist seit gestern endgültig Geschichte, das Redmonder Unternehmen hat alles in diesem Zusammenhang abgeschaltet, darunter den Service selbst und auch die Webseite. Microsoft verweist in der "Grabesrede" auf den Einfluss, den Photosynth in seinem neunjährigen Bestehen auf die Fotoindustrie hatte.
Die Abschaltung kommt natürlich alles andere als überraschend, denn Microsoft hat den Schritt vor bereits drei Monaten angekündigt. Und gestern war es dann soweit, Photosynth ist nicht mehr. Wer auf die bisherige Seite des Fotodienstes kommt, der findet dort eine kurze Abschiedsnachricht und einen Verweis auf einen Blogbeitrag von Microsoft.
Man hofft, dass alle, die noch Synths und Panoramas auf der alten Seite gespeichert hatten, diese sichern konnten. Denn diese sind ab sofort endgültig weg, Microsoft hat auch keinerlei Kopien in der Hinterhand. Das ist keine Nachlässigkeit von Seiten des Redmonder Unternehmens, sondern eine Lizenz-rechtliche Angelegenheit. Anders gesagt: Microsoft musste die Daten löschen, da die Aufnahmen den jeweiligen Nutzern gehört haben.
Microsoft Photosynth hat im August 2008 sein Debüt gefeiert. Der Dienst erlaubte es, mehrere Einzelaufnahmen zu einem dreidimensionalen Panorama zusammenzufügen. Die Software erkannte automatisch, an welcher Stelle sie die Fotos verknüpfen musste, Basis dafür war die Erfassung von Umrissen, Gegenständen, Kamerapositionen und Winkeln.
Siehe auch: Kahlschlag bei Microsoft - MSN- & Photosynth-Apps verschwinden
Trauriger, aber vorhersehbarer Tag
Das Photosynth-Team schreibt darin, dass es ein "trauriger Tag" sei, aber jeder gewusst habe, dass er kommt. Man verweist allerdings auf dem Umstand, dass das Erbe des Dienstes in Form von Code in anderen Produkten von Microsoft weiterlebt. Außerdem ist man stolz darauf, welchen Einfluss Photosynth auf viele andere Foto-Technologien hatte.Man hofft, dass alle, die noch Synths und Panoramas auf der alten Seite gespeichert hatten, diese sichern konnten. Denn diese sind ab sofort endgültig weg, Microsoft hat auch keinerlei Kopien in der Hinterhand. Das ist keine Nachlässigkeit von Seiten des Redmonder Unternehmens, sondern eine Lizenz-rechtliche Angelegenheit. Anders gesagt: Microsoft musste die Daten löschen, da die Aufnahmen den jeweiligen Nutzern gehört haben.
Microsoft Photosynth hat im August 2008 sein Debüt gefeiert. Der Dienst erlaubte es, mehrere Einzelaufnahmen zu einem dreidimensionalen Panorama zusammenzufügen. Die Software erkannte automatisch, an welcher Stelle sie die Fotos verknüpfen musste, Basis dafür war die Erfassung von Umrissen, Gegenständen, Kamerapositionen und Winkeln.
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