Microsoft Surface Pro 12": Ein Tablet für viel Alltag im Test
Mit dem Microsoft Surface Pro 12" hat Microsoft ein neues Windows-Tablet im Handel, das auf den ersten Blick eher an ein iPad Pro erinnert als an ein klassisches Windows-Tablet. Was dahinter steckt, hat sich unser Kollege Andrzej Tokarski vom TabletBlog angesehen.
Das Surface Pro 12" besitzt ein 12-Zoll-Display und wirkt im Vergleich zum Vorgänger Surface Pro 11 deutlich schlanker und eleganter. Das komplett lüfterlose Design ohne Lüftungsschlitze macht das Gerät deutlich kompakter und erinnert optisch stärker an ein iPad als an ein klassisches Windows-Tablet. Die ikonische Surface Kickstand ist weiterhin vorhanden und erlaubt es, das Tablet in nahezu jedem Winkel aufzustellen. Allerdings ist das Gerät auf dem Schoß weniger gut zu balancieren als ein Notebook, da der Kickstand hinten Platz benötigt und vorn Auflagefläche beansprucht. Trotzdem wirkt das Surface Pro 12" stabiler als ein iPad Pro mit Magic Keyboard.
Die Displayränder sind vergleichsweise breit, was in der Premiumklasse etwas altmodisch wirkt. Die Frontkamera, mehrere Mikrofone und die Sensoren für Windows Hello sind in der oberen Bildschirmkante integriert. Die Gesichtserkennung funktioniert zuverlässig, schnell und auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut.
Auf der rechten Seite befinden sich zwei USB-C-Ports, die auch zum Laden mit bis zu 45 Watt dienen. Einen dedizierten Surface Connect Port gibt es nicht mehr, was von den Testern als Nachteil angesehen wird, da der magnetische Anschluss der Vorgängermodelle eine praktische Lösung war. Unten sind fünf Pogo-Pins für die Tastaturverbindung angebracht, die magnetisch sind und guten Halt bieten.
Die Rückseite ist schlicht gehalten und trägt ein großes Microsoft-Logo auf dem Kickstand. Besonders kritisch sieht der Tester, dass der leicht zugängliche zweite SSD-Slot des Surface Pro 11 weggefallen ist. Wer mehr Speicher als 256 GB benötigt, muss also ab Werk eine teurere Variante wählen.
Das 12 Zoll große LCD-Display des Surface Pro 12" löst mit 2.256 x 1.464 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 220 ppi entspricht. Das Seitenverhältnis von 3:2 ist für produktives Arbeiten hervorragend geeignet. Die maximale Helligkeit liegt bei 400 Nits, was auf dem Papier nicht besonders hoch ist, das Display wirkt im Alltag jedoch überraschend hell und kontrastreich - selbst bei hellem Umgebungslicht wie im Zug.
Benchmarks zeigen, dass die Single-Core-Leistung auf Augenhöhe mit dem Surface Pro 11 liegt, die Multi-Core-Leistung aber etwa 15 Prozent langsamer ist. Die GPU-Leistung ist im Vergleich zum Surface Pro 11 sogar deutlich schwächer - in Tests wie 3DMark Wildlife Extreme und Solarbay fällt das Surface Pro 12 zurück. Intel Core Ultra 200er-Laptops bieten in CPU- und GPU-Tests eine bessere Performance.
Microsoft gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden an. Im standardisierten YouTube-HD-Dauertest bei maximaler Helligkeit erreichte das Surface Pro 12" etwa 9,65 Stunden, was deutlich besser ist als das iPad Air M3 mit 5,5 Stunden und das Xiaomi Pad 7 mit 7,25 Stunden. OLED-Tablets wie das Galaxy Tab S8+ oder Surface Pro 11 erreichen jedoch etwa 20 Prozent längere Laufzeiten.
Windows 11 ARM hat sich in den letzten Jahren verbessert, dennoch sind einige Kompromisse nötig. Viele Apps sind bislang nicht nativ für ARM verfügbar, laufen aber oft per Emulation - darunter auch Steam-Spiele und Programme wie Premiere Pro. Nicht alle Anwendungen funktionieren jedoch fehlerfrei.
Das Surface Pro 12" startet bei rund 1000 Euro. Mit Tastatur und Stift summiert sich der Preis auf etwa 1280 Euro - vergleichbar mit einem iPad Pro 11" inklusive Pencil Pro. Das iPad bietet jedoch einen besseren Stift, ein hochwertigeres Display, bessere Lautsprecher und eine größere Auswahl an für Tablets optimierten Apps. Das Surface Pro 12" bleibt dennoch ein gutes Tablet, das insbesondere mobile Berufstätige anspricht, die Windows benötigen, typische Office-Arbeiten erledigen und viel unterwegs sind. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
Das Surface Pro 12" besitzt ein 12-Zoll-Display und wirkt im Vergleich zum Vorgänger Surface Pro 11 deutlich schlanker und eleganter. Das komplett lüfterlose Design ohne Lüftungsschlitze macht das Gerät deutlich kompakter und erinnert optisch stärker an ein iPad als an ein klassisches Windows-Tablet. Die ikonische Surface Kickstand ist weiterhin vorhanden und erlaubt es, das Tablet in nahezu jedem Winkel aufzustellen. Allerdings ist das Gerät auf dem Schoß weniger gut zu balancieren als ein Notebook, da der Kickstand hinten Platz benötigt und vorn Auflagefläche beansprucht. Trotzdem wirkt das Surface Pro 12" stabiler als ein iPad Pro mit Magic Keyboard.
Die Displayränder sind vergleichsweise breit, was in der Premiumklasse etwas altmodisch wirkt. Die Frontkamera, mehrere Mikrofone und die Sensoren für Windows Hello sind in der oberen Bildschirmkante integriert. Die Gesichtserkennung funktioniert zuverlässig, schnell und auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut.
Auf der rechten Seite befinden sich zwei USB-C-Ports, die auch zum Laden mit bis zu 45 Watt dienen. Einen dedizierten Surface Connect Port gibt es nicht mehr, was von den Testern als Nachteil angesehen wird, da der magnetische Anschluss der Vorgängermodelle eine praktische Lösung war. Unten sind fünf Pogo-Pins für die Tastaturverbindung angebracht, die magnetisch sind und guten Halt bieten.
Die Rückseite ist schlicht gehalten und trägt ein großes Microsoft-Logo auf dem Kickstand. Besonders kritisch sieht der Tester, dass der leicht zugängliche zweite SSD-Slot des Surface Pro 11 weggefallen ist. Wer mehr Speicher als 256 GB benötigt, muss also ab Werk eine teurere Variante wählen.
Das 12 Zoll große LCD-Display des Surface Pro 12" löst mit 2.256 x 1.464 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 220 ppi entspricht. Das Seitenverhältnis von 3:2 ist für produktives Arbeiten hervorragend geeignet. Die maximale Helligkeit liegt bei 400 Nits, was auf dem Papier nicht besonders hoch ist, das Display wirkt im Alltag jedoch überraschend hell und kontrastreich - selbst bei hellem Umgebungslicht wie im Zug.
Für viele Anwendungen passend
Im Inneren arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 mit acht Kernen, begleitet von einer Adreno-Grafikeinheit, 16 GB DDR5-RAM und 512 GB UFS-Speicher im Testgerät. Alternativ sind Konfigurationen mit 256 GB, 1 TB Speicher sowie optional 24 GB RAM erhältlich, abhängig von der Region. Die Leistung im Alltag überzeugt: Office-Anwendungen, Chrome mit vielen Tabs und Grafikdesign-Tools wie Canva laufen flüssig. Photoshop funktioniert ebenfalls gut, und überraschenderweise ist sogar Premiere Pro lauffähig, wenn auch nur per Emulation. Die Bearbeitung von Full-HD-Videos ist möglich, allerdings wird das Gerät bei anspruchsvollen Aufgaben spürbar warm. Da das Surface Pro 12" ohne Lüfter auskommt, führt dies schnell zu Throttling, was besonders beim Gaming auffällt.Benchmarks zeigen, dass die Single-Core-Leistung auf Augenhöhe mit dem Surface Pro 11 liegt, die Multi-Core-Leistung aber etwa 15 Prozent langsamer ist. Die GPU-Leistung ist im Vergleich zum Surface Pro 11 sogar deutlich schwächer - in Tests wie 3DMark Wildlife Extreme und Solarbay fällt das Surface Pro 12 zurück. Intel Core Ultra 200er-Laptops bieten in CPU- und GPU-Tests eine bessere Performance.
Microsoft gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden an. Im standardisierten YouTube-HD-Dauertest bei maximaler Helligkeit erreichte das Surface Pro 12" etwa 9,65 Stunden, was deutlich besser ist als das iPad Air M3 mit 5,5 Stunden und das Xiaomi Pad 7 mit 7,25 Stunden. OLED-Tablets wie das Galaxy Tab S8+ oder Surface Pro 11 erreichen jedoch etwa 20 Prozent längere Laufzeiten.
Windows 11 ARM hat sich in den letzten Jahren verbessert, dennoch sind einige Kompromisse nötig. Viele Apps sind bislang nicht nativ für ARM verfügbar, laufen aber oft per Emulation - darunter auch Steam-Spiele und Programme wie Premiere Pro. Nicht alle Anwendungen funktionieren jedoch fehlerfrei.
Das Surface Pro 12" startet bei rund 1000 Euro. Mit Tastatur und Stift summiert sich der Preis auf etwa 1280 Euro - vergleichbar mit einem iPad Pro 11" inklusive Pencil Pro. Das iPad bietet jedoch einen besseren Stift, ein hochwertigeres Display, bessere Lautsprecher und eine größere Auswahl an für Tablets optimierten Apps. Das Surface Pro 12" bleibt dennoch ein gutes Tablet, das insbesondere mobile Berufstätige anspricht, die Windows benötigen, typische Office-Arbeiten erledigen und viel unterwegs sind. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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