Blackberry im Sturzflug:
Letzte Hoffnung Android-Mittelklasse
Die Aktionäre des Smartphone-Herstellers Blackberry haben John Chen erst gestern als Firmenchef bestätigt. Das wäre vielleicht nicht so glatt gelaufen, wenn die heute dann veröffentlichten Geschäftszahlen bereits bekannt gewesen wären. Denn diese verheißen wenig Gutes.
Das Unternehmen hat ohnehin schon lange mit einem immer weiter schwindenden Interesse zu kämpfen. Und um zumindest nicht mehr an der bedeutungslos gewordenen eigenen Plattform zu hängen, stieg man inzwischen auf Android um. Als erstes entsprechendes Modell konnte der zwar gelobte, aber auch teure Priv kaum glänzen.
Das führte nun dazu, dass der Umsatz auf 400 Millionen Dollar im ersten Quartal zusammensackte. Das sind immerhin 39 Prozent weniger als vor einem Jahr, als Blackberry noch Einnahmen in Höhe von 658 Millionen Dollar erzielte. Obwohl Chen zuletzt versuchte, die Ausgaben des Unternehmens endlich unter Kontrolle zu bekommen und man vor einem Jahr noch 68 Millionen Dollar Gewinn ausweisen konnte, stand nun ein Nettoverlust von satten 670 Millionen Dollar unter dem Strich.
Weit mehr als die Hälfte des Umsatzes holt Blackberry derzeit noch mit Services und Software-Lösungen herein. Hier zahlen sich die noch bestehenden Verträge mit verschiedenen Unternehmenskunden aus und es kam sogar ein kleiner operativer Gewinn heraus. Der Geräteverkauf wirft hingegen vergleichsweise wenig ab und steckt in den roten Zahlen.
Aufgeben will Chen allerdings nicht. Dass es aber auf keinen Fall schnell besser wird, ist klar. Der Firmenchef erklärte daher, die Smartphone-Sparte in die schwarzen Zahlen bringen zu wollen - irgendwann in den nächsten Quartalen. Versuchen will man dies nach dem nicht gerade großen Interesse an dem Flaggschiff Priv jetzt mit Android-Geräten, die eher in der Mittelklasse angesiedelt sein werden. Angesichts der dort extrem starken Konkurrenz aus China dürfte das aber eine wirklich herausfordernde Aufgabe werden. In den kommenden Monaten sollen hier aber zumindest zwei neue Modelle auf den Markt kommen.
Das führte nun dazu, dass der Umsatz auf 400 Millionen Dollar im ersten Quartal zusammensackte. Das sind immerhin 39 Prozent weniger als vor einem Jahr, als Blackberry noch Einnahmen in Höhe von 658 Millionen Dollar erzielte. Obwohl Chen zuletzt versuchte, die Ausgaben des Unternehmens endlich unter Kontrolle zu bekommen und man vor einem Jahr noch 68 Millionen Dollar Gewinn ausweisen konnte, stand nun ein Nettoverlust von satten 670 Millionen Dollar unter dem Strich.
Weit mehr als die Hälfte des Umsatzes holt Blackberry derzeit noch mit Services und Software-Lösungen herein. Hier zahlen sich die noch bestehenden Verträge mit verschiedenen Unternehmenskunden aus und es kam sogar ein kleiner operativer Gewinn heraus. Der Geräteverkauf wirft hingegen vergleichsweise wenig ab und steckt in den roten Zahlen.
Aufgeben will Chen allerdings nicht. Dass es aber auf keinen Fall schnell besser wird, ist klar. Der Firmenchef erklärte daher, die Smartphone-Sparte in die schwarzen Zahlen bringen zu wollen - irgendwann in den nächsten Quartalen. Versuchen will man dies nach dem nicht gerade großen Interesse an dem Flaggschiff Priv jetzt mit Android-Geräten, die eher in der Mittelklasse angesiedelt sein werden. Angesichts der dort extrem starken Konkurrenz aus China dürfte das aber eine wirklich herausfordernde Aufgabe werden. In den kommenden Monaten sollen hier aber zumindest zwei neue Modelle auf den Markt kommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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