Surface Studio: Das ist Microsofts ultradünner Desktop-PC
Microsoft hat soeben seinen ersten hauseigenen Desktop-PC vorgestellt. Das Gerät kommt unter den Namen "Microsoft Surface Studio" auf den Markt und soll wie die anderen Produkte der Surface-Reihe neue Maßstäbe in Sachen Computing am Arbeitsplatz und beim Umgang mit produktiven und kreativen Anwendungen setzen.
Optisch gehört das Microsoft Surface Studio ganz klar zur Surface-Familie, technisch handelt es sich im Grunde aber um einen Desktop-PC im All-In-One-Format. Das Surface Studio kommt mit einem 28 Zoll großen Display daher, das sogar das bisher dünnste Gerät seiner Art sein soll. Um die extrem flache Bauweise zu ermöglichen, verfrachtet Microsoft die eigentliche Rechentechnik in den Fuß des neuen Rechners, an dem sich dann auch eine ganze Palette von Peripherieanschlüssen findet.
Das 28-Zoll-Display arbeitet mit einer Auflösung von 4500x3000 Pixeln und ist im 3:2-Format gehalten, wie es auch schon bei den aktuellen Surface-Tablets der Fall ist. Das Panel selbst ist nur 1,3 Millimeter dick und beherbergt die Touch-Sensoren direkt in seinen Pixeln. Microsoft realisiert so das bisher dünnste LCD im Desktop-Bereich, das magere 12,5 Millimeter dick ist und dennoch mehr Pixel bietet als ein 4K-Fernseher oder -Monitor.
Man will unter anderem in Sachen Farbdarstellung Maßstäbe setzen, wobei Microsoft auf eine "TrueColor" genannte Technologie setzt. Es gehe dabei darum, möglichst realistische Farben darzustellen, die auch genau dem entsprechen, was der jeweilige Autor der Inhalte vorgesehen hat. Die Farbtiefe wird dafür maximiert und es wird eine neue Möglichkeit zur Umschaltung zwischen Farbprofilen geschaffen. Der Anwender kann dann die Farben entweder nach dem sRGB- oder dem DCI-Standard darstellen lassen, um so das Aussehen dem aktuellen Nutzungszweck anzupassen.
Bei Filmen kann also ohne weiteres ein anderes Farbprofil verwendet werden als etwa bei der Arbeit an Bildern. Das Panel wird in seinen Maßen und der Skalierung der Auflösung außerdem so angepasst, dass man mit realistischen Maßen hantieren kann. Öffnet man also zum Beispiel ein PDF-Dokument im A4-Format auf dem Bildschirm, wird dieses von Windows 10 in genau der gleichen Größe dargestellt, die es auch in der realen Welt hat. Man versucht also Dokumente 1:1 auszugeben.
Um mit dem Surface Studio kreativ zu arbeiten, bietet das System die Option, bei Bedarf mit vielseitigen Scharnieren und unterschiedlichen Winkeln mit dem Display zu arbeiten. Dabei kann das Panel fast vollständig flach heruntergeklappt werden, um wie eine Art Grafik-Tablet genutzt zu werden. Natürlich wird auch der Surface Pen unterstützt, um so Handschrifteingaben vorzunehmen oder Zeichnungen anzufertigen.
Auch im Innern soll der Surface Studio PC am oberen Ende der Skala angesiedelt sein. So steckt hier ein Intel Core i7-Prozessor auf Basis der "Skylake"-Architektur mit vier Rechenkernen unter der Haube, der mit bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, bis zu zwei Terabyte Festplattenspeicher und einer Grafikeinheit vom Typ Nvidia GeForce 980M kombiniert wird. Ein externes Netzteil gibt es übrigens nicht, denn Microsoft hat das hier verbaute 270-Watt-Netzteil direkt in das extrem kompakte Gehäuse integriert.
Microsoft führt mit dem Surface Studio auch ein speziell für das Gerät entwickeltes Peripheriegerät ein, das man als "Surface Dial" bezeichnet. Im Grunde handelt es sich um ein Touch-empfindliches Drehrad, das entweder auf dem Schreibtisch oder aber direkt auf dem Display des Surface Studio eingesetzt werden kann.
Das Gerät kann zum Zoomen oder Vergrößern von Bildschirminhalten oder aber zur Auswahl von Werkzeugen oder Farben in Kreativ-Anwendungen genutzt werden. Offenbar stehen dabei je nachdem, ob man das Surface Dial auf dem Bildschirm oder daneben verwendet unterschiedliche Menüs und Funktionen zur Verfügung, natürlich abhängig von der jeweiligen Anwendung. Microsoft zufolge ist das Surface Dial auch in Verbindung mit dem Surface Pro und dem Surface Book einsetzbar.
Das Microsoft Surface Studio soll bereits ab heute zur Vorbestellung verfügbar sein, wobei Microsoft einen Einstiegspreis von 2999 US-Dollar für den US-Markt nannte. Das Topmodell soll ganze 4199 Dollar kosten. Was das Gerät in Deutschland kosten wird, ist derzeit ebenso noch unklar wie die Verfügbarkeit hierzulande.
Technische Daten zum Surface Studio:
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Das 28-Zoll-Display arbeitet mit einer Auflösung von 4500x3000 Pixeln und ist im 3:2-Format gehalten, wie es auch schon bei den aktuellen Surface-Tablets der Fall ist. Das Panel selbst ist nur 1,3 Millimeter dick und beherbergt die Touch-Sensoren direkt in seinen Pixeln. Microsoft realisiert so das bisher dünnste LCD im Desktop-Bereich, das magere 12,5 Millimeter dick ist und dennoch mehr Pixel bietet als ein 4K-Fernseher oder -Monitor.
Man will unter anderem in Sachen Farbdarstellung Maßstäbe setzen, wobei Microsoft auf eine "TrueColor" genannte Technologie setzt. Es gehe dabei darum, möglichst realistische Farben darzustellen, die auch genau dem entsprechen, was der jeweilige Autor der Inhalte vorgesehen hat. Die Farbtiefe wird dafür maximiert und es wird eine neue Möglichkeit zur Umschaltung zwischen Farbprofilen geschaffen. Der Anwender kann dann die Farben entweder nach dem sRGB- oder dem DCI-Standard darstellen lassen, um so das Aussehen dem aktuellen Nutzungszweck anzupassen.
Bei Filmen kann also ohne weiteres ein anderes Farbprofil verwendet werden als etwa bei der Arbeit an Bildern. Das Panel wird in seinen Maßen und der Skalierung der Auflösung außerdem so angepasst, dass man mit realistischen Maßen hantieren kann. Öffnet man also zum Beispiel ein PDF-Dokument im A4-Format auf dem Bildschirm, wird dieses von Windows 10 in genau der gleichen Größe dargestellt, die es auch in der realen Welt hat. Man versucht also Dokumente 1:1 auszugeben.
Um mit dem Surface Studio kreativ zu arbeiten, bietet das System die Option, bei Bedarf mit vielseitigen Scharnieren und unterschiedlichen Winkeln mit dem Display zu arbeiten. Dabei kann das Panel fast vollständig flach heruntergeklappt werden, um wie eine Art Grafik-Tablet genutzt zu werden. Natürlich wird auch der Surface Pen unterstützt, um so Handschrifteingaben vorzunehmen oder Zeichnungen anzufertigen.
Auch im Innern soll der Surface Studio PC am oberen Ende der Skala angesiedelt sein. So steckt hier ein Intel Core i7-Prozessor auf Basis der "Skylake"-Architektur mit vier Rechenkernen unter der Haube, der mit bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, bis zu zwei Terabyte Festplattenspeicher und einer Grafikeinheit vom Typ Nvidia GeForce 980M kombiniert wird. Ein externes Netzteil gibt es übrigens nicht, denn Microsoft hat das hier verbaute 270-Watt-Netzteil direkt in das extrem kompakte Gehäuse integriert.
Microsoft führt mit dem Surface Studio auch ein speziell für das Gerät entwickeltes Peripheriegerät ein, das man als "Surface Dial" bezeichnet. Im Grunde handelt es sich um ein Touch-empfindliches Drehrad, das entweder auf dem Schreibtisch oder aber direkt auf dem Display des Surface Studio eingesetzt werden kann.
Das Gerät kann zum Zoomen oder Vergrößern von Bildschirminhalten oder aber zur Auswahl von Werkzeugen oder Farben in Kreativ-Anwendungen genutzt werden. Offenbar stehen dabei je nachdem, ob man das Surface Dial auf dem Bildschirm oder daneben verwendet unterschiedliche Menüs und Funktionen zur Verfügung, natürlich abhängig von der jeweiligen Anwendung. Microsoft zufolge ist das Surface Dial auch in Verbindung mit dem Surface Pro und dem Surface Book einsetzbar.
Das Microsoft Surface Studio soll bereits ab heute zur Vorbestellung verfügbar sein, wobei Microsoft einen Einstiegspreis von 2999 US-Dollar für den US-Markt nannte. Das Topmodell soll ganze 4199 Dollar kosten. Was das Gerät in Deutschland kosten wird, ist derzeit ebenso noch unklar wie die Verfügbarkeit hierzulande.
Technische Daten zum Surface Studio:
- 28 Zoll PixelSense 4,5k Display mit Pen und Touch
- 4500 x 3000 Pixel, 192 ppi, Adobe RGB und DCI-P3
- Intel Core i5/i7 Prozessor der sechsten Generation
- 8, 16 oder 32 GB RAM
- Nvidia GeForce mit bis zu 4GB (GTX 965M mit 2GB RAM/980M mit 4GB RAM GDDR5)
- 1 oder 2 TB Hybrid Drive (HDD+SSD)
- Display-Größe: 637,35 x 438,90 x 12,5 mm (BxHxT)
- Größe der Basis: 250 x 220 x 32,2 mm (BxHxT)
- Gewicht: 9,56 Kilogramm
- 4 USB 3.0-Anschlüsse, SD-Karten-Leser, Mini-DisplayPort, Ethernet-Anschluss 1 GB
- Wlan 802.11ac (IEEE 802.11 a/b/g/n kompatibel), Bluetooth 4.0 Low Energy
- Frontkamera: Windows Hello Sign-In Kamera mit 5 MP und 1080p HD Video
- Dual-Mikro, Stereo 2.1 Dolby Audio Premium, 3,5 mm Kopfhörer-Klinkenanschluss
- Windows 10 Pro
| Microsoft Surface Studio |
Microsoft Dial |
||
|---|---|---|---|
| Intel Core i5 6440HQ | Intel Core i7 6820HQ | Intel Core i7 6820HQ | Aluminiumgehäuse |
| 8 GB RAM | 16 GB RAM | 32 GB RAM | Bluetooth |
| 1 TB SSD | 1 TB SSD | 2 TB SSD | 145 Gramm Gewicht |
| GeForce GTX 965M 2 GB |
GeForce GTX 965M 2 GB |
GeForce GTX 980M 4 GB |
Für Windows 10 geeignet |
| 3.549 € | 4.149 € | 4.999 € | 109,99 € |
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