Microsoft hatte anfangs das Ziel, 200 Mio. Xbox One zu verkaufen
Das Redmonder Unternehmen war anfangs überaus optimistisch, was die Verkäufe seiner aktuellen Konsole Xbox One betrifft. Vor der Veröffentlichung hat man es sich zum Ziel gesetzt, zumindest 200 Millionen Geräte zu verkaufen. Davon ist man natürlich knapp drei Jahre nach dem Start weit entfernt, Schätzungen zufolge hat Microsoft aktuell 20 Millionen Einheiten an Frau und Mann gebracht.
Ob man dem Redmonder Unternehmen aus dieser im Nachhinein sicherlich zu zuversichtlichen Zielsetzung oder Wunschvorstellung einen Strick drehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Aber 200 Millionen Xbox One-Einheiten waren sicherlich etwas zu viel des Guten, wohl auch aus damaliger Sicht.
Denn die bisher erfolgreichste Einzelkonsole der Geschichte, die PlayStation 2, hat sich während ihrer Lebenszeit rund 150 Millionen Mal verkauft. Das Ziel, diesen Wert zu toppen, kann man deshalb als (über)mutig bezeichnen. Wobei man natürlich auch anmerken sollte, dass ein derartiger Optimismus sicherlich auch als interner Ansporn gedacht war.
Zugegeben hat diese Zahl der Xbox-Chef persönlich, Phil Spencer. In einem Interview mit Stevivor (via GameSpot) sagte der oberste Gamer in Redmond, dass man vor der Veröffentlichung des Geräts bzw. bei dessen Entwicklung herausfinden wollte, "wie es möglich wäre, 200 Millionen Spielekonsolen zu verkaufen". Denn bis zu diesem Zeitpunkt sei es keinem Hersteller gelungen, den Wert der PS2 zu knacken bzw. 200 Millionen zu erreichen.
Dieses Eingeständnis ist für den wie immer sehr ehrlichen Spencer keine Niederlage, da man daraus gelernt habe: Man habe eine Kurskorrektur vorgenommen und will nicht mehr auf Teufel komm raus etwas anderes sein als eine Spielekonsole: Denn wenn man etwas anderes machen will, müsse man sich zuerst das Recht dazu erarbeiten, indem man seine Kerndisziplin, das Gaming, beherrscht, so Spencer: "Und wir wollen nun sicherstellen, dass es das ist, was wir liefern."
Denn die bisher erfolgreichste Einzelkonsole der Geschichte, die PlayStation 2, hat sich während ihrer Lebenszeit rund 150 Millionen Mal verkauft. Das Ziel, diesen Wert zu toppen, kann man deshalb als (über)mutig bezeichnen. Wobei man natürlich auch anmerken sollte, dass ein derartiger Optimismus sicherlich auch als interner Ansporn gedacht war.
Zugegeben hat diese Zahl der Xbox-Chef persönlich, Phil Spencer. In einem Interview mit Stevivor (via GameSpot) sagte der oberste Gamer in Redmond, dass man vor der Veröffentlichung des Geräts bzw. bei dessen Entwicklung herausfinden wollte, "wie es möglich wäre, 200 Millionen Spielekonsolen zu verkaufen". Denn bis zu diesem Zeitpunkt sei es keinem Hersteller gelungen, den Wert der PS2 zu knacken bzw. 200 Millionen zu erreichen.
Misslungener Plan
Spencer verriet auch, dass der Plan war, den Rekord mit den Media-Features zu knacken. Man wollte auf diese Weise natürlich neue Käuferschichten erschließen, doch mittlerweile wissen wir, dass dieser Fokus gründlich in die Hose gegangen ist. Im Gegenteil erreichte man, dass Gamer sich abwandten, weil sie mit der Ausrichtung nicht einverstanden waren.Dieses Eingeständnis ist für den wie immer sehr ehrlichen Spencer keine Niederlage, da man daraus gelernt habe: Man habe eine Kurskorrektur vorgenommen und will nicht mehr auf Teufel komm raus etwas anderes sein als eine Spielekonsole: Denn wenn man etwas anderes machen will, müsse man sich zuerst das Recht dazu erarbeiten, indem man seine Kerndisziplin, das Gaming, beherrscht, so Spencer: "Und wir wollen nun sicherstellen, dass es das ist, was wir liefern."
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