iWork GT Ultra: Preisgünstige Alternative zum Surface Pro im Test

Das iWork GT Ultra positioniert sich als deutlich günstigere Alternative zum Surface Pro: Für rund 799 bis 899 Euro bietet Alldocube ein Windows-11-Tablet mit Intel-Core-Ultra-Prozessor, 16 GB RAM, 1 TB SSD sowie 13-Zoll-Display, inklusive Tastatur und Stift. Im Test durch unseren Kollegen Andrzej Tokarski zeigt sich: Das Gesamtpaket ist attraktiv, hat jedoch klare Einschränkungen.

Das Gehäuse besteht aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung mit integriertem Kickstand. Verarbeitung und Stabilität sind solide, erreichen aber nicht das Premium-Niveau der Surface-Reihe. Mit knapp 10 mm Bauhöhe und rund 850 Gramm ist das Gerät zudem eher laptopartig als klassisch schlank. Auffällig sind sichtbare Lüftungsschlitze, die auf die aktive Kühlung hinweisen. Die Anschlussausstattung umfasst zweimal USB-C (ohne Thunderbolt), einmal USB-A sowie einen Pogo-Pin für die Tastatur.
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Das 13-Zoll-IPS-Display mit 2560 × 1600 Pixeln und bis zu 500 Nits zählt zu den Stärken des Geräts. Es liefert eine hohe Schärfe und ausreichende Helligkeit für den Innen- und Außeneinsatz, bleibt jedoch bei 60 Hz. Lautsprecher und Kameras bewegen sich auf Mittelklasse-Niveau, wobei die Videoqualität für Videocalls positiv hervorsticht.

Im Inneren arbeitet ein Intel Core Ultra 5 mit 16 GB RAM und 1 TB SSD. Für Office-Anwendungen, Streaming und einfache Kreativaufgaben reicht die Leistung problemlos aus. Auch leichte Videobearbeitung ist möglich, solange Projekte überschaubar bleiben. Unter Last zeigen sich jedoch typische Einschränkungen: Die Lüfter werden hörbar laut, und das Gerät kann sich spürbar erwärmen. Gaming ist nur eingeschränkt möglich und hängt stark von Titel und Einstellungen ab.

Wenig Akkulaufzeit

Ein klarer Schwachpunkt ist die Akkulaufzeit. Im Test hielt das Tablet bei maximaler Helligkeit rund 4,5 Stunden durch - deutlich weniger als vergleichbare Geräte. Auch beim Laden fällt eine erhöhte Wärmeentwicklung auf.

Die mitgelieferte Tastatur ist funktional, weist jedoch ein US-Layout ohne Umlaute auf und bietet ein weniger hochwertiges Tippgefühl. Der Stift eignet sich für einfache Notizen, enttäuscht aber bei Druckempfindlichkeit und Präzision, wodurch er für kreatives Arbeiten kaum empfehlenswert ist.

Unterm Strich bietet das iWork GT Ultra viel Hardware fürs Geld und eignet sich für Nutzer, die ein Intel-basiertes Windows-Tablet mit Touchbedienung suchen. Wer jedoch Wert auf lange Akkulaufzeit, hochwertige Eingabegeräte und ein durchgehend ausgereiftes Nutzungserlebnis legt, findet in der Surface-Reihe weiterhin die überzeugendere Lösung.

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