Windows 10: Microsoft kündigt neue Version als 'Creators Update' an
Microsoft hat soeben die Einführung der nächsten aktualisierten Ausgabe von Windows 10 für das Frühjahr 2017 angekündigt. Dabei nannte man auch erstmals die offizielle Bezeichnung für diesen Release. Wie erwartet bekommt die Windows 10 Version 1703 die offizielle Bezeichnung "Creators Update", um so den Änderungen für eine kreative Nutzung des Betriebssystem Rechnung zu tragen.
Microsofts Windows-Chef Terry Myerson gab anlässlich des derzeit stattfindenden Events in New York bekannt, dass man mit der nächsten größeren Version von Windows 10 vor allem neue Möglichkeiten zur Umsetzung neuer Ideen und einer kreativen Arbeit verwirklichen will. Daher bekommt die neue Ausgabe, welche "im Frühjahr 2017" erscheint, die Bezeichnung "Creators Update".
Bei der neuen Ausgabe von Windows 10 geht es unter anderem darum, den Umgang mit 3D-Inhalten und auch deren Erstellung in den Mittelpunkt zu rücken, so der ranghohe Microsoft-Manager. Man wolle eine neue "Ära der Innovation" einleiten, in der praktisch jedermann in der Lage sein soll, 3D-Inhalte zu erstellen und zu konsumieren. Das Motto laute deshalb "3D für Alle".
Die neue Paint 3D Universal App nutzt unter anderem die Kamera eines PCs oder Tablets wie dem Microsoft Surface, um Objekte aus der realen Welt "in den Rechner" zu holen. Dafür bekommen auch Smartphones mit Windows 10 Mobile eine neue App spendiert, die mit Hilfe der normalen Kamera in der Lage ist, Objekte aus der realen Welt zu 3D-Konstrukten zu machen. Die App erstellt offensichtlich ohne großen Aufwand 3D-Modelle, die dann auf verschiedenste Art weiterverarbeitet werden können.
Zu den Neuerungen gehört neben Paint 3D auch der Plan, dass man alle wichtigen Microsoft-Anwendungen innerhalb des nächsten Jahres auch mit einem entsprechenden 3D-Support ausrüsten will. Unter anderem wird zum Beispiel das Präsentations-Werkzeug PowerPoint mit 3D-Unterstützung ausgestattet, so dass man auch darin mit dreidimensionalen Kreationen arbeiten kann, die zum Beispiel mit Hilfe der neuen Paint-Version erstellt wurden.
In den kommenden Monaten sollen außerdem von diversen Herstellern eigene VR-Headsets für die Verwendung mit der neuen Ausgabe von Windows 10 auf den Markt kommen. Damit sollen die Anwender in die Lage versetzt werden, zahlreiche neue 3D-Anwendungen und vor allem die Features von Windows Holographic in vollem Umfang zu nutzen.
Beam hält dabei in Form eines recht simplen Clients Einzug, der nicht nur den Bildschirminhalt eines Anwenders ins Netz überträgt, sondern zusätzlich auch noch einen Chatraum bietet, in dem Freunde und Internet-Nutzer im Allgemeinen ihren "Senf" zum aktuellen Spielgeschehen dazugeben können. Microsoft führt mit Blick auf Spiele mit dem Update auch die Option ein, eigene Wettbewerbe zu veranstalten, an denen praktisch jeder Xbox oder Windows-Gamer teilnehmen kann.
Will man also zum Beispiel ein Foto auf die Schnelle weiterreichen, wird die People Bar mit ihrer Anbindung an diverse in Windows enthaltene oder von Drittherstellern stammende Software verwendet, um dieses weiterzureichen. Wer will, kann also in der Foto-App einfach den Share-Charm auswählen und das Bild dann an seinen bevorzugten Kontakt weiterreichen. Microsoft will die neue People Bar auch für Dritte öffnen, so dass praktisch jede beliebige Software die Anbindung verwenden kann.
Den Anfang macht Skype in Kombination mit einigen anderen Microsoft-eigenen Werkzeugen und der SMS-Plattform. Diese bekommen eine entsprechend angepasste Oberfläche, die kompakt genug ist, um die Kommunikation über reduzierte Versionen der eigentlichen Oberfächen zu ermöglichen. Die People Bar ist auch in der Lage, Emoticons oder eben die mit Paint 3D erstellten Objekte anzuzeigen und weiterzugeben.
Die erste Vorabversion des Windows 10 Creators Update soll für die Teilnehmer des Windows 10 Insider Programms noch in dieser Woche zur Verfügung stehen, wie der Softwarekonzern über Twitter verlauten ließ:
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Bei der neuen Ausgabe von Windows 10 geht es unter anderem darum, den Umgang mit 3D-Inhalten und auch deren Erstellung in den Mittelpunkt zu rücken, so der ranghohe Microsoft-Manager. Man wolle eine neue "Ära der Innovation" einleiten, in der praktisch jedermann in der Lage sein soll, 3D-Inhalte zu erstellen und zu konsumieren. Das Motto laute deshalb "3D für Alle".
Paint 3D soll Umgang mit 3D-Objekten simpel machen
Bei der Umsetzung dieser Ziele sollen verschiedene neue Anwendungen helfen. Wie schon berichtet, führt Microsoft deshalb auch eine neue Version seines schon in zahllosen früheren Windows-Versionen enthaltenen Malprogramms Paint ein. Diese ist mit diversen 3D-Funktionen ausgerüstet und erlaubt in Kombination mit einem Stylus das "Malen" in 3D und die Erstellung entsprechender Objekte, die dann mit dem Tool frei manipuliert werden können.Die neue Paint 3D Universal App nutzt unter anderem die Kamera eines PCs oder Tablets wie dem Microsoft Surface, um Objekte aus der realen Welt "in den Rechner" zu holen. Dafür bekommen auch Smartphones mit Windows 10 Mobile eine neue App spendiert, die mit Hilfe der normalen Kamera in der Lage ist, Objekte aus der realen Welt zu 3D-Konstrukten zu machen. Die App erstellt offensichtlich ohne großen Aufwand 3D-Modelle, die dann auf verschiedenste Art weiterverarbeitet werden können.
Zu den Neuerungen gehört neben Paint 3D auch der Plan, dass man alle wichtigen Microsoft-Anwendungen innerhalb des nächsten Jahres auch mit einem entsprechenden 3D-Support ausrüsten will. Unter anderem wird zum Beispiel das Präsentations-Werkzeug PowerPoint mit 3D-Unterstützung ausgestattet, so dass man auch darin mit dreidimensionalen Kreationen arbeiten kann, die zum Beispiel mit Hilfe der neuen Paint-Version erstellt wurden.
In den kommenden Monaten sollen außerdem von diversen Herstellern eigene VR-Headsets für die Verwendung mit der neuen Ausgabe von Windows 10 auf den Markt kommen. Damit sollen die Anwender in die Lage versetzt werden, zahlreiche neue 3D-Anwendungen und vor allem die Features von Windows Holographic in vollem Umfang zu nutzen.
Streaming-Dienst Beam wird Teil des Creators Updates
Eine weitere Neuerung im Windows 10 Creators Update ist die direkte Integration des kürzlich von Microsoft übernommenen Game-Streaming-Dienstes Beam. Damit tritt Microsoft künftig direkt gegen Dienste wie Twitch an, um so das Gemeinschaftsgefühl von Spiele-Nutzern zu stärken. Windows-Spiele sollen künftig die Streaming-Plattform nutzen, um ihre Gaming-Sessions direkt ins Internet zu übertragen.Beam hält dabei in Form eines recht simplen Clients Einzug, der nicht nur den Bildschirminhalt eines Anwenders ins Netz überträgt, sondern zusätzlich auch noch einen Chatraum bietet, in dem Freunde und Internet-Nutzer im Allgemeinen ihren "Senf" zum aktuellen Spielgeschehen dazugeben können. Microsoft führt mit Blick auf Spiele mit dem Update auch die Option ein, eigene Wettbewerbe zu veranstalten, an denen praktisch jeder Xbox oder Windows-Gamer teilnehmen kann.
People Bar landet in der Taskleiste
Microsoft will mit dem Creators Update auch den Kontakt zu Freunden, Bekannten und Kollegen erleichtern und führt dazu in der Taskleiste des Betriebssystem die neue sogenannte People Bar ein. Diese zeigt eine Gruppe von ausgewählten Kontakten mit einem kleinen Avatar-Bild an und erlaubt so den direkten Austausch von beliebigen Inhalten direkt vom Desktop aus.Will man also zum Beispiel ein Foto auf die Schnelle weiterreichen, wird die People Bar mit ihrer Anbindung an diverse in Windows enthaltene oder von Drittherstellern stammende Software verwendet, um dieses weiterzureichen. Wer will, kann also in der Foto-App einfach den Share-Charm auswählen und das Bild dann an seinen bevorzugten Kontakt weiterreichen. Microsoft will die neue People Bar auch für Dritte öffnen, so dass praktisch jede beliebige Software die Anbindung verwenden kann.
Den Anfang macht Skype in Kombination mit einigen anderen Microsoft-eigenen Werkzeugen und der SMS-Plattform. Diese bekommen eine entsprechend angepasste Oberfläche, die kompakt genug ist, um die Kommunikation über reduzierte Versionen der eigentlichen Oberfächen zu ermöglichen. Die People Bar ist auch in der Lage, Emoticons oder eben die mit Paint 3D erstellten Objekte anzuzeigen und weiterzugeben.
Die erste Vorabversion des Windows 10 Creators Update soll für die Teilnehmer des Windows 10 Insider Programms noch in dieser Woche zur Verfügung stehen, wie der Softwarekonzern über Twitter verlauten ließ:
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