Surface Studio: CPU-Geheimnis des neuen Microsoft-Desktops gelüftet
Microsoft hat mit dem Surface Studio bekanntermaßen seinen ersten hauseigenen Desktop-PC vorgestellt, der in der Premium-Klasse mit Geräten wie Apples iMac konkurrieren soll. Zwar versprach das Unternehmen bei seiner Launch-Veranstaltung massive Leistung dank eines Intel Core i7-Prozessors unter der Haube, Microsoft nannte aber bisher weder Taktrate noch das konkrete CPU-Modell, das hier verbaut wird.
Jetzt ist das CPU-Geheimnis rund um das Surface Studio offenbar zumindest teilweise gelüftet. Nachdem das neue Desktop-System mit seinem auf Wunsch herunterklappbaren Display von Microsoft vorgestellt wurde, hatten ausgesuchte Journalisten zwar die Chance, es bereits in Augenschein zu nehmen, doch keiner der Kollegen dachte soweit, einfach mal die Systeminformationen zu öffnen, um konkrete Informationen zu dem hier verbauten Prozessor herauszufinden.
Dank unseres Kollegen Mehedi Hassan von MSPowerUser liegt diese Information zumindest für das Topmodell des Surface Studio endlich vor, so dass wir sagen können, dass hier ein Intel Core i7-6820HQ Quadcore-SoC verbaut ist. Dabei handelt es sich um einen eigentlich für High-End-Notebooks entwickelten Prozessor, der auch in mobilen Workstations oder Gaming-Laptops zum Einsatz kommt.
Der Intel Core i7-6820HQ ist ein mit 14 Nanometern Strukturbreite gefertigter, vierkerniger x86-SoC, der Hyper-Threading unterstützt und über acht Megabyte Cache verfügt. Der Chip arbeitet mit 2,7 Gigahertz Basistakt und erreicht bei Bedarf eine maximale Taktrate von 3,6 Gigahertz, falls mehr Leistung benötigt werden sollte. Die Verlustleistung wird von Intel mit maximal 45 Watt angegeben, wobei es den Geräteherstellern überlassen bleibt, diesen Rahmen voll auszuschöpfen, weshalb Intel als minimale TDP 35 Watt angibt.
Aktuell bleibt ungeklärt, welcher Prozessor in der günstigsten Variante des Surface Studio verbaut ist. Microsoft spricht zwar von einem Intel Core i5, nannte aber auch hierzu keine Details. Update: Inzwischen ist bekannt, dass beim Basismodell der Intel Core i5-6440HQ zum Einsatz kommt, der ebenfalls vier Kerne hat und mit 2,6 GHz Basistakt arbeitet, aber bei Bedarf auf bis zu 3,5 GHz beschleunigen kann. /Update
Die Verwendung einer für Notebooks konzipierten CPU macht die extrem kompakte Bauweise des Surface Studio erst möglich. Microsoft kühlt die Prozessoren zusammen mit den Nvidia GeForce GTX 965M bzw. GeForce GTX 980M GPUs mit Hilfe von Heatpipes und zwei Lüftern auf aktive Art und Weise. Dabei geht man allerdings auch einen Kompromiss ein, um den Rechner so klein wie nur möglich zu machen, aber dennoch möglichst viel Leistung herauszuholen.
Im Vergleich zum aktuellen Apple iMac mit 5K-Display wird das Surface Studio zumindest in Sachen reiner Rechenleistung mit seiner Notebook-CPU nicht mithalten können. Der Grund dafür ist simpel, denn Apple setzt in den Geräten echte Desktop-Prozessoren ein, die dank höherer Taktraten in Sachen Performance im Vorteil sein dürften. Der Intel Core i7-6820HQ des Surface Studio Topmodells dürfte jedoch trotzdem selbst für anspruchsvolle Aufgaben ausreichen und in Kombination mit den bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher auch bei Bildbearbeitung und Videoschnitt ein flüssiges Arbeiten zulassen.
Surface Studio: Hardware-Spezifikationen des ersten PCs von Microsoft Surface Studio: Microsofts ultradünner PC mit Stift, Klapp-Display & Nvidia-Grafik
Dank unseres Kollegen Mehedi Hassan von MSPowerUser liegt diese Information zumindest für das Topmodell des Surface Studio endlich vor, so dass wir sagen können, dass hier ein Intel Core i7-6820HQ Quadcore-SoC verbaut ist. Dabei handelt es sich um einen eigentlich für High-End-Notebooks entwickelten Prozessor, der auch in mobilen Workstations oder Gaming-Laptops zum Einsatz kommt.
Der Intel Core i7-6820HQ ist ein mit 14 Nanometern Strukturbreite gefertigter, vierkerniger x86-SoC, der Hyper-Threading unterstützt und über acht Megabyte Cache verfügt. Der Chip arbeitet mit 2,7 Gigahertz Basistakt und erreicht bei Bedarf eine maximale Taktrate von 3,6 Gigahertz, falls mehr Leistung benötigt werden sollte. Die Verlustleistung wird von Intel mit maximal 45 Watt angegeben, wobei es den Geräteherstellern überlassen bleibt, diesen Rahmen voll auszuschöpfen, weshalb Intel als minimale TDP 35 Watt angibt.
Aktuell bleibt ungeklärt, welcher Prozessor in der günstigsten Variante des Surface Studio verbaut ist. Microsoft spricht zwar von einem Intel Core i5, nannte aber auch hierzu keine Details. Update: Inzwischen ist bekannt, dass beim Basismodell der Intel Core i5-6440HQ zum Einsatz kommt, der ebenfalls vier Kerne hat und mit 2,6 GHz Basistakt arbeitet, aber bei Bedarf auf bis zu 3,5 GHz beschleunigen kann. /Update
Die Verwendung einer für Notebooks konzipierten CPU macht die extrem kompakte Bauweise des Surface Studio erst möglich. Microsoft kühlt die Prozessoren zusammen mit den Nvidia GeForce GTX 965M bzw. GeForce GTX 980M GPUs mit Hilfe von Heatpipes und zwei Lüftern auf aktive Art und Weise. Dabei geht man allerdings auch einen Kompromiss ein, um den Rechner so klein wie nur möglich zu machen, aber dennoch möglichst viel Leistung herauszuholen.
Im Vergleich zum aktuellen Apple iMac mit 5K-Display wird das Surface Studio zumindest in Sachen reiner Rechenleistung mit seiner Notebook-CPU nicht mithalten können. Der Grund dafür ist simpel, denn Apple setzt in den Geräten echte Desktop-Prozessoren ein, die dank höherer Taktraten in Sachen Performance im Vorteil sein dürften. Der Intel Core i7-6820HQ des Surface Studio Topmodells dürfte jedoch trotzdem selbst für anspruchsvolle Aufgaben ausreichen und in Kombination mit den bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher auch bei Bildbearbeitung und Videoschnitt ein flüssiges Arbeiten zulassen.
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