DDoS-Attacke legt BKA-Hinweisportal für den Anschlag von Berlin lahm
Unbekannte haben mit einer DDoS-Attacke kurzfristig das Hinweisportal des Bundeskriminalamts (BKA) komplett lahmgelegt. Das BKA hatte das Portal freigegeben, um möglichst schnell an Fotos und Videos zu kommen, die Augenzeugen vom Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gemacht hatten.
Die Bemühungen der Bundeskriminalamts sind allerdings am Dienstag Abend einer heftigen Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacke ausgesetzt worden, schreibt das Hamburger Abendblatt. Gestern Abend war das Portal (Zugang unter www.bka-hinweisportal.de) plötzlich nicht mehr zu erreichen gewesen. Unbekannte hatten mit massenhaften Anfragen an die Server eine Überlastung verursacht. Auf eine Anfrage der Funke Mediengruppe hat das BKA bestätigt, dass das Portal ungeplant offline sei - man habe einen Angriff von unbekannten Dritten erfahren.
Wer zufällig am Dienstag versucht hat, Bilder von Montag Abend vom Breitscheidplatz hochzuladen und durch die DDos-Attacke gescheitert war, wird gebeten es noch einmal zu versuchen.
Die Zeugenberichte, genauer gesagt Fotos und Videos vom Berliner Weihnachtsmarkt, die Montag Abend vor und nach der Tat entstanden sind, dienen den Behörden als wichtige Puzzleteile in der laufenden Ermittlung. Das Portal wurde nach dem Vorbild eines FBI-Servers angelegt, mit dem die US-Behörde 2013 nach dem Bombenanschlag auf den Bostoner Marathon die Minuten vor und nach der Detonation aus vielerlei Blickwinkeln analysieren konnte. Laut Spiegel Online wird diese Ermittlungshilfe, daher in Fachkreisen auch "Boston Cloud" genannt.
Übermittlung läuft wieder normal
Die Auswirkungen des Angriffs konnten zeitnah mit Gegenmaßnahmen eingedämmt werden. Das BKA konnte die Lage nach gut eineinhalb Stunden wieder in den Griff bekommen und mit weiteren Servern die Übermittlung wichtiger Zeugenhinweise wieder gewährleisten.Wer zufällig am Dienstag versucht hat, Bilder von Montag Abend vom Breitscheidplatz hochzuladen und durch die DDos-Attacke gescheitert war, wird gebeten es noch einmal zu versuchen.
Die Zeugenberichte, genauer gesagt Fotos und Videos vom Berliner Weihnachtsmarkt, die Montag Abend vor und nach der Tat entstanden sind, dienen den Behörden als wichtige Puzzleteile in der laufenden Ermittlung. Das Portal wurde nach dem Vorbild eines FBI-Servers angelegt, mit dem die US-Behörde 2013 nach dem Bombenanschlag auf den Bostoner Marathon die Minuten vor und nach der Detonation aus vielerlei Blickwinkeln analysieren konnte. Laut Spiegel Online wird diese Ermittlungshilfe, daher in Fachkreisen auch "Boston Cloud" genannt.
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