1,2 Billionen Fotos pro Jahr:
Smartphones sorgen für Bilderschwemme
Nach Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom werden weltweit in diesem Jahr 1,2 Billionen Fotos geknipst. Grund dafür sei die Verbreitung von Smartphones, welche in wenigen Jahren zu einer Verdopplung der pro Jahr erstellten Fotos geführt hat. Nur noch 10 Prozent aller Digitalfotos werden laut der Studie mit Digitalkameras gemacht.
Infografik: Weltmarkt für Digitalkameras
Der BITKOM zitiert in seiner Studie Schätzungen von InfoTrends. Demnach habe das Aufkommen von Digitalbildern im Jahr 2013 noch bei ungefähr 660 Milliarden pro Jahr gelegen und ist seitdem stark gewachsen. Neben dem Boom bei Smartphones seien für das extreme Wachstum aber auch der Ausbau des mobilen Internets und die mittlerweile alltägliche und weit verbreitete Nutzung von Messenger-Apps und sozialen Netzwerken verantwortlich.
Infografik: Weltmarkt für Digitalkameras
Der BITKOM zitiert in seiner Studie Schätzungen von InfoTrends. Demnach habe das Aufkommen von Digitalbildern im Jahr 2013 noch bei ungefähr 660 Milliarden pro Jahr gelegen und ist seitdem stark gewachsen. Neben dem Boom bei Smartphones seien für das extreme Wachstum aber auch der Ausbau des mobilen Internets und die mittlerweile alltägliche und weit verbreitete Nutzung von Messenger-Apps und sozialen Netzwerken verantwortlich.
Smartphones dominieren bei Fotos
Smartphones sind laut BITKOM inzwischen das dominante Medium bei Digitalbildern. 85 Prozent aller Fotos werden mit den Handy geschossen, etwa 10,3 Prozent mit Digitalkameras und mit 4,7 Prozent immerhin fast die Hälfte dessen mit Tablets. Dass es sich bei den Smartphone-Fotos nicht nur um Alltagsbilder ohne große Bedeutung handelt zeigt eine gesonderte Erhebung für Urlaubsbilder.Abstieg der Digitalkamera
Demnach geben 68 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren an, für Urlaubsfotos das Smartphone zu nutzen. Unter den 14-29-jährigen sind es sogar 93 Prozent. Danach kommt (bei allen Altersgruppen) überraschenderweise das Tablet mit 27 Prozent und dann erst Spezialkameras mit 26 Prozent. Wer sich unterwegs einmal umsieht, wird feststellen, dass man tatsächlich immer weniger Leute mit Digitalkameras herumlaufen sieht. Vor einigen Jahren war das noch anders und jeder schleppte eine mit herum. Der Boom bei den hochauflösenden Digi-Cams ist bereits seit 2008 vorbei. In der Zukunft werden es wohl eher Foto-Enthusiasten sein, die eine Extra-Kamera mit herumtragen wollen.
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