Kompakte Digitalkameras: Einst begehrtes Objekt, jetzt nur Nische
Die noch vor wenigen Jahren weit verbreitete Kompaktkamera steht kurz davor, von den Smartphones endgültig in die Bedeutungslosigkeit verbannt zu werden. Das ist auch wenig verwunderlich, denn die Telefonhersteller haben die Entwicklung kleiner Fototechnik ordentlich in Schwung gebracht.
Infografik: Weltmarkt für Digitalkameras
Nicht, dass es bei den Kompaktkameras keine Verbesserungen gegeben hätte. Was aber die Smartphone-Hersteller binnen weniger Jahre aus ihren winzigen Optiken herausholen, ist schon beachtlich. Die Leistungsfähigkeit der Geräte ermöglicht es, hinter dem Sensor ein massives Algorithmen-Aufgebot auf die Rohdaten loszulassen, ohne das Bilder in der heute gewohnten Qualität kaum denkbar wären.
Das führt inzwischen dazu, dass hierzulande nur noch 35 Prozent der Verbraucher Kompaktkameras verwenden, um Fotos zu machen. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) verwenden hingegen ihr Mobiltelefon. Jeweils 15 Prozent greifen bei der Fotografie auch zu höherklassigen Geräten wie Systemkameras mit Wechselobjektiven sowie digitale Spiegelreflexkameras. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktanalyse im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM.
Auf dem Weltmarkt sieht es nicht anders aus: Dieser erreichte im Jahr 2010 seinen Zenit. 121,5 Millionen Kameras wurden damals noch im Jahr verkauft. Im letzten Jahr waren es nur noch 35,4 Millionen. In diesem Jahr konnten bis Ende Juli gerade noch 13 Millionen Geräte abgesetzt werden. Der Anteil von System- und Spiegelreflexkameras am Gesamtmarkt steigt dabei kontinuierlich an, auch wenn die absoluten Zahlen hier ein wenig schwanken.
Infografik: Weltmarkt für Digitalkameras
Nicht, dass es bei den Kompaktkameras keine Verbesserungen gegeben hätte. Was aber die Smartphone-Hersteller binnen weniger Jahre aus ihren winzigen Optiken herausholen, ist schon beachtlich. Die Leistungsfähigkeit der Geräte ermöglicht es, hinter dem Sensor ein massives Algorithmen-Aufgebot auf die Rohdaten loszulassen, ohne das Bilder in der heute gewohnten Qualität kaum denkbar wären.
Das führt inzwischen dazu, dass hierzulande nur noch 35 Prozent der Verbraucher Kompaktkameras verwenden, um Fotos zu machen. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) verwenden hingegen ihr Mobiltelefon. Jeweils 15 Prozent greifen bei der Fotografie auch zu höherklassigen Geräten wie Systemkameras mit Wechselobjektiven sowie digitale Spiegelreflexkameras. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktanalyse im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM.
Weltmarkt für Kompakte bricht zusammen
Das schlägt sich natürlich massiv in den Verkaufszahlen der Kamera-Hersteller wieder: Diese konnten im Jahr 2008 noch 9,3 Millionen Kameras absetzen. In diesem Jahr werden es nur noch rund 2,8 Millionen sein. Und wer sich überhaupt noch ein Produkt nur für die Fotografie kauft, greift meist zu den höherklassigen Modellen. Das zeigt sich auch daran, dass der Durchschnittspreis pro verkaufter Kamera binnen der letzten zwölf Monate von 322 Euro auf 339 Euro stieg.Auf dem Weltmarkt sieht es nicht anders aus: Dieser erreichte im Jahr 2010 seinen Zenit. 121,5 Millionen Kameras wurden damals noch im Jahr verkauft. Im letzten Jahr waren es nur noch 35,4 Millionen. In diesem Jahr konnten bis Ende Juli gerade noch 13 Millionen Geräte abgesetzt werden. Der Anteil von System- und Spiegelreflexkameras am Gesamtmarkt steigt dabei kontinuierlich an, auch wenn die absoluten Zahlen hier ein wenig schwanken.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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